Net News Express

 
       
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 Sport (10)
  
25.02.2017 08:27:57 [Schwatzgelb - Das Fanzine]
Wenn nervige Freiburger plötzlich sympathisch werden
Fußball: Ich muss Abbitte leisten. Was haben mich der SC Freiburg und seine Fans früher genervt! Tufftuff, knuff die töften Freiburger kommen. „Hurra das ganze Dorf ist da!“ - was ist mir diese durch die Medien transportierte Attitüde auf den Zeiger gegangen. Ähnlich wie damals beim FSV Mainz 05 habe ich mich gefragt, was der Scheiß soll und wer solche Vereine braucht? Die Fahrt dorthin hat genervt, die Polizei vor Ort ist mit "unentspannt" noch diplomatisch beschrieben und der Ordnungsdienst ist unter aller Kanone. Dazu kommen die Wutbürger rund um das Stadion, die selbst ein Megaphon Samstagnachmittag als zu große Lärmbelästigung in ihrer spießer Idylle empfinden und bei mir den glauben bestärkten, dass es rechts von der CDU eben doch noch den baden-württembergischen Landesverband der Bündnis 90/Die Grünen gibt. Die Stadt selber hat sich aber noch nie gegenüber Fußballfans (seien es Gäste- oder Heimfans) als besonders angenehmer Partner dargestellt und so bleibt immer das Gefühl: Man ist eher Belästigung denn Gast.

  
25.02.2017 06:31:36 [N-TV]
Rom versinkt im Chaos
Fußball-Kolosseum wird kolossales Problem. Es sollte ein "Kolosseum" des Sports werden, ein "Weltklasse-Stadium" für 60.000 Menschen, ein architektonisches Meisterwerk. Doch das geplante Stadion für den AS Rom ist zu einem Zankapfel geworden. Dort, wo das Bauwerk entstehen soll, in der römischen Peripherie, türmen sich immer noch Schrott und Müll. Nach jahrelangen Querelen droht das Aus für den Stadionbau. Der Fußballklub, bei dem der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger unter Vertrag steht, will seit 2012 eine neue Arena. Antreiber ist der steinreiche Klub-Präsident und US-Geschäftsmann James Pallotta.

  
25.02.2017 06:29:03 [Süddeutsche Zeitung]
Werder gegen Wolfsburg
Fußball: Eine gute Portion Glück und zwei Tore von Serge Gnabry haben Werder Bremen im Kampf um den Klassenerhalt aufatmen lassen. Die Hanseaten gewannen den norddeutschen Bundesliga-Abstiegsgipfel beim VfL Wolfsburg schmeichelhaft mit 2:1 (2:1) und zogen so nach Punkten mit den enttäuschten Platzherren gleich. Dabei schockte Gnabry den VfL durch einen frühen Doppelschlag. Der Olympia-Zweite von Rio war in der zehnten Minute mit einem abgefälschten Schuss erfolgreich. In der 18. Minute drosch der Nationalspieler den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte, es war der zehnte Saisontreffer und der erste Bundesliga-Doppelpack des Angreifers.

  
24.02.2017 20:05:42 [Der HSV-Blog]
Lasogga – das war’s dann
Fußball: Taten sagen mehr als Worte – weiß der Volksmund. So gesehen weiß auch Pierre-Michel Lasogga seit heute, spätestens seit heute, was er von seinem Perspektiven unter Markus Gisdol beim HSV zu halten hat: Nichts. Lasogga wurde vom Trainer aus dem Kader fürs Auswärtsspiel bei den Bayern gestrichen. Deutlicher kann Gisdol nicht zeigen, dass er nicht auf den gebürtigen Gladbecker setzt. Ganze 452 Bundesliga-Minuten stehen für Lasogga in dieser Saison zu Buche – die meisten unter dem früheren Trainer Bruno Labbadia. Nur zwei Mal spielte Lasogga in dieser Spielzeit 90 Minuten durch. Nun der Tiefpunkt, er ist fit, und darf trotzdem nicht mal mitfliegen zum Spiel des Jahres beim Tabellenführer und Deutschen Meister. 8,5 Millionen Euro hat der HSV 2014 für Lasogga an Hertha BSC bezahlt.

24.02.2017 17:47:22 [Rote Brause Blogger]
Chance auf einen großen Schritt gen Europa
Fußball: Nein, am 22. Spieltag einer Saison gibt es final noch nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Auch in dieser Spielzeit nicht. Trotzdem kann RB Leipzig schon jetzt einen entscheidenden Schritt machen. Denn durch einen Heimsieg gegen den 1.FC Köln könnte man den Vorsprung auf Platz 7, den ersten Platz der nicht sicher für einen europäischen Wettbewerb reicht, auf 15 Punkte vergrößern. 15 Punkte Vorsprung zwölf Spiele vor dem Ende, das wäre nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu verspielen. Alternativ könnte das Feld zwischen Platz 2 und 7 bei einer RB-Niederlage wieder auf acht Punkte Differenz zusammenrücken. Mit dem 1.FC Köln wartet sportlich eine sehr unangenehme Aufgabe.

  
24.02.2017 17:45:19 [Süddeutsche Zeitung]
Die Welt ist von Olympia desillusioniert
Budapest will keine Spiele im Sommer, Graubünden keine im Winter - Olympia kommt aus der Mode und die IOC-Spitze macht einfach weiter. Das Internationale Olympische Komitee plant eine revolutionäre Neuerung bei der Vergabe seiner Olympischen Spiele. Thomas Bach, den Präsidenten, betrübt ja sehr, dass diese Küren zu viele Verlierer produzieren. Weshalb bei der nächsten IOC-Tombola im Herbst neben der Sommerspielstadt 2024 auch gleich die für 2028 erwählt werden soll. Davon abgesehen, dass dieser Dreh keineswegs einer spontan entflammten Barmherzigkeit an der IOC-Spitze geschuldet sein dürfte, sondern eher der Absicht, Donald Trump nicht zu verärgern, dessen Amerika ja mit Los Angeles um die Spiele buhlt.

  
24.02.2017 14:58:23 [11 Freunde]
Kein Platz für Rückgrat
Zur blamablen Entlassung von Claudio Ranieri. Vor ein paar Monaten war Claudio Ranieri der König der Welt. Jetzt wurde er bei Leicester City entlassen. Eine Schande für den modernen Fußball. Es war einmal ein Verein, den kannte niemand. Bis auf die eigenen Fans hat sich für diesen Verein auch niemand so wirklich interessiert. Wie das eben mit Vereinen ist, die mal in den Niederungen der unteren Liga verschwinden und mal in der obersten Liga auftauchen. Trotzdem hatte dieser Verein einen besonderen Fan: den thailändischen Milliardär Vichai Raksriaksorn. 2010 kaufte der den Verein. Im Fußball ein ganz normaler Vorgang, besonders im englischen, wo Vereinsübernahmen ähnlich normal sind wie Niederlagen im Elfmeterschießen.

  
24.02.2017 14:56:12 [Zeit Online]
Bundesliga-Vorschau
Nachspielzeiten, Straffreiheit für Stinkefinger – für die Bayern gelten manchmal andere Regeln. Das ist aber kein Grund zum Aufregen, sondern menschlich. Der 22. Spieltag: Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen? Wolfsburg gegen Bremen, außer Bayern und Dortmund die beiden einzigen Bundesligavereine, die im vergangenen Dritteljahrhundert Deutscher Meister wurden. Allerdings steht der Titelträger von 2009 aktuell auf Rang 14, der von 2004 auf 16. Heikel. Die Saison nähert sich der heißen Phase, das Abstiegsgespenst hockt vielen im Nacken und schaut auf sie mit seiner schwarzen Stirn voll Wut. Werder ist wie zuletzt häufig in den südlichen Regionen der Tabelle. Der angeschlagene Alexander Nouri versucht sich am zweiten Auswärtssieg in Serie.

  
24.02.2017 11:28:42 [Süddeutsche Zeitung]
Der serbische Fußball zeigt sein rechtsextremes Gesicht
Er war einer der Sieger. Eigentlich. Doch als Everton Luiz am Sonntag das Spielfeld des FK Rad in Belgrad verlässt, steigen ihm Tränen in die Augen. Tränen der Erniedrigung, der Enttäuschung und des verletzten Stolzes. Der dunkelhäutige Brasilianer war während der Partie von den Rad-Anhängern mit Affengeräuschen beleidigt worden, er musste ein rassistisches Spruchband lesen, das an seine Adresse gerichtet war. Am Ende war das alles zu viel. Als die Partie mit einem 1:0 für Partizan beendet war, marschierte der ehemalige Mittelfeldspieler des FC St. Gallen in die gegnerische Fankurve und zeigte kurz den ausgestreckten Mittelfinger. Danach kam es auf dem Feld zu Rangeleien, weil sich die Spieler von Rad nicht etwa mit Everton solidarisierten, sondern mit ihrem Anhang.

  
24.02.2017 11:26:53 [Seitenwahl]
Von Roten Bullen, Ultras und Italienern
Fußball: Eigentlich könnte man im Zeitfenster zwischen dem Spiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Bundesliga und dem Rückspiel gegen den AC Florenz mehrere Artikel schreiben – so viele Aspekte gäbe es zu diskutieren. Die immer wieder hochkochenden Gerüchte um Max Eberl bewusst ausklammernd wären da: Lehren aus dem Spiel gegen „Rasenballsport“; Ultras und die Frage, wie ein sinnvoller Protest aussehen kann; schließlich die Aussichten, trotz der Hinspielniederlage gegen Florenz doch noch das Achtelfinale der Europa League zu erreichen. Welche Erkenntnisse ergeben sich aus dem Spiel gegen das Dosenmarketingvehikel? Wenig Neues. Borussia tut sich in den letzten Jahren kontinuierlich schwer gegen Mannschaften, die hoch pressen, wenig geordneten Spielaufbau zulassen, körperbetont, nicklig und immer die Grenzen des Erlaubten auslotend agieren.
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