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 Deutschland (8)
  
18.02.2018 09:39:46 [Kontext Wochenzeitung]
Ohne S 21 genauso schnell
Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm wird deutlich vor Stuttgart 21 fertig, die Bahn prüft nun ihre vorzeitige Inbetriebnahme. Mit nur kleinen Ergänzungen könnte sich zeigen: Für die versprochenen Fahrzeitverkürzungen braucht man den Tiefbahnhof gar nicht. Seit mittlerweile rund sechs Jahren rollen täglich Geisterzüge ohne Passagiere durch Berliner S-Bahn-Tunnel, und das nicht etwa zur Lokführerausbildung. Sie rollen, um die Tunnel der acht Kilometer langen neugebauten Bahnstrecke zum Großflughafen BER zu durchlüften, um zu vermeiden, dass sie feucht werden und sich Schimmel bildet.

18.02.2018 08:05:54 [Tichys Einblick]
Den Staat schröpft die DUH
Der Staat unterstützt seine Auto-Feinde nach Kräften. Er beteiligt sich kräftig an der Finanzierung der Deutschen Umwelthilfe – Der Staat finanziert die DUH. Die offenbar größenwahnsinnig gewordene Kleinst-Aktivisten-Truppe klagt sich bekanntlich derzeit quer durch die Republik, um in vielen Städten den Autoverkehr zu verbieten. Jetzt kommt heraus: Ein Teil seines Etats wird durch verschiedene Bundesministerien mitfinanziert. Zu den dubiosen Geschäften des heftig umstrittenen Vereins gehört einmal dessen Abteilung „Abmahnungen“, die Autohäusern Abmahnungen wegen formaler Nichtigkeiten ins Haus schickt.

  
18.02.2018 08:00:55 [Junge Welt]
»Berlin spielt unrühmliche Rolle«
Nach dem Treffen zwischen Angela Merkel und ihrem türkischen Amtskollegen Binali Yildirim im Vorfeld der in München tagenden NATO-»Sicherheitskonferenz« zeichnet sich eine »Verbesserung« der Beziehungen zwischen Berlin und Ankara ab. Die Bundesregierung setzt damit ihren Kurs der Tolerierung türkischer Kriegs-, Menschen- und Völkerrechtsverbrechen fort, ebenso den der Kriminalisierung in Deutschland lebender türkischer und kurdischer Oppositioneller. Auf Ablehnung stößt diese Politik bei den großen türkischen, kurdischen und jesidischen Migrantenverbänden in der Bundesrepublik.

  
18.02.2018 07:54:57 [Preußische Allgemeine Zeitung]
Es hat sich ausgelacht
Es ist amtlich. Die legendären Theaterbühnen am einstigen Berliner Prachtboulevard Kurfürstendamm müssen dem Kommerz weichen. Im Mai wird der gesamte Komplex des Ku’damm Karrees abgerissen, drei letzte Stücke werden bis dahin aufgeführt. Gekrönt vom „Abrissfestival“ – ein Hoch auf die Kunst der Unterhaltung! Vor genau 40 Jahren stand die Urberlinerin Barbara Schöne mit dem Kollegen Harald Juhnke am Kurfürstendamm auf der Bühne. „Spiel mit dem Feuer“ hieß das Stück, das mit 750 Vorstellungen zu einem großen Erfolg wurde. Vergangenen Sonnabend kehrte die Grande Dame der Unterhaltung an diese Traditionsstätte zurück.

  
17.02.2018 21:41:51 [Augen geradeaus]
In Mali gestrandet: Zurück mit der Kanzlerinnen-Maschine
Nachdem mehr als 100 Bundeswehrsoldaten auf dem Rückweg aus ihrem Einsatz im westafrikanischen Mali wegen einer defekten Luftwaffenmaschine in der Hauptstadt Bamako gestrandet waren, sind sie inzwischen in Europa zurück und werden das letzte Stück in die Heimat mit der Maschine der Bundeskanzlerin fliegen. Ein Regierungs-Airbus A340 (Foto oben) hole die Soldaten aus Paris ab, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos am Samstagabend auf Anfrage von Augen geradeaus!

  
17.02.2018 15:08:32 [Junge Welt]
»Auswüchse der Privatisierungen von zwei Dekaden«
Klinikkonzern Paracelsus will 400 Stellen streichen. Verdi kämpft für Weiterbeschäftigung der Kollegen. Ein Gespräch mit Uwe Ostendorff: Die insolvente Klinikkette Paracelsus will bundesweit 400 Stellen abbauen. Damit würde ein bedeutender Teil der bislang 5.200 Beschäftigten gehen müssen. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Personalnot in den Krankenhäusern: Lässt sich die Patientensicherheit in den Einrichtungen dann noch gewährleisten? Ganze Bereiche sollen nicht mehr aufrechterhalten werden. Genau das hatten wir aber 2013 – auch damals ging es dem Konzern nicht gut – mit Paracelsus im Rahmen eines sogenannten Sanierungstarifvertrages zur Zukunftssicherung vereinbart.

  
17.02.2018 13:34:29 [World Economy]
Der kleine und der „große“ Schulz
Wofür steht die SPD? Wer sich Reden von Martin Schulz und auch von Kevin Kühnert angehört hat oder ins Koalitionspapier für die GroKo schaut, findet darin keine genuin sozialdemokratische Programmatik. Der kleine Schulz (Kühnert) ist offenbar ebenso wie der „große“ Schulz eine politisch-inhaltliche Null. Mag sich denn niemand von den Volksvertretern in der SPD aus der Deckung trauen und für eine echte sozialdemokratische Politik zum Nutzen der breiten Bevölkerung eintreten? Sind sie in Berlin allesamt mit dem Dämelsack geschlagen? Oder sind sie, ebenso wie ein Großteil der Bevölkerung, indoktriniert, von wem auch immer?

17.02.2018 12:04:27 [WSWS]
Neue Sammelabschiebung noch im Februar
Obwohl die Bundesregierung nur kommissarisch regiert, setzt sie die menschenverachtende Praxis der Sammelabschiebungen in Bürgerkriegsländer fort. Seit der Wahl im September hat das Bundesinnenministerium drei Sammelabschiebungen nach Afghanistan durchgeführt, für den 20. Februar ist die nächste geplant. Anfang Dezember wurden 27 afghanische Flüchtlinge ausgeflogen. Weitere 19 schob die Regierung Ende Januar 2018 ab, nur wenige Tage nach dem verheerenden Bombenanschlag in Kabul, dem mindestens 20 Menschen zum Opfer fielen. Das brachte die Zahl der Menschen, die seit Dezember 2016 nach Afghanistan abgeschoben wurden, nach offiziellen Angaben auf 174.
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