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 Arbeit, Soziales, Gesellschaft, Bildung (5)
  
25.02.2017 08:47:08 [Cicero]
Fasching: Pfui, Winnetou, pfui!
Karneval war einmal eine Zeit der verrückten Freiheiten. Heute wird er von islamistischem Terror bedroht und von politischem Duckmäusertum entleert. Beides ist fatal. Fasching, Fasnet, Karneval: Die fünfte Jahreszeit hat viele Namen und eine Bedeutung. Sie soll das Unterste zuoberst kehren. Nicht gelten soll für eine kurze Spanne, was sonst immer gilt. Karneval ist eine verrückte Zeit, weil sie die Welt verkehrt, die Herren zu Knechten und aus den Knechten neue Herren macht, Helau, Alaaf. So war es immer, so ist es nicht mehr. Karneval ist heute dasselbe vom Gleichen: Karneval steht unter islamistischer Bedrohung, und er feiert die herrschende Denkungsart. Handelt es sich um ein Intermezzo oder um einen Zivilisationsbruch? Komödie oder Tragödie?

  
24.02.2017 22:21:04 [Aktuelle Sozialpolitik]
Die geplante EU-Dienstleistungskarte
Möglicherweise gut gemeint, aber mit einem sehr problematischen Ergebnis: Die geplante EU-Dienstleistungskarte. Man kennt das in der Politik zur Genüge: Eigentlich (manchmal auch nur angeblich) will man etwas verbessern und in der Folge des eingeschlagenen Weges wird es dann schlimmer und das Ergebnis schlechter als vorher. Nehmen wir als Beispiel die Freizügigkeit in der EU, die eben auch Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Freizügigkeit der Selbständigen bedeutet. Dazu hat die Kommission Anfang des Jahres Vorschläge veröffentlicht: "Neue Impulse für eine europäische Dienstleistungswirtschaft". Damit sollen bürokratische Hürden für Unternehmer und Freiberufler abgebaut werden. Und eine Komponente der Vorschläge ist die neue „Elektronische Europäische Dienstleistungskarte“. Eigentlich soll die EU-Dienstleistungskarte für bessere Arbeitnehmer-Freizügigkeit sorgen und es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus einem EU-Land vereinfachen, in anderen EU-Staaten zu arbeiten.

24.02.2017 22:02:02 [Franks SchreibBlog]
Die allgemeine Spaßbefreiung
Ich gestehe, ich bin ein Faschingsmuffel. Wenn man außerdem in einem Bundesland wie Thüringen geboren und aufgewachsen ist, in dem die Leute – nun ja – etwas zurückhaltend sind, dann gehören tagelange rauschende Karnevalsumzüge auch nicht gerade zur Alltagserfahrung. In meiner Kindheit zählte trotzdem der Schulfasching zu den aufregenderen Ereignissen des Jahres. Nicht zuletzt, weil man als halbwüchsiger Junge die Hoffnung hegte, einem Mädchen aus der Klasse wenigstens einen Kuss abzujagen. Mehr war zu dieser prüden Zeit sowieso nicht drin. Selbstverständlich haben wir uns verkleidet. In der allgemeinen Begeisterung der DDR-Gesellschaft für den Wilden Westen („Die Söhne der Großen Bärin“! „Chingachgook, die große Schlange“! „Osceola“!) erinnere ich mich vor allem an Cowboy- und Indianer-Kostüme.

24.02.2017 18:40:25 [Der Freitag]
Hehre Ideale, kleiner Geist
Wenn das der Namenspatron wüsste: Wie das Goethe-Institut seine Mitarbeiter ausbeutet. Vielleicht ist es Zeit, den Präsidenten des Instituts, das im Namen Johann Wolfgang von Goethes deutsche Kultur und Sprache vermittelt, nicht an seinen edlen Worten, sondern an seinen profanen Taten zu messen. Lehmann hatte mit dem Schreiben an die Gewerkschaft abgelehnt, die Honorarlehrkräfte seines Instituts angemessen zu beschäftigen. Rund 400 Lehrer arbeiten beim Goethe-Institut im Inland als Prekäre: Sie geben wie Vollzeitkräfte Unterricht mit wöchentlichen Stundenzahlen von 20 bis 29 – aber sie tun das als vogelfreie Selbstständige.

  
24.02.2017 16:59:17 [Neues Deutschland]
Massakrierter Wohnungsbau
Jährlich fallen 45.000 Wohnungen aus der Sozialbindung - und niemand hält dagegen. 45 000 Wohnungen sind eine Stadt - und nicht einmal eine ganz kleine. Dies muss man sich vor Augen halten, um die Dramatik eines Vorgangs zu ermessen, der sich gerade schleichend abspielt: Jedes Jahr fällt Wohnraum im Umfang einer ganzen Stadt aus der Sozialbindung. Zugleich haben zumindest in den Ballungsräumen nicht nur Gering-, sondern zunehmend auch Normalverdiener Schwierigkeiten, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Und die Bundesregierung zeigt sich außerstande, diese Entwicklung zu stoppen.
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