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 Topthemen (7)
20.10.2017 17:27:53 [NachDenkSeiten]
Die Kommerzialisierung des Fernsehens
Die Kommerzialisierung des Fernsehens hat die „deutsche Kultur“ um vieles mehr verändert, als Hunderttausende von Flüchtlingen das schaffen könnten. Von deutscher „Kultur“ zu sprechen, ist ziemlich verwegen. Dennoch spielt das Wort im Denken und Reden mancher, die sich über die Folgen des Zuzugs von Flüchtlingen und anderen Einwanderern Gedanken machen, eine Rolle. Da ist zum Beispiel in einer Mail an uns vom „Niedergang der mitteleuropäischen und deutschen Kultur“ die Rede, so in Erinnerung an Cem Özdemirs Einlassung über die „deutsche Kultur“ aus Currywurst und Bier. Ich kann die Sorgen um den Niedergang mancher wertvollen Eigenheiten durchaus verstehen.

  
20.10.2017 15:26:58 [TAZ]
Kalte Regeln
Die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union verhindert Solidarität. Dabei gibt es genug Lösungsansätze wie Botschaftsasyl und legale Migration. Mit einer einzigen Entscheidung hätte der Europäische Gerichtshof (EuGH) im März 2017 die Flüchtlingspolitik der gesamten Europäischen Union schlagartig ändern können. Eine syrische Flüchtlingsfamilie hatte in der belgischen Botschaft in Beirut ein Einreisevisum in die EU beantragt und gegen die anschließende Ablehnung ihres Antrags geklagt. Der Fall war brisant.

  
20.10.2017 14:02:16 [Aktuelle Sozialpolitik]
Neue Zahlen zum Thema Familiennachzug für Flüchtlinge in Deutschland
Nicht nur, aber auch im Wahlkampf war das Thema Familiennachzug für Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, ein mehr als heißes Eisen. Während bestimmte Politiker mit Horrorzahlen von mehr als einer Million Menschen, die von einem Familiennachzug profitieren könnten, hantiert haben, reagierte die Politik auf ihre Art mit Blick auf die mittlerweile vollzogene Bundestagswahl: Einschränkungen beim Familiennachzug wurden für subsidiär Schutzberechtigte in die Welt gesetzt.

  
20.10.2017 13:47:17 [Junge Welt]
Ein Hauch von Maidan
Ukrainische Rechte gespalten: Proteste gegen Staatschef Poroschenko in Kiew. Seit Dienstag weht wieder ein Hauch von Maidan durch die ukrainische Hauptstadt. Vor dem Kiewer Parlament steht ein Zeltstädtchen mit Barrikaden und Feldküchen, Demonstranten in Tarnanzügen fordern vorgezogene Neuwahlen und den Rücktritt von Präsident Petro Poroschenko. Die Polizei versuchte am Mittwoch erfolglos, das Camp zu räumen, und zog sich unter Verlust von 20 Schilden zurück.

  
20.10.2017 12:16:48 [Der Standard]
Gehen Sie jetzt hinaus!
Journalismus ist die Pflicht, der Gesellschaft etwas über die Gesellschaft zu erzählen: Florian Klenks Festrede zur Sponsion von FH-Journalismus-Absolventen im Wortlaut: Liebe Studierende, was für eine Freude hier in Ihre Gesichter zu blicken. In diese stolzen Gesichter. Kommen wir zum Grundsätzlichen. Was bedeutet das eigentlich, ein Journalist zu sein? Es bedeutet zunächst einmal: Freiheit. In ihrem jungen Leben fand bekanntlich eine Revolution statt. Meinereins saß noch vor dem nationalen Lagerfeuer einer durchgeschalteten Zeit im Bild. Youtube, Twitter und Facebook sind keine 15 Jahre alt. Google gibt es seit 1997. Es ist eine Binse festzuhalten, dass wir in digitalen Echokammern leben, die von Facebooks Algorithmus beliefert werden. Aber wir müssen uns klar sein: die Gesellschaft zerfällt on the long run, sie wird – siehe Trump – leichter manipuliert.

  
20.10.2017 10:39:30 [Telepolis]
EU-Gipfel: Rückendeckung für die "Nuklearoption" in Spanien
Merkel stellt sich hinter Premier Rajoy. Auch beim Brexit und in der Türkei-Frage mischte sich Merkel ein - allerdings ganz anders, als erwartet. Die ganz heißen Eisen stehen traditionell nicht auf dem Programm des EU-Gipfels. Auch der Herbstgipfel, der am Donnerstag in Brüssel begann, machte da keine Ausnahme. Kanzlerin Angela Merkel und die 27 anderen "Leader" sprachen über Gott und die Welt. Brexit, Migration, Verteidigung, Handel, digitale Wirtschaft, Iran und Nordkorea haben es auf die offizielle Agenda geschafft.

  
20.10.2017 08:38:41 [Rubikon]
Der Kampf hat begonnen
Digitalisierung als Vorwand zum Arbeitsrechte-Abbau. Kaum eine Rede im Bundestagswahlkampf ist ohne das Thema „Digitalisierung“ ausgekommen. Albrecht Müller fragte deshalb auf den NachDenkSeiten zu Recht: „Alle reden von Digitalisierung. Führen sie etwas im Schilde?“. Denn so wie der Begriff „Globalisierung“ genutzt wurde, um Hartz IV durchzusetzen, und das Schlagwort „Demografie“ als Ausrede für Rentenkürzungen dient, scheint auch das Digitalisierungsthema zur Durchsetzung der Interessen von Großkonzernen gestreut zu werden.
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