Net News Express

 
       
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 Medien, Journalismus, Propaganda, Zensur, Netzpolitik, Internet, Computer, IT, Digitales (7)
  
27.06.2017 21:58:29 [EJO - European Journalism Observatory]
Notabschaltung
In Zeiten digitaler Kommentarspalten stehen Journalisten vor neuartigen Aufgaben: Ihre Arbeit ist mit dem Erscheinen des Artikels nicht mehr getan, sondern geht online weiter. Nicht mehr der Gatekeeper ist gefragt, sondern der Moderator. Leserbriefe sind so alt wie die Zeitung. Doch zweifellos ist es in Zeiten digitaler Kommentarspalten viel leichter geworden, kritische Fragen an Journalisten und ihre Arbeit zu stellen. Kein Wunder, dass diese Möglichkeit euphorisch begrüßt wurde, vor allem seit die Leser ökonomisch wieder wichtiger für die Presse sind als die Werbung. Einige sahen sogar neue Formen des öffentlichen Diskurses kommen.

27.06.2017 19:38:36 [Heise]
NetzDG und Zensur: "Das Hauptproblem bleibt"
Die Kritik am Prestigeprojekt von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) für ein Netzwerkdurchsetzungsgesetz ebbt auch nach den Korrekturvorschlägen, auf die sich die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD am Freitag prinzipiell verständigt haben, nicht ab. "Das Hauptproblem bleibt", warnte Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen am Dienstag auf einer Konferenz der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung zu "Desinformation und Hass in sozialen Netzwerken" in Berlin. Die betroffenen Plattformen wie Facebook, Google oder Twitter würden weiterhin gezwungen, "offensichtlich rechtswidrige Inhalte binnen 24 Stunden zu löschen".

  
27.06.2017 18:28:18 [Cicero]
Die Berichterstattung über Terror muss sich ändern
Die Berichterstattung der Medien über die Terroranschläge in London und Manchester erschien auf traurige Weise vertraut: Smartphone-Videos von schreienden Opfern, Nahaufnahmen von hektischen Erste-Hilfe-Versuchen, Mutmaßungen à la „War es ein Terroranschlag?“, Spekulationen über die Täter. In Manchester wurde der Horror dadurch verstärkt, dass es sich bei vielen der Toten und Verletzten um junge Menschen handelte.

  
27.06.2017 11:48:36 [Süddeutsche Zeitung]
Nordgelüste
Die "Neue Zürcher Zeitung" drängt auf den deutschen Markt. Rechts von der FAZ vermutet man eine Marktlücke. Als deutscher Leser der im Jahr 1780 gegründeten Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) hat man gelegentlich das Gefühl, in eine interessante und hochkomplexe Welt geraten zu sein, die man nie in Gänze ergründen wird. Da gibt es Begriffe wie "Agglo", es gibt politische Parteien namens CVP, BDP, EVP, GLP und FDP, wobei das F für "freisinnig" steht. Und dann ist da noch das schöne basisdemokratische Wort "Stimmvolk".

  
27.06.2017 10:39:27 [The European]
Wir werden online ausgeplündert: Einfach irre!
Es ist schlichtweg unfassbar, in welchem Umfang unsere Regierungen die unkontrollierte Verwertung von Privatgeheimnissen im Internet zulassen! Wir alle sind auf Suchmaschinen wie Google oder auch Telefongesellschaften, auf öffentliche Infrastrukturen also, täglich angewiesen. Doch wo bleibt der Schutzgedanke – wie beim Briefgeheimnis – für die sozialen Medien? Es ist wie einst im Wilden Westen!

  
27.06.2017 08:47:24 [Kontext Wochenzeitung]
Einen Tag lang zaubern
Einmischen kann nie falsch sein. Ein neues Magazin für Zukunft und Politik will dazu anregen, zu protestieren und sich zu bewegen. Und die "Futurzwei"-Macher liefern in der ersten Ausgabe gute Gründe, warum sich die Mühe lohnt. Die weltpolitische Lage hat sich zugespitzt. Was wäre anders, wenn man einen Tag lang zaubern könnte? Wie sähe etwa ein Europa aus, das weder rechtspopulistisch noch neoliberal wäre, sondern getragen vom Gedanken der Solidarität? Wie ein Amerika, das der Freiheit und der Demokratie und der Ökologie verpflichtet wäre? Viele Menschen stellen sich derzeit solche Fragen.

  
27.06.2017 08:20:16 [RT Deutsch]
ARD-Tagesschau: Kriegspropaganda statt Berichterstattung
Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die Tagesschau eingereicht. Der Vorwurf: manipulative Wortwahl. RT Deutsch dokumentiert den Wortlaut: Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte, die missbräuchliche, weil kommentierend abwertende Bezeichnung "Machthaber" für einen gemäß Völkerrecht als Staatspräsident anzusehenden Politiker rechtfertigte der ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Gniffke jüngst ausdrücklich und abwegig damit, solches "Wording" diene der vom Staatsvertrag gebotenen "Einordnung", es sei also wesentlicher Bestandteil einer sachlichen Nachricht. Der werte Herr Chefredakteur belieben Sie, die berufenen Repräsentanten des Publikums, am Nasenring herumzuführen.
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