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 Sport (7)
  
18.07.2018 06:05:25 [Süddeutsche Zeitung]
TSV 1860 München: Mit Konfuzius gegen die ewige Dunkelheit
Für den 1860-Verwaltungsrat kandidiert eine Opposition. Sie muss sich fragen, ob die schweigende Mehrheit zur Wahl erscheint. Einen "weißblauen Abend" in der Isarpost Eventlocation hatte die vor Wochen zugestellte Einladung des "Teams Profifußball" versprochen. Und als dann der Moment gekommen war, von dem in der Einladung der am Sonntag für den 1860-Verwaltungsrat kandidierenden Opposition die Rede gewesen war, Dienstagabend "um 18.60 Uhr", da erstrahlten die Wände in dem alten Backsteingebäude unweit des Stachus tatsächlich in weißem und blauem Licht.

  
18.07.2018 06:02:27 [TAZ]
Fußball-WM in Katar: Fanfeste hinter hohen Zäunen
Nach der WM ist vor der WM: Katar richtet 2022 die nächste Weltmeisterschaft aus. Dass das den Gästen Spaß machen wird, glaubt keiner. Katar liegt in diesen Tagen am Ende des Gorki-Parks. In dem Freizeitpark hat sich das Emirat einen kleinen Zipfel reserviert, um schon einmal zu zeigen, wie es so werden könnte in vier Jahren, wenn die nächste WM ansteht. Männer in den traditionellen weißen Gewändern sitzen auf orientalischen Möbeln, damit man sie fotografieren kann. Wer will, kann sich einen Tee schenken lassen, und wer sich nicht ausdrücklich wehrt, findet sich mit einem Schild ausgestattet vor einer Fotowand und wird geknipst. „See you 2022“, steht auf dem Schild.

  
17.07.2018 19:38:53 [Zeit Online]
Ist der Fußball nun gerechter?
Über nichts lässt sich nach dieser WM und diesem Finale so herzhaft streiten wie über den Videobeweis. Ist er Fluch oder Segen? Ein Pro und Contra: Irgendwann gibt es vielleicht mehr Schiris als Spieler. Bei dieser WM waren es bereits acht. Zwei Linienrichter, der vierte Mann, vier im Videoraum (auch im Trikot) und der Mann an der Pfeife. Der soll der Chef sein, doch wie das so ist, wenn viele in der Verantwortung stehen, ist es irgendwann keiner. Am Ende verlässt sich einer auf den anderen und dann pfeift keiner mehr.

  
17.07.2018 19:37:16 [Süddeutsche Zeitung]
Tour de France in den Alpen
Auf dem Gedenkpfad: Die Tour-Profis erklimmen in den Alpen zum ersten Mal das Plateau des Glières, auf dem sich im Zweiten Weltkrieg der französische Widerstand formierte. Der Mann von der Gestapo kam am 23. Dezember 1943. Er verlangte nach den Saulniers, Flora und Jean-Marie. Die beiden betrieben in der Rue Jean-Jacques Rousseau ein Hotel, die Auberge du Lyonnais, die sich unscheinbar zwischen den mittelalterlichen Häusern am Fuße des Flusses Thiou einreihte. Die Auberge war seit zwei Jahren ein Nest der Résistance, dem französischen Widerstand gegen die Besatzung.

  
17.07.2018 14:26:06 [TAZ]
Fantastische Unwägbarkeiten
Kann der Fußball, der während der WM gespielt wurde, mit dem in der Champions League mithalten? Ja. Und schöner ist er auch noch. Die, die keine Ahnung haben, werden sich nun beschweren. Gegen Real, gegen Liverpool hätte keiner dieser Mannschaften auch nur den Hauch einer Chance gehabt! In der Champions League wird der viel bessere Fußball gespielt! Und sogar in der Bundesliga bekommt man bessere Spiele zu sehen! Selbst Kaiserslautern hätte den Titel gewinnen können! Überhaupt: Vereinsfußball! Viel besser, doller, krassomater! Da sieht man auch, was passiert! Das ist das große Ding.

  
17.07.2018 10:26:05 [N-TV]
Die Lehren aus der WM
Weltmeister ist, wer die Königsregel des Fußballs beherrscht. Allerdings leidet in Russland der Niveau-Standard. Auch weil das Fairplay ad absurdum geführt wird. Dabei hätte die Fifa Mittel dagegen. Die Erwartungshaltung an eine Fußball-Weltmeisterschaft ist meistens ziemlich eindeutig formuliert. Am besten gewinnt die eigene Nationalmannschaft, spannend muss es sein und wenns richtig gut läuft, euphorisieren die 32 Teilnehmer den Zuschauer mit ästhetisch anspruchsvollem Offensivfußball. Beste Unterhaltung zur Primetime eben.

  
17.07.2018 10:24:22 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Ronaldo und die Hochzeit des Kalküls
Rund um den Wechsel von Cristiano Ronaldo nach Turin gibt es eine blumige Geschichte. Doch beim Transfer spielen die wirtschaftlichen Überlegungen die Hauptrolle. Das sorgt auch für Verärgerung. Es war der 3. April im Allianz Stadium von Turin. Juventus spielte im Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid. Beim Stand von 0:1 flog der Ball durch den Strafraum. Cristiano Ronaldo setzte zum Fallrückzieher an und wuchtete den Ball spektakulär an Torwart Gigi Buffon vorbei ins Netz. Die Juve-Spieler verharrten ungläubig auf dem Rasen. Von den Rängen brandete Applaus auf, diesem Tor des Gegners zollten sogar die Tifosi Respekt.
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