Net News Express

 
       
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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Spiele (6)
  
25.02.2017 08:30:26 [Zeit Online]
Sechs Regisseure sehen "Klima des Faschismus" in den USA
Die Regisseure der fünf für den Auslands-Oscar nominierten Filme haben ein "Klima des Faschismus" in den USA beklagt. "Führende Politiker" säten Furcht, indem "sie uns nach Geschlechtern, Hautfarben, Religionen und Sexualitäten trennen", heisst es laut einem Bericht der New York Times in einer gemeinsamen Erklärung. Unterzeichnet wurde das Statement von der deutschen Filmemacherin Maren Ade (Toni Erdmann), dem iranischen Regisseur Asghar Farhadi (The Salesman), dem Dänen Martin Zandvliet (Land of Mine), Hannes Holm aus Schweden (A Man Called Ove) und dem australischen Regisseur-Duo Martin Butler und Bentley Dean (Tanna).

  
25.02.2017 06:36:24 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Oscar-Anwärter gewinnt französischen Filmpreis
Der französischer Psycho-Thriller „Elle“ von Paul Verhoeven hat den César für den besten Film gewonnen. Der Film handelt von einer Frau, die mehrmals von einem Einbrecher vergewaltigt wird. Das Psychodrama geht bei den Oscars in der Kategorie bester ausländischer Film in den Wettkampf. Isabelle Huppert, die in dem Film die Hauptrolle spielt, erhielt die Trophäe als beste Schauspielerin. Ihre Darstellung hat der 63 Jahre alten Schauspielerin auch bei den Oscars in dieser Kategorie eine Nominierung eingebracht.

  
25.02.2017 06:34:09 [Spiegel Online]
Neuer "Bibi & Tina"-Film ... dann lieber Wassergraben
Eine Kinoreihe, die zum Pop-Phänomen wurde: Mit "Tohuwabohu Total" startet jetzt der vierte und letzte "Bibi & Tina"-Spielfilm. Die inhaltliche Neuausrichtung geht allerdings schrecklich schief. Es könnte ja alles viel, viel schlimmer sein für Eltern von Töchtern zwischen drei und 14 Jahren. In einer finsteren Parallelwelt hätte es die vier "Bibi & Tina"-Filme nie gegeben, und man müsste mehrmals täglich die Originalversion des Hörspiel-Titelsongs ertragen, dieses hüftsteif vor sich hinstampfende, unangenehm knödelnde: "Das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina..." Müssen wir in der realen Welt zwar auch. Aber wenigstens gibt es seit 2014, seit dem ersten Teil der Film-Tetralogie, eine lässig vor sich hinrockende Coverversion von Peter Plate, der ehemaligen Hälfte von Rosenstolz, der für alle vier Filme die Songs schrieb.

  
24.02.2017 20:02:43 [TAZ]
Dokumentarfilm „Hitlers Hollywood“
Joseph Goebbels als Auteur des Kinos. Rüdiger Suchsland untersucht in seinem Dokumentarfilm das Kino zur Zeit des Naziregimes. Und zeigt: Es gab mehr als nur Propaganda. Ein steiler Titel, keine Frage: „Hitlers Hollywood“, so nennt der Filmkritiker Rüdiger Suchsland seine zweite Arbeit als Dokumentarfilmregisseur, nachdem er sich vor ein paar Jahren in „Von Caligari zu Hitler“ mit dem bekanntesten Werk des Filmkritikers Siegfried Kracauer beschäftigt hatte. Ein oft zitierter Ausspruch von Kracauer benennt das Erkenntnisinteresse von Suchslands neuem Film: Was weiß das Kino, was wir nicht wissen? Diese Frage stellt Suchsland an das Kino zur Zeit des Naziregimes, an die über 1.000 Filme, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gedreht wurden und die seitdem meist pauschal als unsägliche Propaganda abgetan werden.

24.02.2017 17:49:48 [Zeit Online]
Mischt euch ein!
Die Oscarnacht kann eine Bühne für politische Statements werden. Das sollte sie auch. Künstler tragen die Verantwortung, der Gesellschaft Impulse zu geben. ei der diesjährigen Oscarverleihung geht es nicht nur um die Vergabe der Preise. Mit Spannung erwartet wird auch der Moment, wenn die Prämierten ans Mikrofon treten. Geben sie, neben den Dankesworten, auch ein politisches Statement ab? Sollten sie das überhaupt? Die Frage, ob Künstler sich ins politische Tagesgeschäft einmischen sollten, wird seit jeher diskutiert. Tragen sie gar die Verantwortung dafür? Wir haben diese Frage dem Schriftsteller Norbert Niemann und der Schriftstellerin Lucy Fricke gestellt, die sie in einem Pro und Kontra diskutieren.

  
24.02.2017 11:30:56 [Die Welt]
„Das Mädchen und der Träumer“
Was geschieht, wenn ein Kind spurlos verschwindet? Dacia Maraini, die Grande Dame der italienischen Literatur, hat einen erschütternden Roman über einen Kindesverlust geschrieben. „Das Mädchen und der Träumer“ ist halb Krimi, halb Traumareport. Irgendwo in Norditalien, eine Kleinstadt bei Mailand. Der Lehrer Nani träumt von einem Mädchen in einem roten Mäntelchen. Er hält es für seine eigene Tochter Martina. Doch die starb mit acht an Leukämie. Über ihrem langen Leidensweg zerbrach auch die Beziehung ihrer Eltern. Als Nani am Morgen nach dem Traum im Radio hört, dass eine achtjährige Lucia verschwunden ist, spurlos auf dem Schulweg, erscheint ihm sein Traum plötzlich verdächtig. Hat er mit der Sache etwas zu tun?
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