Net News Express

 
       
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 Medien, Journalismus, Propaganda, Zensur, Netzpolitik, Internet, Computer, IT, Digitales (7)
22.03.2017 21:24:53 [Hinter den Schlagzeilen]
Im Jemen bombt die NATO mit
„Wenn irgendwelche Araber meinen gegen andere Araber Krieg führen zu müssen, was geht das uns an?“ Jedenfalls sind die Bombardements der „von Saudi-Arabien geführten Koalition“ auf zivile Ziele – also auf Menschen – im Jemen nicht gerade das Top-Thema in den Medien. Lieber sich doch auf die großen Drei der internationalen Politik beschränken: Trump, Erdogan, Schulz, von denen – sorry! – jeder Pfurz berichtenswert zu sein scheint. Woher aber kommen die Waffen, mit denen Saudis bomben? Und warum wird vielerorts die Rolle der NATO, des „Verteidigungsbündnisses“ der „freien Welt“, bei diesen Menschenrechtsverletzungen verschwiegen?

22.03.2017 21:21:56 [Antikrieg]
Propaganda erkennen!
"Swiss Propaganda Research" ist ein Forschungs- und Informationsprojekt zu geopolitischer Propaganda in Schweizer Medien. Alle Studien und Beiträge wurden von einer politisch und publizistisch unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsgruppe ohne Beauftragung oder Fremdfinanzierung erstellt. Das Forschungsprojekt wurde im Frühjahr 2016 als erstes seiner Art lanciert und zählt unterdessen zu den bekanntesten medienkritischen Publikationen der Schweiz. Die Forschungsgruppe hat gerade wieder zwei neue Beiträge publiziert

  
22.03.2017 20:40:17 [Der Tagesspiegel]
Zuflucht und Zweifel
Jedes Wochenende treffen sich Forscher, Studenten, Bibliothekare, Digitalarchivare, Studenten und Interessenten zu „Data Refuge Events“. Ihre Mission: Daten eine Zuflucht geben vor dem Zugriff der Regierung Trump, sammeln, sichten, kopieren, auf Echtheit prüfen und in geheimen Datenunterkünften in den USA und im Ausland sichern. Ein Team der University of Pennsylvania, berichtet das Fachmagazin Columbia Journalism Review, stieß Ende 2016 diese Bewegung an, das Libraries Network stieg ein und illustriert in einem Kurzfilm, wie bedeutsam Daten für die Forschung und für jeden von uns sind.

22.03.2017 20:32:05 [WSWS]
Justizminister Maas plant Internetzensur
Unter dem Vorwand, „Fake News“ und „Hate Speech“ im Internet zu bekämpfen, plant Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) einen massiven Angriff auf die Meinungsfreiheit. Er hat einen Freibrief für Zensur und Denunziation vorgelegt. Am 14. März stellte Maas den Entwurf zu einem sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) vor, das kommerziellen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter weitgehende Lösch- und Überwachungspflichten auferlegt. Wird der Entwurf Gesetz, müssen sie auf Beschwerden sofort reagieren und „offensichtlich rechtswidrige Inhalte“ binnen 24 Stunden sperren. Andere rechtswidrige Inhalte müssen innerhalb von sieben Tagen gelöscht werden. Was „rechtswidrig“ ist, entscheiden die Konzerne selbst, die zu diesem Zweck eine Kontaktstelle einrichten müssen, die ihren Sitz in Deutschland hat.

22.03.2017 13:38:55 [Übermedien]
Vom Erfolg, dem US-Präsidenten eine Frage gestellt zu haben
Am Freitag hat die deutsche Journalistin Kristina Dunz von der Nachrichtenagentur dpa dem amerikanischen Präsidenten eine kritische Frage gestellt. Schon kurz danach konnte man nachlesen, was für ein Kulturschock das war: "Es sind deutsche Reporter, die dem amerikanischen Präsidenten auf den Zahn fühlen. Ihre direkten, offenen Fragen werden hundertfach in den sozialen Netzwerken weiterverbreitet, sind Thema in anschließenden Diskussionsrunden bei CNN. Längst ist es kein Usus mehr, dass im Weißen Haus auf harte, unbequeme Fragen offene, sachliche Antworten kommen. Trump quält diese Offenheit sichtlich. Es fehlt nur noch, dass er laut seufzt". Verbreitet wurde diese Meldung von der Nachrichtenagentur dpa. Über ihr steht als Autorin: Kristina Dunz.

  
22.03.2017 11:05:09 [Telepolis]
Medienkrieg zwischen USA und Russland
Was die USA mit den Untersuchungen der Geheimdienstausschüsse können und auch in Europa die Regierungen beschäftigt, kann Moskau auch. Lange beschuldigt, mit seinen Staatsmedien und Hackern nicht nur zu versuchen, die öffentliche Meinung beeinflussen, sondern auch direkt in Wahlen einzugreifen, wird nun versucht, den Spieß umzukehren. Ähnlich wie Donald Trump im Weißen Haus sieht man sich im Kreml auch von Fake News und einseitiger Berichterstattung bedrängt, auch wenn es bei Trump um amerikanische Medien geht und für die russische Regierung um ausländische. Gerade erst hatte man sich im russischen Außenministerium über die antirussische Berichterstattung beschwert, in der die russisch-syrische Offensive auf Aleppo scharf wegen der zivilen Opfer kritisiert wurde, während die westlichen Medien über die in der Mosul-Offensive durch Artilleriebeschuss und Bombardierung getöteten Zivilisten schweigen würden.

22.03.2017 06:45:25 [JakBlog]
Das üble Spiel der Populisten
Einfach mal irgendwas raushauen und dann schauen was passiert: Populisten machen es dem Journalismus gerade reichlich schwer. Auch deshalb, weil digitale Strukturen das Lügen so einfach wie noch nie machen… Am Wochenende haben Journalisten in der westlichen Hemisphäre endlich mal wieder Grund zu ein bisschen Freude gehabt: Deutsche Journalisten stellten Donald Trump ein paar Fragen, die den Namen auch verdienten. Das war bemerkenswert in mehrerer Hinsicht. Zum einen, weil man es jetzt schon bejubeln muss, wenn Journalisten einfach ihren Job machen. Und zum anderen: Die Welt ist ja schon ganz schön verrückt geworden, wenn man sich innerhalb weniger Monate daran gewöhnt, dass Journalisten nicht nur von irgendwelchen Pegida-Schreihälsen abgekanzelt werden, sondern jetzt auch von richtigen US-Präsidenten.
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