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 Topthemen (6)
  
30.09.2016 14:52:23 [NachDenkSeiten]
Kriegstreiber in Latzhosen
Früher war nicht alles besser, aber früher war doch sehr vieles einfacher. Linke Journalisten plädierten für Abrüstung und Frieden, während das reaktionäre Lager gerne dem Hurra-Patriotismus frönte. Sicher, die Pickelhaubenträger in den Redaktionen von WELT, BILD und FAZ sind nicht ausgestorben. Sie haben jedoch Zuwachs aus einer Ecke bekommen, die man nicht unbedingt mit Militarismus verbinden würde – dem linksliberalen Latzhosenmilieu der ehemals linken Tageszeitung taz. Deren „Ressortleiter Ausland“ heißt Dominic Johnson und Johnson ist in puncto Militarismus einer der schärfsten Kriegstreiber der Branche. Freilich geht es ihm dabei nicht um Kriege aus „egoistischen Gründen“, sondern um die militaristische Durchsetzung universeller Menschenrechte. Ist das noch Naivität oder schon als Naivität getarnte Kriegstreiberei? Diejenigen, die liebend gerne Kriege aus egoistischen Gründen führen wollen, können sich jedenfalls für so viel Schützenhilfe von links nur bedanken.

  
30.09.2016 14:45:38 [Neue Rheinische Zeitung]
Clinton am roten Knopf
Der finale Jugoslawien-Krieg (verniedlicht „Kosovo-Konflikt“, 1999) ist das Werk des smarten, allzeit lächelnden Bill Clinton. Kilotonnenweise Bomben befahl er täglich auf die jugoslawische Stammrepublik Serbien – vornehmlich auf zivile Ziele. Was in diesem Inferno aus Lügen, Intrigen und Mordkumpanei als für die Menschenrechte notwendig dargestellt werden sollte, könnte sich als Geburtsstunde einer vielköpfigen Hydra von Politikerinnen erweisen. „Die Chaos-Königin Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht“ von Diana Johnstone greift passend zum diesjährigen US-Wahlkampf tief in die Asservaten-Kammer. The Show must go on...

30.09.2016 14:36:00 [Le Bohémien]
Manifest zur Erneuerung der Sozialdemokratie
Die Sozialdemokratie wird mehr denn je gebraucht. Doch ihr droht die Bedeutungslosigkeit. Um wieder eine gestaltende politische Rolle spielen zu können, benötigt sie ein neues intellektuelles Fundament. Die Bausteine dafür gibt es bereits. Die Sozialdemokratie Europas liegt in Trümmern. Mit ihr, das ist mit dem Fall der Mauer, spätestens aber seit der Finanzkrise 2007/2008 offenbar, befindet sich die gesamte kulturelle Linke in einer existenziellen Orientierungskrise. Doch wie kann sie aus den Ruinen wieder auferstehen?

  
30.09.2016 11:32:27 [Junge Welt]
Corbyn macht Hoffnung
Großbritannien: Linker Labour-Chef wiedergewählt. Parteirechte will Votum nicht akzeptieren und plant seine Demontage. Nur selten werden Politiker von Fußballfans im Stadion gefeiert. Am Samstag, den 24. September, widmete die Heimkurve des FC Liverpool dem gerade wiedergewählten Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn und dessen engstem Vertrauten und Schattenfinanzminister John Mc Donnell ein großes Transparent. »Uns eint mehr, als uns trennt« und die einfache Aussage »Hoffnung« waren darauf zu lesen. Diese Episode ist beispielhaft für den Enthusiasmus, der durch den Wahlerfolg Corbyns unter vielen jungen Menschen und bei wachsenden Teilen der britischen Arbeiterbewegung ausgelöst wurde.

  
30.09.2016 07:27:53 [RT Deutsch]
Arbeitskämpfe in Frankreich oder warum in diesem Europa die Falschen angeklagt werden
In Bobigny sitzen 15 Arbeiter auf der Anklagebank, weil sie zwei Air-France-Manager bedrängt haben sollen. Auch die Arbeitskämpfe bei Alstom werfen die Frage auf, ob die Rechtsbrecher tatsächlich aufseiten der Protestierenden zu finden sind. Wie der Zufall so spielt: Am 27. September haben sich gleich zwei symbolhafte soziale Bewegungen in die französischen Nachrichten gedrängt. Zum einen sind zahlreiche Mitarbeiter von Air France zur Unterstützung jener 15 Kollegen gekommen, die vor Gericht erscheinen mussten. Ihnen wird vorgeworfen, in einem Tumult anlässlich von Protestaktionen Manager körperlich bedrängt und Kleidungsstücke beschädigt zu haben.

30.09.2016 07:15:43 [Zebralogs]
Obergrenze? Ja, für Steuerflüchtlinge!
Wie verlogen ist eigentlich die Debatte um eine Obergrenze für Flüchtlinge, während sich die Politik zeitgleich über Steuerflucht ausschweigt? Was Deutschland braucht, ist keine (noch) unmoralischere Flüchtlingspolitik. Was Deutschland braucht, ist keine Obergrenze des Rechts auf Asyl. Es braucht eine Obergrenze für Steuerflüchtlinge. Denn diese Flüchtlinge kosten den Staat jährlich dutzende Milliarden Euro. Und sie fliehen nicht aus Armut oder Krieg, sondern aus lauter Gier.
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