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 Aktuell: letzte 10 Meldungen
25.03.2017 22:17:43 [fit4Russland]
Keiner hat irgendetwas aufgehoben
Trump tritt gerne ohne Zettel auf und twittert regelmäßig, deswegen wird er bereits für seine Zitate auseinander genommen. Von Obama, der ohne Zettel nur "Mäh" und "Muh" sagte, ist im Gedächtnis nur das schön runtergefallene Mikrofon hängen geblieben. Sogar das war vorbereitet und antrainiert. Er zeigte den Trick bei der jährlichen Weisshäuslischen-Journalisten Party. In diesem Jahr zerstritten sich alle Journalisten und am Ende weigerte sich Trump, dort zu erscheinen. Von Trump ist

  
25.03.2017 22:17:10 [Marx 21]
Schwarzbuch Bundeswehr: Rüstzeug für den Kampf gegen Krieg
Das Verteidigungsministerium fordert mehr Rüstung und weitere Einsätze der Bundeswehr. Die Linksfraktion beleuchtet in einem »Schwarzbuch« Ursachen und Folgen dieser Entwicklung. Das »Schwarzbuch. Kritisches Handbuch zur Aufrüstung und Einsatzorientierung der Bundeswehr« hat den Anspruch, Kriegsgegnerinnen und -gegner argumentativ auszurüsten. Das ist den Autorinnen und Autoren gelungen. Der Text ist eine wichtige Lektüre für alle, die am Frieden interessiert sind.

  
25.03.2017 22:15:30 [Alles Schall und Rauch]
Schweiz - ohne Schengen gebe es mehr Terror?
Mehr und mehr bin ich der festen Überzeugung, fast alle regierenden Politiker in den westlichen Staaten sind entweder völlig geistig umnachtet, inkompetent und realitätsfremd, oder sie sind Landesverräter und verfolgen eine Agenda gegen die nationalen Interessen und gegen das Volk. Ein aktuelles Beispiel gefällig? Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga behauptet nach dem Terroranschlag von London im Blök-Interview, die Fake-News-Zeitung für die blökenden Schafe der Schweiz: "Ohne Schengen wären wir vor Terror weniger geschützt".

25.03.2017 22:14:29 [Die Freiheitsliebe]
Die Linke und das Regieren – Nach Goldschätzen graben?
Linke und die Frage der Beteiligung an bürgerlichen Regierung, eine ewige Debatte so mag man meinen, einen in der man kaum noch etwas lernen kann. Doch das Buch „Nach Goldschätzen graben, Regenwürmer finden“, welches vor wenigen Monaten von Aktivistinnen und Aktivisten des linken Flügels der Linken herausgebracht wurde, offenbart die Notwendigkeit der Debatte und die Relevanz die Regierungsfrage auch historisch zu beleuchten.

  
25.03.2017 22:13:05 [Internetz-Zeitung]
Mossul: USA geführte Luftangriffe lassen immer mehr Flüchtlinge und Tote im Irak zurück
In Mossul kamen bei einem Luftangriff auf ein Gebäude über 140 Zivilisten ums Leben. Die Menschen suchten in dem Haus Zuflucht. Es handelte sich offenbar um einen Luftangriff der US-geführten Koalition. Dopch Konzernmedien udn Statsmedien berichten kaum über das Leid der Menschen im Irak, während sie seinerzeit russische Angriffe gegen Dschihadisten in Aleppo permanent skandalisiert hatten. So manipuliert man mit Berichten die Öffentlichkeit im Westen.

  
25.03.2017 22:11:52 [RT Deutsch]
Beifang der Geheimdienste: Trumps Abhörvorwürfe könnten sich bewahrheiten
Die Affäre um die von US-Präsident Donald Trump geäußerten Vorwürfe, wonach er und sein Übergangsteam abgehört worden sein, steht möglicherweise vor einer Wende. Der Vorsitzender des Geheimdienstausschusses, David Nunes, erwartet demnach von NSA-Mitarbeitern die Übergabe des „Rauchenden Colts“, der Trumps These untermauern könnte

  
25.03.2017 22:10:38 [Infosperber]
Mensch und Tier: Der kleine, unfeine Unterschied
Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist im Umbruch. Die seit der Antike als unumstösslich geltenden Mauern, die das Humane vom Animalischen trennen, stürzen ein. Der tiefe Graben, der uns als Krone der Schöpfung von den anderen Lebewesen abgrenzt, wird gleichsam aufgeschüttet von den Erkenntnissen, die Biologen über die Talente von Tieren gewinnen. «Bei jeder geistigen Fähigkeit, die ursprünglich als rein menschlich betrachtet wurde, hat sich herausgestellt, dass sie älter und weiter verbreitet ist als zuerst angenommen», sagt Frans de Waal.

  
25.03.2017 22:09:03 [Sciencefiles]
Hass in sozialen Netzwerken: Verursacher in Schleswig-Holstein gefunden
Haben Sie sich auch schon gefragt, wo der ganze Hass im Internet, von dem immer die Rede ist, ist, und wo er herkommt? Wenn es Ihnen so geht wie uns, dann finden sich Hasskommentare eher spärlich wenn überhaupt und die wenigen, die es gibt, die zeichnen sich regelmäßig durch etwas aus, das man nicht anders als „strunz dumm“ bezeichnen kann.

  
25.03.2017 20:10:23 [QPress]
Kein Preisträger für „9/11 Blow up Award“ gefunden
Der 11. September 2001 gilt nach wie vor als die Mutter oder der Vater des “Krieges gegen den Terror”. Jeder Mensch der eine von der offiziellen abweichende Meinung vertritt, gilt als Verschwörungstheoretiker. Dabei ist zumindest bei einem der drei Hauptgebäude, dem WTC 7, der Nachweis für eine kontrollierte Sprengung erbracht. Diejenigen, die sich dafür interessieren und diesen Sachverhalt belegen wollen, haben einen schweren Stand.

25.03.2017 20:02:52 [Luftpost]
Washington sabotiert Friedensbemühungen Moskaus, um Krieg mit Russland zu provozieren
Die russischen Versuche, in Syrien und in der Ukraine Frieden zu schaffen, können nicht gelingen, weil Washington immer wieder Öl ins Feuer gießt und alle Warnungen in den Wind schlägt. Die USA wollen Krieg, und wenn sie nicht einlenken, werden sie ihn auch bekommen. Es ist jetzt völlig klar, dass Washington und seine Vasallenstaaten alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um Schritte zu einer friedlichen Lösung in Syrien zu sabotieren und ein erneutes Aufflammen der Kämpfe in der Ostukraine zu provozieren. Alle Versuche von Trump-Vertrauten, mit den Russen ins Gespräch zu kommen, werden bereits als „Landesverrat“ denunziert, wie der Rücktritt Michael Flynns zeigt. US-Außenminister Tillerson wollte nach seinem ersten Treffen mit dem russischen Außenminister Lawrow beim G20-Gipfel in Bonn entgegen den Regeln des Protokolls nicht mit seinem Gesprächspartner vor die Presse treten. Offensichtlich wollen Vertreter der USA noch nicht einmal gemeinsam mit einen Russen fotografiert werden.
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Meckerärsche, die Augen rechts!

Wahlen sind nicht immer schön. Nehmen wir Schulz. Das Überspringen der 100-Prozent-Hürde zeigt, dass Martin selbst von sich selbst überzeugt ist. Das ist viel in Zeiten des Zweifels …


Nachrichten der letzten 24 Stunden
 Topthemen (8)
  
25.03.2017 19:45:32 [Salonkolumnisten]
Gentechnik und Glyphosat: Es geht nicht um Studien
Wissenschaftliche Studien und Bewertungen spielen für Grüne und Umweltschutzbewegungen nur eine untergeordnete Rolle. Ihnen geht es nicht um Gesundheit und Umwelt, sondern um eine antimodernistische Agenda und die Subventionierung des eigenen Milieus. Zwischen 2003 und 2013 unterstützte SafeMinds, eine amerikanische Organisation von Impfgegnern, mit 250.000 Dollar eine Studie zur Sicherheit von Impfstoffen. Beteiligt waren mehrere US-Universitäten und Forschungseinrichtungen. Ziel war es, den Einfluss von Impfungen auf Hirnentwicklung und Verhalten von Rhesusaffenbabies zu untersuchen.

  
25.03.2017 19:08:52 [Maskenfall]
6 Gründe, warum campact! die Wahrnehmung der politischen Realität der EU nicht besser macht
Campact! outet sich leider in Bezug auf die EU als eine Organisation für Oberschichts-Campaigning: Unter dem Titel „Diese 6 Punkte zeigen, dass die EU unser Leben besser macht“ bloggte campact! kürzlich: „Ein Grund zum Meckern über die Europäische Union findet sich immer: Zu bürokratisch, bürgerfern, neoliberal und zu ineffizient sei sie. Doch hat die Gemeinschaft auch mal etwas für uns getan? Diese sechs Punkte zeigen, dass die EU unser Leben besser macht.“ Hallo campact! ! So einfach könnt ihr es euch bei dem EU-Thema doch nicht gemacht haben!? Die EU ist toll, weil „wir“ überall studieren, reisen, arbeiten und können und somit „unser“ Leben besser ist?

  
25.03.2017 19:02:21 [Telepolis]
Von Boko Haram in die Fänge der Mafia
Seit Ende der 1990er Jahre ist bekannt, dass afrikanische - vorwiegend nigerianische - Frauen in Europa als Prostituierte arbeiten. Die Nigerianerin Joana Adesuwa Reiterer kam einem Händlerring auf die Schliche, und machte ihre schockierende Entdeckung vor etwa 10 Jahren öffentlich: Die betroffenen Frauen sind größtenteils Opfer brutalen Menschenhandels. Seitdem hat sich das Land von der Weltöffentlichkeit weitestgehend unbeachtet mehr und mehr destabilisiert. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Sie werden in Camps für sogenannte Internally Displaced People (IDP) aufgefangen. Viele Frauen machen schon dort die Erfahrung, dass die immer zu knappen Hilfsgüter nicht einfach den Möglichkeiten entsprechend verteilt, sondern dass ihnen sexuelle Leistungen dafür abverlangt werden.

25.03.2017 18:06:14 [DFG-VK]
NGOs fordern deutsche Teilnahme an Atomverhandlungen
Die Bundesregierung soll sich an den internationalen Verhandlungen über ein Atomwaffenverbot beteiligen. Das fordert ICAN Deutschland gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen in einem offenen Brief an Außenminister Sigmar Gabriel. Ab 27. März werden die Vereinten Nationen in New York über einen Verbotsvertrag beraten. Der ehemalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hatte angekündigt, dass Deutschland den Verhandlungen fernbleibt. In dem Brief wird das kritisiert: „Der Boykott von multilateralen Verhandlungen zu einem Atomwaffenverbot schadet der Glaubwürdigkeit der Bundesrepublik im Bereich der nuklearen Rüstungskontrolle.“ Diese Haltung sei mit dem außenpolitischen Selbstverständnis Deutschlands als fördernde Kraft von Völkerrecht und Frieden nicht vereinbar.

25.03.2017 16:35:46 [Anderwelt Online]
Was rechtfertigt das 233-fache Einkommen eines Vorstandsvorsitzenden im Vergleich zu seinen Angestellten?
„Vergütung der Dax-Chefs auf Rekordniveau“ vermeldeten die Gazetten am Freitag die „Frohe Botschaft“ zum Wochenende. Im Schnitt stopfte sich 2016 jeder der 30 Dax-Vorstände 7,14 Mio. € in die Tasche – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Von „verdienen“, wie manche Kollegen formulierten, kann ja wohl nicht die Rede sein. Gleichzeitig konstatiert der von Frau Nahles vorgelegte 5. Armuts- und Reichtumsbericht: Die unteren 40 Prozent der Beschäftigten haben 2015 real weniger verdient als Mitte der 90-er Jahre; zwei Millionen Kinder sind armutsgefährdet. – Das macht wütend! An der Spitze der Millionendiebe steht der Studie des Beratungsunternehmens hkp-Group zufolge jetzt SAP-Chef Bill McDermott mit einer Vergütung von unverschämten 15,33 Mio. € – das 126-Fache des im Konzern gültigen (vergleichsweise sehr hohen) Durchschnittsverdienstes.

  
25.03.2017 12:58:03 [Antikrieg]
Warum ist die NATO in Jugoslawien?
Vor 18 Jahren führte die NATO ihren terroristischen Überfall auf Jugoslawien durch. Ich kann mich noch gut an die Bilder der Brücken erinnern, die zerstört in der Donau lagen - ein besonders schändliches Kriegsverbrechen, das ein bezeichnendes Licht auf diese verbrecherische Organisation wirft. Was hinter diesem Verbrechen gegen den Frieden steckt, hat Sean Gervasi 1996 in seinem Vortrag "Warum ist die NATO in Jugoslawien?" in Prag dargelegt. Die weitere Entwicklung hat ihn voll bestätigt.

  
25.03.2017 09:18:22 [Chaos mit System]
Sei immer nett im Internet
Zensur im Netz: Was die Mächtigen nicht kontrollieren können, macht ihnen Angst. Anfang des Monats ging es einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Australiens, Charles Blackman, an den Kragen: Der 88-Jährige wollte seine Werke in einer Galerie in Melbourne vorstellen, die wiederum mit einem Bild zweier nackter Frauen bei Facebook dafür warb, d.h. eigentlich war es auch nur eine entblößte Brust. Die Streichabteilung bei Facebook ahndete diesen ungeheuerlichen Vorgang mit einer Löschung des Beitrags, was der Galerist als Ausdruck „fehlgeleiteter politischer Korrektheit“ kommentierte. Er habe das Gefühl, dass Facebook noch in den 50ern lebe und nicht im 21. Jahrhundert angekommen sei. Mit Letzterem irrt der Mann allerdings, denn dieses Jahrhundert, in dem wir leben müssen, wird als Epoche der Zensur in die Geschichte eingehen (wenn es dann noch eine Geschichtsschreibung geben sollte). Der Galerist sollte froh sein, dass er nur Nackte im Internet präsentierte, hätte er eine Meinung rechts von Links vertreten, müsste er inzwischen mit der Polizei vor der Tür rechnen.

25.03.2017 06:49:35 [Neue Rheinische Zeitung]
Rechtspopulisten und ihre Verbundenheit zum "Jüdischen Staat"
Warum fühlen sich Rechtspopulisten wie Wilders und seine Partij voor de Vrijheid, der Vlaamse Belang in Belgien, die FPÖ in Österreich oder Teile der AfD um Petry oder Marie Le Pen und ihr Front National so verbunden mit Israel? Außer einer Apartheid-Mentalität, die völkisch nur unter sich bleiben will, verbindet sie alle noch der Hass gegen den Islam und die Muslime. Während die Rechtspopulisten gegen eine vermeintliche "Überfremdung" speziell durch muslimische Einwanderer zu Felde ziehen und einer gefährlichen, durch Trump beflügelten Hasspropaganda, die in den USA zu neuer Blüte wächst, sind die jüdischen Besatzer schon viel weiter. Wovon Rechtspopulisten hierzulande nur zu träumen zu wagen, nämlich die ethnische Säuberung Europas von Muslimen, haben ihre "jüdischen Freunde" schon seit Jahrzehnten umgesetzt: sie kommen der Endlösung der Judaisierung Palästinas immer näher.
 Aktuelle Themen (9)
25.03.2017 19:57:02 [WSWS]
Attentäter von London war dem britischen Geheimdienst bekannt
Der Verlauf und die Hintergründe des Terroranschlags in London sind noch weitgehend unklar. Fünf Menschen wurden getötet und mindestens vierzig zum Teil schwer verletzt. Ungewöhnlich ist, dass der Name des Täters erst nach über 24 Stunden genannt wurde. Es handelt sich um den 52-jährigen Khalid Masood, einen britischen Staatsbürger, der in Kent geboren wurde und vermutlich in der englischen Region West Midlands lebte. Er wurde bei dem Vorfall getötet. Am Mittwoch war er um kurz vor 15 Uhr mit einem gemieteten SUV über die Westminster Bridge gerast. Er fuhr mehrere Fußgänger um; eine Frau brachte sich durch einen Sprung in die Themse in Sicherheit. Danach rammte er einen Begrenzungszaun vor dem Parlamentsgebäude und sprang aus dem Fahrzeug. Bei dem Versuch, durch ein unverschlossenes Tor in das Gebäude einzudringen, erstach er den Polizisten Keith Palmer. Danach wurde er von einem Polizeibeamten niedergeschossen und starb später im Krankenhaus.

25.03.2017 19:53:19 [Neues Deutschland]
Tausende sagen in Rom NEIN zu einer neoliberalen EU
Mit einem feierlichen Anlass hatte das 60-jährige Jubiläum für die Unterzeichnung der Römischen Verträge nichts zu tun. Während sich die Regierungschefs der europäischen Mitgliedstaaten auf dem Kapitol der italienischen Hauptstadt trafen, gingen Tausende in Rom gegen das Projekt eines neoliberalen Europas auf die Straße. Rom zeigte sich heute als »militarisierte« und - nach dem Terroranschlag vom Donnerstag in London - »erschreckte« Stadt, berichtete die Tageszeitung »il Manifesto« am Samstagmorgen. Im Zentrum wurden zwei Sicherheitszonen eingerichtet, 5000 Polizisten zum Einsatz gerufen und einhundert Überwachungskameras installiert. Der Straßenverkehr sowie einige U-Bahn-Stationen im Zentrum Roms wurden gesperrt.

  
25.03.2017 18:01:21 [Der Freitag]
1957: Ein Janusgesicht
Mit den Römischen Verträgen entsteht die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG. Sie treibt nicht nur die Einigung, sondern bald auch die Spaltung Europas voran. Insgesamt waren es drei Vereinbarungen, die einst mit den Römischen Verträgen getroffen wurden. Die erste galt der Gründung einer Freihandelszone, eben der EWG. Gleichzeitig einigte man sich über eine Europäische Atomgemeinschaft (Euratom), schließlich über die Schaffung gemeinsamer Organe für diese beiden sowie für die schon seit 1951 bestehende Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS/ Montanunion). Nach gängiger Lesart begann damit die Einigung Europas. Daran ist gleich zweierlei falsch.

25.03.2017 16:38:11 [Junge Welt]
Realitätsferne, undemokratische Haltung
Vor 60 Jahren wurde der Vorläufer der Europäischen Union gegründet. Ein Gespräch mit Vladimiro Giacché: Heute feiert die EU Geburtstag. Wollen Sie gratulieren? Bestimmt nicht. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die EU immer undemokratischer wird. Ich sehe zwei parallele Prozesse: steigende Ungleichheit innerhalb der Mitgliedsstaaten und zwischen ihnen. Die sogenannten Nordländer werden immer stärker, nur die Interessen des Großkapitals werden berücksichtigt. Das schließt mit ein, dass die Armut steigt. Es ist, wie Lenin es in seiner Schrift über »Die Vereinigten Staaten von Europa« beschrieben hat: Die Imperialistischen Staaten bilden ein Bündnis, um sich die Kolonien aufzuteilen. Heute muss hinzugefügt werden, sie teilen auch die Kolonien in Europa untereinander auf.

  
25.03.2017 16:16:21 [Freitum]
EU feiert sich heute selbst - und die Medien machen mit
Heute vor genau 60 Jahren haben kluge und lebenserfahrene Politiker aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge den Grundstein gelegt für ein europäisches Miteinander in Frieden und Freiheit. Diese Intention ist heute genauso richtig wie sie es damals war. Die Frage ist allerdings, was die Politik daraus gemacht hat.

  
25.03.2017 14:57:03 [German Foreign Policy]
Europäische Zwillinge: Exportgewinne und Armut in der EU
Zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge heben deutsche Wirtschaftsfunktionäre die zentrale Bedeutung der EU und ihres Binnenmarkts für die Geschäftserfolge deutscher Unternehmen hervor. Der Binnenmarkt sei "einer der größten Erfolge der Union", heißt es etwa in einer Erklärung, die der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unterzeichnet hat: Dank der Abschaffung von Handelshemmnissen im Innern sei die EU "eine wichtige Wirtschaftskraft im internationalen Handel" geworden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) führt die Exportstärke zahlreicher Unternehmen aus der EU ebenfalls auf den Binnenmarkt zurück; laut ihren Angaben hält die EU zur Zeit einen Anteil am Welthandel von 33 Prozent. Während die Wirtschaft die EU feiert, nimmt die Armut in der Union zu und liegt mittlerweile weit über Vergleichswerten in China. Laut der EU-Statistikbehörde eurostat waren im Jahr 2015 mehr als 118 Millionen EU-Bürger von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht - 23,7 Prozent der Bevölkerung.

  
25.03.2017 12:49:59 [Neues Deutschland]
Ein Viertel des Einkommens weg: tolle Reformbemühungen!
Über Sigmar Gabriels Besuch in Griechenland: Die griechische Bevölkerung muss sich mal wieder einiges anhören. Erst wärmte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem das rassistische Bild vom faulen Südländer auf, indem er ihnen unterstellte, ihr Geld für Schnaps und Frauen auszugeben. Davon distanzierten sich nicht nur führende EU-Politiker, sondern auch der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel während seines zweitägigen Antrittsbesuchs in Griechenland.

  
25.03.2017 10:35:20 [TAZ]
Suche nach der gemeinsamen Vision
Es soll ein historischer Gipfel werden. Doch wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und 26 weitere EU-ChefInnen am Samstag auf dem Kapitolshügel in Rom treffen, um den 60. Jahrestag der EU-Gründungsverträge zu feiern, dann stiehlt ihnen ausgerechnet die große Abwesende die Show. Wenige Tage vor Rom hat die britische Premierministerin Theresa May angekündigt, nun endlich den EU-Austrittsantrag zu stellen. Und wenige Tage nach Rom – am 29. März – soll der Brexit dann tatsächlich ausgelöst werden. „Wir sind auf alles vorbereitet, das wird den Gipfel nicht überschatten“, beteuert Merkel.

  
25.03.2017 06:58:18 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Gesundheitsreform: Republikanischer Rohrkrepierer
Das verhasste „Obamacare“ wird vorerst doch nicht abgeschafft. Die Republikaner und Donald Trump stehen blamiert da. Fehler will der Präsident aber nicht zugeben. Sean Spicer hatte an diesem turbulenten Freitag einmal mehr einen besonders undankbaren Job zu verrichten. Nur wenige Stunde bevor im Repräsentantenhaus abgestimmt werden sollte, musste der Präsidentensprecher so tun, als sei noch alles möglich. Dabei war zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass die von Donald Trump in den letzten Wochen so vehement beworbene Gesundheitsreform es noch nicht einmal durch die erste Kammer des amerikanischen Kongresses schaffen würde.
 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (11)
  
25.03.2017 19:42:57 [Junge Welt]
Angst vor Übernahme
Um nicht Heuschrecken zum Fraß vorgeworfen zu werden, setzt Unilever auf schnelle Profite und stößt Produktsparten ab. Marktbeobachter hatten es schon vor einigen Wochen vorhergesagt: Unilever will zumindest einen Teil seiner Margarinesparte verkaufen. Das berichtete die Sunday Times am vergangenen Wochenende. Es gehe dabei um die Margarinemarken Stork, die in den Niederlanden als Blue Band bekannt ist, und Flora, die in Deutschland unter dem Namen Becel in den Kühlregalen liegt. Der britisch-niederländische Konzern hoffe, damit sieben Milliarden Euro einzunehmen. Unilever hat sich zu den Gerüchten bislang nicht geäußert.

  
25.03.2017 19:05:40 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Venezuela: Dem ölreichsten Land geht das Benzin aus
Wirtschaftskrise: In Venezuela verschlechtert sich die Versorgungslage dramatisch. Im Land mit den größten Ölreserven der Welt schwinden die Benzinreserven. Vor den Tankstellen der Hauptstadt Caracas und in weiteren Städten des südamerikanischen Landes bilden sich Schlangen – und sie werden täglich länger. Von 290 Tankstellen in Caracas hatten in den vergangenen Tagen nur noch 90 Tankstellen Benzin. Gleichzeitig hat Präsident Nicolás Maduro die Vereinten Nationen erstmals um Hilfe gegen den Medikamentenmangel gebeten. Die Vereinten Nationen wüssten am besten, wie sich die Produktivität der Pharmaindustrie wieder steigern ließe, sagte er in einer TV-Ansprache.

  
25.03.2017 19:00:39 [Tichys Einblick]
Wirtschaft und Wohlstand verlieren mit Schulz wie mit Merkel
Ein spannendes Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz: es geht mehr um Köpfe als um Alternativen zu Merkels sozialdemokratisierter Politik. Was die kommenden Wahlen in Bund, Ländern und den europäischen Nachbarstaaten bringen. Erst war das Bergdorf Andermatt, geografisch ziemlich genau in der Mitte der Schweiz, mit seinen luxuriösen Hotels der Belle Epoque begehrtes Urlaubsziel der europäischen Noblesse. Dann verschwand der Glanz unter stumpfem Feldgrau, als Berge, Gipfel und Schluchten zu Artilleriestellungen der größten Alpenfestung ausgebaut wurden: dem Schweizer Reduit. Diesen mythischen, ultimativen Rückzugsort sollten im Fall des großen Angriffs 30.000 Gebirgsjäger verteidigen und in den Kavernen 100.000 Eliteschweizer aus Regierung, Geldadel und Industrie die letzte Zuflucht finden.

25.03.2017 18:58:25 [Goldseiten]
"Die nächste Krise wird schlimmer als 2008"
Um das zuerst einmal klarzustellen: In keinem Fiatwährungssystem der Welt will die Regierung jemals eine stärkere Währung, denn der vorherrschenden keynesianischen Meinung zufolge wächst die Wirtschaft eines Landes durch Exporte. Diese lassen sich wiederum steigern, indem man die eigene Währung schwächt. Man sorgt für Kursgewinne an den Aktienmärkten und Vermögenszuwachs, indem man die Landeswährung ruiniert. Das ist vollkommen widersprüchlich und unlogisch, aber so lautet die herrschende Theorie. Warum glaube ich also, dass sich der Dollar trotzdem stark entwickeln sollte? Er notiert zur Zeit in der Nähe eines 14-Jahreshochs. Ich hatte auf einen Anstieg des Dollarkurses gesetzt, und ich lag richtig.

  
25.03.2017 16:32:04 [Telepolis]
Kleinstaaten sind erfolgreich
Philipp Bagus und Andreas Marquart plädieren in ihrem neuen Buch "Wir schaffen das - alleine!" für eine Abwendung von "riesigen, zentralistisch organisierten Staatsmolochen" hin zu Kleinstaaten. Denn in Großstaaten würden weder Innovation noch Freiheit, sondern Bevormundung, Korruption und Verschwendung gedeihen. Telepolis sprach mit Philipp Bagus, der als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid tätig ist, über diese - auf den ersten Blick - gewagte These: "Jeder Staat steht vor einem Informationsproblem". In Ihrem neuen Buch plädieren Sie für etwas, was als Kleinstaaterei eher ins Negative gezogen wird. Viele werden denken, dass das vollkommen unzeitgemäß ist und Sie sich im Jahrhundert geirrt haben. Warum gerade jetzt?

25.03.2017 14:48:25 [Makroskop]
Juncker-Plan: Marktkonformes Schaumschlagen
Vor drei Jahren verabschiedete die EU-Kommission mit großer Publicity den sogenannten Juncker-Plan. Was ist eigentlich aus dem angeblich 315 Milliarden Euro schweren Projekt geworden? Manchmal könnte man fast den Eindruck bekommen, einige Politiker in Brüssel legten sich zur Rettung Europas mächtig ins Zeug. Bei näherer Betrachtung relativiert sich das allerdings schnell wieder. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Juncker-Plan, mit dem die Investitionen in der EU gesteigert werden sollen.

  
25.03.2017 12:54:52 [Telepolis]
Griechische Finanzkrise: Drohen erneut Zustände wie 2015?
Eine Einigung der Griechen mit den Kreditgebern ist nicht in Sicht. Möglich, dass bald der Strom ausfällt. Die Finanzkrise in Griechenland spitzt sich weiter zu. Daher überschlagen sich auch die Nachrichten im Land selbst. Trotz der Kapitalverkehrskontrollen verloren die griechischen Banken allein in den ersten Monaten von 2017 vier Milliarden Euro. Am Mittwoch musste die Europäische Zentralbank den griechischen Banken eine Erhöhung der Liquiditätshilfe um 400 Millionen Euro gewähren. Diese stehen mit nunmehr 43,5 Milliarden Euro bei der EZB in der Kreide.

25.03.2017 12:52:51 [Zeit Online]
Dann halt mit Japan
TTIP, Ceta, Tisa, jetzt Jefta: Die Abkürzungen wechseln, doch die Freihandelselite wiederholt jedes Mal die gleichen Fehler. Als Grund führt sie ausgerechnet Trump an. Erst gab es TTIP. Dann Ceta und Tisa. Und jetzt kommt Jefta – und für die Leser dieses Kommentars ein dickes Lob: Wenn Sie nach all den Abkürzungen noch nicht aus der Lektüre ausgestiegen sind, dann haben sie eine entscheidende Hürde genommen und eine Strategie der Handelspolitiker unterlaufen. Den Versuch, Sie, viele andere Bürger und vor allem die politischen Gegner durch immer neue Abkürzungen so zu ermüden, dass das Interesse einfach erlischt. Um dann in der Handelspolitik unbeobachtet von einer kritischen Öffentlichkeit weitermachen zu können wie vorher. Wie immer.

25.03.2017 08:46:13 [Ökonomenstimme]
Eine deutsche Rentenbank – Ausweg aus der Zahlungsbilanzkrise?
Die Target-Forderungen der Deutschen Bundesbank haben im Januar mit 800 Mrd. Euro ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Doch Anlass für eine öffentliche Debatte war dieser klare Hinweis auf das Zahlungsbilanzungleichgewicht in Europa nicht. Dieser Beitrag beleuchtet einen bereits in der Vergangenheit aus verschiedenen Richtungen vorgebrachten Lösungsansatz der Ungleichgewichte in Europa neu und entwickelt ihn weiter. Das Grundprinzip der Zahlungsbilanzmechanik, dass Überschüsse in der Leistungsbilanz über die Kapitalbilanz (Kapitalexporte) oder Devisenbilanz (Gold- und Devisenimporte) ausgeglichen werden (LB-Defizite vice versa) und die Summe dieser Bilanzen die Zahlungsbilanz (ZB) ergibt, wird hier nicht näher erläutert. Die ZB ist ex definitione immer ausgeglichen. Trotzdem ist im Folgenden immer dann von ZB-Ungleichgewichten die Rede, wenn der ZB-Ausgleich eines Landes nur durch strukturellen Auf- oder Abbau von Gold-, Devisen- oder Target-Positionen der Notenbank möglich war.

  
25.03.2017 07:00:41 [Neues Deutschland]
Spielplatz Freihandel
Japan und die EU beraten über ein Abkommen - auch als Gegengewicht zu Trump. Es sah aus, als würden sich zwei Freunde zum Spielen treffen. Shinzo Abe, Japans Premierminister, führte mit staunenden Augen eine Drohne durch die Luft, und Bundeskanzlerin Angela Merkel lachte ihm zu. Die Botschaft war klar: Beide Länder stellen tolle Produkte her und sind sich sehr ähnlich. Bei der Eröffnung der CeBIT in Hannover, der größten IT-Messe der Welt, ist Japan Gastland. Und hört man den höchsten Gast sprechen, mag man glauben, er fühle sich heimisch: »Deutschen wie Japanern bringt es enormen Spaß, neue Dinge herzustellen«, strahlte Abe und blickte ins Publikum: »Stimmt’s?«

25.03.2017 06:51:41 [Tichys Einblick]
Das Geld anderer Leute
Wenn in der nächsten Woche Theresa May offiziell den Antrag auf Austritt Großbritanniens aus der EU stellt, dann beginnt das Tauziehen. Erstmal mit Großbritannien selbst. Denn jede Scheidung ist teuer. Das ist im Privaten so wie auch zwischenstaatlichen Bereich. Die gemeinsamen Verpflichtungen und Zusagen müssen zum möglichen Scheidungszeitpunkt in zwei Jahren auseinandergerechnet werden. Dagegen rechnen muss man vielleicht die eine oder andere Vermögensposition, die auch mit britischem Geld angeschafft wurde. Doch unter dem Strich wird Großbritannien wahrscheinlich erheblich zur Kasse gebeten. Die Financial Times geht von Scheidungskosten von bis zu 60 Milliarden Euro aus, die auf London zukommen werden.
 Medien, Journalismus, Propaganda, Zensur, Netzpolitik, Internet, Computer, IT, Digitales (6)
25.03.2017 22:17:43 [fit4Russland]
Keiner hat irgendetwas aufgehoben
Trump tritt gerne ohne Zettel auf und twittert regelmäßig, deswegen wird er bereits für seine Zitate auseinander genommen. Von Obama, der ohne Zettel nur "Mäh" und "Muh" sagte, ist im Gedächtnis nur das schön runtergefallene Mikrofon hängen geblieben. Sogar das war vorbereitet und antrainiert. Er zeigte den Trick bei der jährlichen Weisshäuslischen-Journalisten Party. In diesem Jahr zerstritten sich alle Journalisten und am Ende weigerte sich Trump, dort zu erscheinen. Von Trump ist

  
25.03.2017 22:11:52 [RT Deutsch]
Beifang der Geheimdienste: Trumps Abhörvorwürfe könnten sich bewahrheiten
Die Affäre um die von US-Präsident Donald Trump geäußerten Vorwürfe, wonach er und sein Übergangsteam abgehört worden sein, steht möglicherweise vor einer Wende. Der Vorsitzender des Geheimdienstausschusses, David Nunes, erwartet demnach von NSA-Mitarbeitern die Übergabe des „Rauchenden Colts“, der Trumps These untermauern könnte

  
25.03.2017 22:09:03 [Sciencefiles]
Hass in sozialen Netzwerken: Verursacher in Schleswig-Holstein gefunden
Haben Sie sich auch schon gefragt, wo der ganze Hass im Internet, von dem immer die Rede ist, ist, und wo er herkommt? Wenn es Ihnen so geht wie uns, dann finden sich Hasskommentare eher spärlich wenn überhaupt und die wenigen, die es gibt, die zeichnen sich regelmäßig durch etwas aus, das man nicht anders als „strunz dumm“ bezeichnen kann.

25.03.2017 10:44:40 [Swiss Propaganda Research]
Geopolitische Propaganda im öffentlichen Rundfunk
Eine Analyse am Beispiel des Schweizer Radio und Fernsehens. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) leistet mit seinen Nachrichten - und Informationssendungen einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung in der Schweiz . Doch wie objektiv und kritisch berichtet das SRF über geopolitische Themen? Um dies zu überprüfen, wurde erstmals eine systematische Analyse der SRF-Berichterstattung zu einem geopolitischen Ereignis durchgeführt. Die Resultate sind alarmierend : In allen untersuchten Beiträgen des SRF wurden Propaganda - und Manipulationstechniken auf redaktioneller, sprachlicher und audiovisueller Ebene festgestellt . Beispiele sind die Zuteilung von Redezeit an nur eine Konfliktpartei, die intransparente Kennzeichnung von Drittquellen , die Auslassung von Kontext, tendenziöse Formulierungen, unbelegte Behauptungen und Suggestionen, manipulative Bearbeitungen von Filmmaterial sowie Falschübersetzungen. Alle verwendeten Manipulationstechniken fielen zugunsten der Konfliktpartei USA/NATO aus. Insgesamt muss somit von einer einseitigen, selektiv- unkritischen und wenig objektiven Berichterstattung durch das Schweizer Radio und Fernsehen gesprochen werden. Mögliche Ursachen für diesen Befund werden diskutiert.

25.03.2017 10:26:01 [RND - Redaktionsnetzwerk Deutschland]
(Personal-)Politik beim Deutschlandradio
Spätestens seit dem ZDF-Urteil aus dem Jahr 2014 sollte jedem Politiker klar sein: Bei der Besetzung hoher Ämter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollten sie sich zurückhalten. Anscheinend können sie aber nicht anders. Wer für ein hohes Amt kandidiert, bekommt einfach einen roten oder schwarzen Stempel aufgedrückt, ob er Parteimitglied ist oder nur eine Karteileiche, und schon geht das Geschacher los wie eh und je. Zunächst schien alles geordnet zu verlaufen. Ende November kündigte Willi Steul seinen Rücktritt als Intendant des Deutschlandradios an. Er stelle sein Amt zum 1. Mai 2017 zur Verfügung, sagte der 65-Jährige dem RND, verriet im Interview, dass er seinen Programmchef für den geeigneten Nachfolger halte und sich freue, bald ein Jugendbuch über Dschinghis Khan zu schreiben („Die Mongolen haben in Europa einen Ruf, den es dringend zu korrigieren gilt“).

25.03.2017 08:35:34 [JakBlog]
Wer braucht schon Fakten, wenn er Algorithmen haben kann?
Nicht mal mehr die Hälfte der Deutschen vertraut Medien, sagt eine neue Studie. Jetzt sollen es Fact-Checking und Transparenz auf Teufel komm raus irgendwie richten. Dumm nur, dass das eigentliche Problem ein ganz anderes ist… Ich gehörte mal zur Kategorie der Netz-Euphoriker. Fand alles toll, was im Netz passierte. Ich fand es großartig, dass dort jeder eine Stimme bekam. Und ich habe jeden, der das Netz eher skeptisch sah, für einen Verweigerer gehalten. Für einen Fortschrittsnichtversteher, einen Zeitungspapierliebhaber oder einen Verlagsknecht. Es hat dann ein paar Jahre gedauert, bis meine Haltung zum Netz differenzierter geworden ist. Heute halte ich es für einen ziemlich großen Müllhaufen, den man unglaublich gerne besucht (ja, das ist ein Widerspruch).
 Gold, Silber, Rohstoffe, Ressourcen (2)
  
25.03.2017 08:58:06 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Nachgehakt: Trump-Jump, Trump-Crash, Trumpflation
Es läuft fast wie auf Schienen… Nach dem Trump-Jump könnte als Nächstes der Trump-Crash folgen. Und dann später die Trump-Flation. So jedenfalls der Tenor eines Interviews mit Hannes Zipfel vor drei Monaten. Heute nun ein Update zu seiner steilen These. Sind die Tage von Donald Trump gezählt? Und wenn ja, was passiert dann an den Börsen und bei den Edelmetallen? Auffallend ist die aktuell niedrige Volatilität bei Gold und Silber.

  
25.03.2017 06:55:32 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Video: Wie geht es weiter bei Edelmetallen, Minen, Bitcoin?
Video: Wie bereits bei den beiden vorangegangenen Zinsschritten fanden die Edelmetalle und Minenindizes mit Bekanntgabe der Zinserhöhung am 15. März 2017 ihre Tiefs aus der bisherigen Bewegung und danach ging es erst einmal dynamisch aufwärts. Wie ist das Geschehen jetzt einzuordnen? Wir sprechen mit Florian Grummes über Gold, Silber, Platin, Palladium, die Edelmetallminen und auch über den Bitcoin.
 Krieg, Kriegsverbrechen, Frieden, Terrorismus, Rüstung, Militär (8)
  
25.03.2017 22:17:10 [Marx 21]
Schwarzbuch Bundeswehr: Rüstzeug für den Kampf gegen Krieg
Das Verteidigungsministerium fordert mehr Rüstung und weitere Einsätze der Bundeswehr. Die Linksfraktion beleuchtet in einem »Schwarzbuch« Ursachen und Folgen dieser Entwicklung. Das »Schwarzbuch. Kritisches Handbuch zur Aufrüstung und Einsatzorientierung der Bundeswehr« hat den Anspruch, Kriegsgegnerinnen und -gegner argumentativ auszurüsten. Das ist den Autorinnen und Autoren gelungen. Der Text ist eine wichtige Lektüre für alle, die am Frieden interessiert sind.

  
25.03.2017 22:13:05 [Internetz-Zeitung]
Mossul: USA geführte Luftangriffe lassen immer mehr Flüchtlinge und Tote im Irak zurück
In Mossul kamen bei einem Luftangriff auf ein Gebäude über 140 Zivilisten ums Leben. Die Menschen suchten in dem Haus Zuflucht. Es handelte sich offenbar um einen Luftangriff der US-geführten Koalition. Dopch Konzernmedien udn Statsmedien berichten kaum über das Leid der Menschen im Irak, während sie seinerzeit russische Angriffe gegen Dschihadisten in Aleppo permanent skandalisiert hatten. So manipuliert man mit Berichten die Öffentlichkeit im Westen.

25.03.2017 20:02:52 [Luftpost]
Washington sabotiert Friedensbemühungen Moskaus, um Krieg mit Russland zu provozieren
Die russischen Versuche, in Syrien und in der Ukraine Frieden zu schaffen, können nicht gelingen, weil Washington immer wieder Öl ins Feuer gießt und alle Warnungen in den Wind schlägt. Die USA wollen Krieg, und wenn sie nicht einlenken, werden sie ihn auch bekommen. Es ist jetzt völlig klar, dass Washington und seine Vasallenstaaten alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um Schritte zu einer friedlichen Lösung in Syrien zu sabotieren und ein erneutes Aufflammen der Kämpfe in der Ostukraine zu provozieren. Alle Versuche von Trump-Vertrauten, mit den Russen ins Gespräch zu kommen, werden bereits als „Landesverrat“ denunziert, wie der Rücktritt Michael Flynns zeigt. US-Außenminister Tillerson wollte nach seinem ersten Treffen mit dem russischen Außenminister Lawrow beim G20-Gipfel in Bonn entgegen den Regeln des Protokolls nicht mit seinem Gesprächspartner vor die Presse treten. Offensichtlich wollen Vertreter der USA noch nicht einmal gemeinsam mit einen Russen fotografiert werden.

  
25.03.2017 19:49:40 [Süddeutsche Zeitung]
Luftangriffe der Anti-IS-Koalition fordern Dutzende Todesopfer in Mossul
Bei Luftangriffen auf den Westen der irakischen Stadt Mossul sind in den vergangenen Tagen laut Behördenvertretern Dutzende Zivilisten getötet worden.Der Gouverneur der Provinz, Nawfal Hammadi, sprach von mehr als 130 Toten. Von unabhängiger Seite konnten die Angaben bislang nicht überprüft werden. Zahlreiche Opfer lägen unter Trümmern begraben, sagte der Vorsitzende des Provinzrates von Ninive, Baschkar al-Kiki, ohne genaue Zahlen zu nennen. Die US-geführte Koalition im Irak hat die tödlichen Luftangriffe auf West-Mossul eingeräumt.

25.03.2017 12:51:38 [WSWS]
Tillerson kündigt langfristiges militärisches Engagement im Irak und Syrien an
US-Außenminister Rex Tilleron erklärte zu Beginn eines zweitägigen Treffens der Anti-IS-Koalition in Washington, die USA planten eine mehr oder weniger dauerhafte Stationierung von Truppen in den Gebieten, die heute noch vom Islamischen Staat besetzt sind. Vor einem Publikum, dem unter anderen der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi angehörte, erklärte Tillerson: „Die Streitkräfte der Koalition werden im ehemaligen Gebiet dieses falschen Kalifats bleiben, um die Grundlagen für eine vollständige Erholung von der Tyrannei des IS zu schaffen.“ Er machte keine Angaben darüber, wann und ob überhaupt die US-Truppen jemals aus der Kriegsregion abgezogen werden können.

25.03.2017 12:42:18 [Einartysken]
Amerika will die syrische Zivilisation mit Terrorismus und Ignoranz ersetzen
Die NATO/GCC/Israeli Terror-Stellvertreter in Syrien haben alle Arten von Gräueln begangen mit dem Ziel, Syriens Kultur, Geschichte, Ökonomie, Pluralismus, sein eigentliche Wesen zu zerstören. Sie wollen ein unbeschriebenes Blatt schaffen. Sie wollen die säkularen Institutionen des Landes zerstören, um Syrien in eine sektiererische Kloake von Tod und Ignoranz verwandelt wird. Dies alles ist gut dokumentiert.

  
25.03.2017 09:03:41 [WSWS]
Der nukleare Winter: Die verdrängte Wahrheit über einen Atomkrieg
Mehr als dreißig Jahre lang verschleierten amerikanische Politiker und Journalisten bewusst die Gefahren, die bei einem nuklearen Schlagabtausch drohen. Gestützt auf widerlegte Studien aus den 1980er Jahren behaupteten die Politiker, ein atomarer Erstschlag gegen Russland könne „erfolgreich“ durchgeführt werden. Außerdem sei die Gefährdung der Umwelt durch mehrfache atomare und thermonukleare Explosionen – der so genannte „nukleare Winter“ – angeblich „widerlegt“. Angesichts der Argumente im Stil McCarthys, mit denen Republikaner und Demokraten in den USA gegen Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin hetzen, erscheint eine solche Herangehensweise an einen Kernwaffeneinsatz in einem ganz neuen und sehr gefährlichen Licht. Dazu trägt auch der provokative Aufmarsch von 4000 US- und Nato-Soldaten in Polen und im Baltikum bei, die mit Panzern, Artillerie und Panzerwagen gegen Russland in Stellung gehen.

  
25.03.2017 06:53:20 [Telepolis]
Fake oder News: Über 200 Tote durch Bombardierung von Häusern in Mosul?
Die kurdische Nachrichtenagentur Rudaw berichtete, dass am Donnerstagmorgen mindestens 200 Menschen, vielleicht 230 Menschen in Mosul durch Luftangriffe getötet worden seien, es soll sich vorwiegend um Zivilisten und viele Frauen und Kinder handeln. Die Angriffe sollen auf drei Häuser im Stadtteil al-Jadida erfolgt sein, alleine in einem Haus seien 120 Menschen dabei umgekommen. Alternativ gibt es eine andere Version. So sollen nach dem irakischen Kommandeur Muhammad al-Jabouri nach einer Explosion von Sprengstofffallen des Islamischen Staats im selben Stadtviertel 108 Leichen geborgen worden sein. Das stammt vorwiegend von Radio Free Europe, die sich wiederum auf Mosul Eye berufen.
 Deutschland (3)
  
25.03.2017 16:34:08 [Neues Deutschland]
Mehrheit der Ausreisepflichtigen sind keine Flüchtlinge
Weniger als die Hälfte der Ausreisepflichtigen in Deutschland sind einem Medienbericht zufolge abgelehnte Asylbewerber. Wie das »RedaktionsNetzwerk Deutschland« aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion zitiert, waren laut Ausländerzentralregister Ende Dezember vergangenen Jahres 207.484 Menschen in Deutschland zur Ausreise verpflichtet. Davon seien 99.399 abgelehnte Asylbewerber gewesen.

  
25.03.2017 16:23:59 [Novo Argumente]
Staatsvertrag bringt kein Glück
Der Glücksspiel-Staatsvertrag ist leicht geändert worden. Die Probleme wie Regulierungschaos und mangelnde Autonomie der Spieler bleiben weiter bestehen. Der Streit ums deutsche Lotteriemonopol geht in die nächste, womöglich entscheidende Runde. Letzte Woche unterzeichneten die Regierungschefs der Bundesländer – Glücksspielrecht ist in Deutschland Ländersache – eine geänderte Fassung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV). Das neue Dokument wird nur wenig am hiesigen Regulierungschaos ändern. Spannender ist eine kurz zuvor bekannt gewordene Klageandrohung eines privaten Internet-Lotto-Anbieters aus Gibraltar.

  
25.03.2017 10:24:20 [Telepolis]
Gefährder leichter abschieben, ohne Gesetzesverschärfungen
Zwei Salafisten, die als Gefährder eingestuft wurden, können abgeschoben werden. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig widerspricht dem zuletzt verbreiteten Eindruck, die gesetzlichen Hürden zur Abschiebung von Gefährdern seien so hoch, dass gesetzliche Verschärfungen unbedingt nötig sind. Die gute Nachricht vom Gericht aus Leipzig betrifft ausgerechnet einen Fall, bei dem die Justiz wegen ihrer rechtlichen Vorgaben für Empörung und Kopfschütteln sorgte: Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle hatte Ende Februar die Ermittlungen gegen zwei Männer eingestellt, die vom Landeskriminalamt Niedersachsen als Gefährder eingestuft worden waren. Sie kamen nicht in U-Haft, aber in Abschiebehaft.
 Europa, Brüssel, EU allgemein (11)
  
25.03.2017 22:15:30 [Alles Schall und Rauch]
Schweiz - ohne Schengen gebe es mehr Terror?
Mehr und mehr bin ich der festen Überzeugung, fast alle regierenden Politiker in den westlichen Staaten sind entweder völlig geistig umnachtet, inkompetent und realitätsfremd, oder sie sind Landesverräter und verfolgen eine Agenda gegen die nationalen Interessen und gegen das Volk. Ein aktuelles Beispiel gefällig? Die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga behauptet nach dem Terroranschlag von London im Blök-Interview, die Fake-News-Zeitung für die blökenden Schafe der Schweiz: "Ohne Schengen wären wir vor Terror weniger geschützt".

  
25.03.2017 19:55:16 [Zeit Online]
Mitnichten, Genosse Ermittler, mitnichten!
Um Proteste zu verhindern, sind in Belarus Verleger, Journalisten und Aktivisten „präventiv“ festgenommen worden. So schlimm war es seit den dreißiger Jahren nicht mehr. Die in Belarus per Präsidialdekret Nr. 3 eingeführte Arbeitslosensteuer hat seit Mitte Februar in Minsk und anderen Großstädten in Belarus viele Menschen auf die Straße getrieben. Zunächst forderten sie die Rücknahme der Strafen für „Parasiten“ (als „Parasit“ gilt, wer nicht bereit ist, für den Monatslohn von 100 Dollar zu arbeiten, der vom Arbeitsamt für freie Stellen in Aussicht gestellt wird). Nikalai Statkewitsch, Ex-Präsidentschaftskandidat, hat die Regierung aufgefordert, das Dekret bis zum 25. März zurückzunehmen. Für den 25. März, den Unabhängigkeitstag, wurde eine Großdemonstration angekündigt.

  
25.03.2017 18:55:02 [Zeit Online]
Europäische Union: Der Skandal heißt Dublin
Die europäischen Staaten halten sich selbst nicht an ihre Zusagen, wollen aber Flüchtlinge ins überforderte Griechenland zurückschicken. Das ist krass unsolidarisch. Eigentlich reicht eine einzige Zahl, um zu zeigen, warum der europäische Umgang mit Griechenland in der Flüchtlingspolitik ein Skandal ist: 16.000. So viele anerkannte Asylbewerber warten laut der Europäischen Asylbehörde EASO in Griechenland auf ihre Weiterreise in andere europäische Länder. Die EU hatte sich darauf geeinigt, Flüchtlinge aus den Ländern am Rand, also Griechenland und Italien, in andere Staaten umzusiedeln. Damit die Lasten etwas fairer verteilt sind. Europäische Solidarität eben. Aber in der Praxis ist Europa unsolidarisch.

25.03.2017 18:12:18 [Kai Ehlers]
Europa verteidigen? – Ja, aber gegen wen und wofür?
In letzter Zeit ist viel davon die Rede, Europa verteidigen zu müssen. Allen voran schlägt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein „Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“ vor. In ihrem Schlepptau folgt die Verteidigungsministerin Ursula v. d. Leyen mit Aufrüstungsphantasien für die Bundeswehr. Der Kommissionspräsident der Europäischen Union Claude Juncker fordert die Mitglieder der Union zur Diskussion einer „Effektivisierung“ der Gemeinschaft durch deren „Differenzierung“ auf, lässt dabei allerdings ebenfalls seine Präferenz für ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten durchblicken. Die Reihe derer, die in diesen Kanon einstimmen, ließe sich mühelos bis in die europäischen Stammtische fortsetzen. Selbst EU-Skeptiker, die eher eine fortschreitende Zentralisierung beklagen, lassen sich von diesen Tönen mitreißen.

25.03.2017 17:57:47 [Radio Utopie]
Was vor 60 Jahren gegründet wurde, hat „Europa“ in 2009 abgeschafft
Die am 25. März 1957 unterschriebenen „Römischen Verträge“ begründeten nicht die „Europäische Union“, sondern die westeuropäische „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“. Diese wurde durch Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages am 1. Dezember 2009 aufgelöst, welcher zugleich der durch den Maastricht-Vertrag gegründeten „Europäische Union“ Rechtspersönlichkeit und die Macht zu einem ganz anderen „Europa“ verlieh.

  
25.03.2017 14:39:13 [IPG - Internationale Politik und Gesellschaft]
Es wäre nicht hilfreich, die EU zu parlamentarisieren
Der Europarechtler Dieter Grimm über das Demokratiedefizit der Europäischen Union und wie man es beheben könnte. Gemeinhin wird das Demokratiedefizit der Europäischen Union mit zu geringen Kompetenzen des Europäischen Parlaments erklärt und als Lösung dieses Problems die Umwandlung der EU in ein parlamentarisches System nach staatlichem Muster gefordert. Sie argumentieren, dass dies nicht nur nichts helfen, sondern die Lage sogar noch verschlechtern würde. Warum? Es gibt mehrere Gründe. Der erste Grund liegt darin, dass im Europäischen Parlament der Wählerwillen nicht genügend Ausdruck findet. Das hängt wiederum mit dem europäischen Wahlrecht zusammen. Das europäische Wahlrecht ist nicht europäisiert. Wir wählen nach nationalem Wahlrecht.

  
25.03.2017 14:37:28 [EurActiv]
Riesengeschäft Menschenhandel: Europol will auf Afrika setzen
Türkische, syrische, rumänische, bulgarische, ägyptische Mitglieder: Die Netzwerke der organisierten Schlepper sind mittlerweile multinational aufgestellt, ungeachtet von Religion und Herkunft der Mitglieder. Was sie zusammenschweißt ist ein immer lukrativeres Geschäft. Denn mehr als 90 Prozent der Migranten, die aktuell nach Europa kommen, nutzen die Dienste von Schlepper-Netzwerken, stellte Europol kürzlich fest. Die Nachfrage nach Schleusern steigt und steigt. Darum rüstete die europäische Polizeibehörde vor einem Jahr auf. Das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Migrantenschleusung (EMSC) wurde ins Leben gerufen, um den Mitgliedsstaaten bei der Zerschlagung von Schlepper-Organisationen zu helfen.

  
25.03.2017 12:00:35 [Neues Deutschland]
Roma in Bulgarien: Ausgrenzung und Armut
Für die Zukunft ihrer Kinder hat die 28-jährige Natascha aus Bulgarien klare Vorstellungen: Der zehnjährige Sotir soll Rechtsanwalt werden, sein Bruder Marian Arzt, Janetta Friseurin, Marianne Zahnärztin und die zweijährige Diana Lehrerin. Natascha selbst hat mit 15 Jahren ihren heutigen Freund kennengelernt und seitdem kümmert sie sich um Haushalt und Kinder, wie sie im Sozialzentrum Sv. Konstantin in der Hauptstadt Sofia erzählt. Das Zentrum wird von der Stuttgarter Stiftung Concordia finanziert.

  
25.03.2017 11:57:54 [Telepolis]
Ukrainischer Geheimdienst lässt russische ESC-Kandidatin nicht einreisen
Kürzlich gab Jelena Gitljanskaja, die Sprecherin des ukrainischen Geheimdiensts Sluschba Bespeky Ukrajiny (SBU), bekannt, ihr Arbeitgeber sei nach einer Überprüfung des Falls der russischen ESC-Kandidatin Julia Samoilowa zum Ergebnis gekommen, dass die 27-jährige Werbepsychologin drei Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen und deshalb auch nicht an dem Schlagerwettbewerb, der dieses Jahr in Kiew stattfindet, teilnehmen darf. Grund für das Einreiseverbot ist ein 2015 absolvierter Auftritt der Sängerin auf der Krim, die sich 2014 der Russischen Föderation anschloss. Die Europäischen Rundfunkunion EBU, die den ESC verwaltet, wartet nach eigenen Angaben noch auf Informationen, bevor sie sich dazu äußern will. Ihrem Sprecher Dave Goodman zufolge sucht man gerade nach einer Lösung, wie Samoilowa trotz des Einreiseverbots teilnehmen kann - zum Beispiel durch eine Video-Livezuschaltung.

  
25.03.2017 10:30:45 [Cicero]
Europa und EU sind nicht dasselbe
Angeblich feiert Europa gerade seinen 60. Geburtstag. Oder ist es doch die EU? Die Bundesregierung ebnet den Unterschied ein, wie eine Broschüre zeigt. Ganze Regierungen haben sich dem Kampf für die Wahrheit verschrieben. Manchmal aber machen dieselben Regierungen mit beim Geschichtenerfindungswettbewerb, ob aus Nachlässigkeit oder absichtlich. Beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung drängt sich der Eindruck auf, dass es absichtlich geschieht. In einer Auflage von knapp vier Millionen flattert derzeit wieder „Deutschland aktuell“ als Zeitschriftenbeilage in die Haushalte.

25.03.2017 10:20:31 [Neue Debatte]
Wir müssen mit der EU der Banken und Konzerne brechen!
Die Armut in der Europäischen Union und in Deutschland explodiert. „Ein Drittel der Bevölkerung hat keine Hoffnung mehr“, sagt Fabio De Masi. Im Interview spricht der Europa-Abgeordnete über die Diktatur des Geldes, das Bedingungslose Grundeinkommen als Subvention von Hungerlöhnen und warum wir mit der EU der Banken und Konzerne brechen müssen. Gunther Sosna: Herr De Masi, Sie sind nicht nur Europa-Abgeordneter für die Partei Die Linke, sondern auch stellvertretender Vorsitzender des Panama Papers Untersuchungsausschusses des Europäischen Parlaments. Die Papers sollen Steuer- und Geldwäschedelikte belegen, aber die meisten Vorgänge dürften völlig legal sein. In der öffentlichen Debatte bleibt der Eindruck haften, als würden die Reichen die Gesellschaft betrügen, dabei nutzen sie lediglich die Spielregeln des Systems aus. Ist die Europäische Union nur noch ein Spielplatz der Reichen und des Kapitals?
 International (4)
  
25.03.2017 16:41:05 [RT Deutsch]
Das Grundgerüst der Macht
Trumps Erfolg macht die imperiale Machtstruktur des Westens sichtbar. Die manipulative Berichterstattung über Trump zeigt, dass deutsche Eliten keine Vasallen der USA sind. Es ist vielmehr eine Ideologie, die des Neoliberalismus, die sich in die Institutionen gefressen hat. Vor allem in den Journalismus des Mainstreams. Seit der US-Präsidentenwahl im November sind vier Monate, seit Trumps Amtseinführung gut acht Wochen vergangen. Zwar ist es noch zu früh für eine Bestandsaufnahme, doch schon jetzt lässt sich sagen, dass seit dieser Zeit alles anders ist. Das liegt allerdings weniger an Trump und seiner Politik. Es liegt vielmehr daran, dass das Grundgerüst hinter der Politik sichtbar geworden ist. In den USA tritt das zutage, was man Deep State nennt, den Tiefen Staat.

  
25.03.2017 14:52:00 [WSWS]
Mubaraks Freilassung und die Lehren der ägyptischen Revolution
Am gestrigen Freitag wurde der ehemalige ägyptische Diktators Hosni Mubarak offiziell aus der Haft entlassen. Provokativ ließ sein Anwalt mitteilen, der 88-Jährige habe das Militärkrankenhaus im Kairoer Stadtteil Maadi verlassen und am Freitagmorgen im Haus seiner Familie im Osten der ägyptischen Hauptstadt mit einigen Freunden gefrühstückt. Das Urteil des Berufungsgerichts ist endgültig. Anfang März hatte das Oberste Gericht des Landes Mubarak vom Vorwurf freigesprochen, eine Mitschuld am Tod von mehr als 800 Demonstranten zu tragen, die in den ersten Tagen der ägyptischen Revolution durch seine Sicherheitskräften ums Leben kamen. Bevor Mubarak am 11. Februar 2011 nach 18-tägigen Massenprotesten gestürzt wurde, hatte er mit Unterstützung der imperialistischen Mächte 30 Jahre lang mit eiserner Faust regiert.

  
25.03.2017 11:55:40 [Journal 21]
USA: Politische Anästhesie
Donald Trump euphorisiert seine Anhänger und betäubt die Opposition. Noch ist ziemlich unklar, wohin er mit dem Land will. Trumps Präsidentschaft löst Irritation und Ratlosigkeit aus. Die Tatsache seiner Wahl und inzwischen mehr noch sein Agieren im Amt machen ihn zu einem beunruhigenden Rätsel. Um es zu verstehen, genügen herkömmliche politische Kategorien augenscheinlich nicht. Eines der oft zur Deutung herangezogenen Schemata ist der Populismus. Der Begriff ist jedoch so dehnbar, dass er als Kategorie der politischen Analyse für den Einzelfall nicht eben viel hergibt. Zudem sollte man nicht vergessen, dass Populismus in der amerikanischen Politik seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Konstante darstellt.

25.03.2017 10:29:00 [Justice Now!]
Israel ist ein Apartheidstaat
Ein historischer UN-Bericht verurteilte erstmals die verbrecherische Besatzung Palästinas und die von Rassismus durchsetzte Politik Israels als „Apartheid.“ Auch wenn der Bericht auf Druck der USA und Israels zurückgezogen wurde, entspricht die Einschätzung der Realität. Die Situation vor Ort zeichnet ein klares Bild: Israel ist ein Apartheidstaat. „Israel ist des internationalen Verbrechens der Apartheid schuldig,“ mit diesen Worten stellte Richard Falk vergangene Woche einen frisch erschienenen UN-Bericht vor, während seine Kollegin Virginia Tilley klarstellt: „Wir reden nicht länger vom Risiko der Apartheid, sondern von der Anwendung von Apartheid.“
 Politik, Verfassung, Grundgesetz, Parteien, Wahlen, Demokratie, Recht, Gesetz und Justiz (7)
25.03.2017 18:03:45 [Makroskop]
Hochamt mit Nebelkerzen
Die SPD zelebrierte am vergangenen Sonntag eine Krönungsmesse ohne ihr Buch der Bücher: Das Programm. Wie konnte das passieren? Das Wahlprogramm der SPD „erscheint“, so sieht es die Planung vor, erst kurz vor der Sommerpause, damit weder Mitglieder noch Wähler nach der Sommerpause ausführlich darüber diskutieren können, denn da wird ja schon gewählt. Aber was soll auch das störende Gefasel über die inhaltliche Orientierung, wenn es um den bloßen Machterhalt geht? Wann wir schreiten Seit an Seit……aber wohin bloß?

  
25.03.2017 16:18:33 [Der Freitag]
Zurück auf Anfang
Oskar Lafontaine will es im Saarland noch einmal wissen. Gelingt ihm die Rückkehr an die Macht? Oskar Lafontaine schlägt seine letzte Schlacht. Der Mann, der sich einst den Ruf eines Napoleons von der Saar erwarb, kämpft seit seinem Rückzug von der Berliner Bühne im Saarland wie in einem für ihn geschaffenen St. Helena. Es ist alles zu klein geworden für einen wie ihn. Er residiert in einem großen Haus auf einem großen Grundstück. Aber oberhalb dieses Anwesens befindet sich das ungleich prächtigere Haus von Großindustriellen, die für sich in Mettlach arbeiten lassen.

  
25.03.2017 15:06:04 [Tichys Einblick]
Saarland-Wahl 1: Merkel – die Kanzlerin der Grünen?
Verkehrte Welt: Während früher die SPD als notorisch zerstritten galt und die CDU als geschlossener Kanzlerwahlverein – im Superwahljahr 2017 ist es anders. 100 Prozent Zustimmung zu Martin Schulz auf dem Parteitag der SPD – und Streit in der Union. Dort versammeln sich die Parteirebellen in unterschiedlichen Gruppen. Jetzt rächt sich die offene Missachtung, mit der die CDU-Vorsitzende ihre Partei behandelt, das Abwürgen jeder Diskussion. Aber nicht nur um Stil geht es. Viele Unionsmitglieder beklagen eine schleichende „Linksverschiebung“ der Partei unter Kanzlerin Angela Merkel. Das war Kalkül: Die CDU besetzte „linke“ Themen, um mit einer „asymetrischen Mobilisierung“ bei der SPD deren Anhänger einzuschläfern.

  
25.03.2017 15:04:03 [Tichys Einblick]
Saarland-Wahl 2: Merkel und die Blechbüchsenspanner
Die zum Teil skurrilen Kommentare und Reden über Merkel veranlassen die Frage: Wie viel Willensbereitschaft ist vorhanden, sich freiwillig peinlich zu schreiben? Etwa der Text des SPIEGEL-Erben Jakob Augstein. Stilprobe: „Angela Merkel wirkt plötzlich wie eine jene Dinosaurier, die unfähig waren, sich rechtzeitig anzupassen, um dann nur noch ermattet dem eigenen Aussterben entgegen dämmern konnten … Angela Merkel wirkt so müde, man wird selber ganz schlapp, wenn man ihr zuguckt.“ Ja, wer soll bei einem solchen Textniveau nicht schwach werden? Aber: Da ist das Wort der Merkel-Kritiker gefallen: „Merkel-Müdigkeit.“

  
25.03.2017 14:54:05 [RT Deutsch]
Putin wird letzte Amtszeit für umfassende Reformagenda nutzen
In einem Jahr, voraussichtlich im März 2018, werden in der Russischen Föderation die nächsten Präsidentschaftswahlen stattfinden. Auch wenn es noch keine offiziellen Aussagen über die Kandidatur gibt, rechnet die gesamte politische Öffentlichkeit damit, dass Präsident Wladimir Putin sich noch einmal um seine Wiederwahl bemühen wird – ehe er die Regierungsverantwortung dauerhaft in die Hände einer jüngeren Generation legen wird. Die Wahlen zur Staatsduma im Vorjahr haben einen starken Wunsch der Bevölkerung nach Stabilität und Kontinuität zum Ausdruck gebracht. Der Erfolg der Kreml-nahen Partei Einiges Russland und aktuelle Umfragen lassen erahnen, dass Wladimir Putin, so er sich zu einer erneuten Kandidatur entschließen sollte, mit einem deutlichen Votum für seine Person rechnen könnte.

  
25.03.2017 14:50:15 [Junge Welt]
Ankara will Kreuz setzen
Am Sonntag sind die Bulgaren aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Allen Umfragen nach wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der sozialdemokratischen BSP und der rechtskonservativen »Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens« (Gerb) des ehemaligen Premierministers Bojko Borissow geben. Beiden Parteien werden um die 30 Prozent der Stimmen vorhergesagt, wobei die Gerb mit einem leichten Vorsprung gelistet werden. Außerdem sollen laut einer Erhebung des Umfrageinstitutes Alpha drei weitere Parteien den Sprung über die Vierprozenthürde schaffen: Mit rund neun Prozent können die »Vereinigten Patrioten« rechnen, ein Bündnis von nationalistischen und faschistischen Gruppierungen.

25.03.2017 10:22:25 [NachDenkSeiten]
Getrennt marschieren und vereint schlagen
Zur verdammt cleveren Strategie von CSU und CDU. Wie sich die Bilder unterscheiden: Frau von der Leyen (CDU) begrüßt die US Forderung nach 2 % Rüstungsausgaben und zeigt sich mit Soldaten in den Frontstaaten an der russischen Grenze. Horst Seehofer reist zusammen mit seinem Vorgänger Stoiber(CSU) nach Moskau; Stoiber hält zudem auf dem Deutsch-russischen Forum die Laudatio auf den in der Entspannungspolitik engagierten und als vergleichsweise links geltenden Publizisten Pleitgen. Dieser bedankt sich artig beim geläuterten alten Kalten Krieger Stoiber (CSU). Siehe PDF. Da ist nichts zu kritisieren.– Das Gegenbild: Die SPD lässt in ihrem Parteiorgan „Vorwärts“ einen Redenschreiber des sozialdemokratischen Bundesaußenministers auf den früheren Parteivorsitzenden Platzeck und Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums einschlagen, weil dieser in seiner Dresdner Rede eine bessere Zusammenarbeit mit Russland verlangt hatte. Die NDS berichteten darüber hier. Martin Schulz schweigt. Auf 20 Seiten seiner Nominierungsrede am vergangenen Sonntag kommt die Friedenspolitik und das Verhältnis zu Russland nicht vor.
 Arbeit, Soziales, Gesellschaft, Bildung (8)
  
25.03.2017 19:47:30 [Telepolis]
Deutschland: Soziale Statik gefährdet?
Deutschland geht es gut, sagen die Erfolgszahlen, die eine gute Beschäftigungslage ausweisen, einen Haushaltsüberschuss und 1,5 Prozent Zuwachs der Nettolöhne seit 2015. Wirtschaftsforscher, wie Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln, machen eine stabile Lage aus. "Wir bleiben ein Land der Mitte. Die Mittelschicht ist stabil und hat sich in ihrer Größe seit 2005 nahezu nicht verändert." Auch der 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeichnet das Bild eines soliden Status quo: "Fast zehn Jahre nach Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise steht Deutschland solide da. Kontinuierliches Wirtschaftswachstum und die höchste Beschäftigtenzahl sind Ausdruck dieser ökonomischen Stabilität." Das ist die Oberfläche. Der Bericht selbst stellt, nicht als einziger und nicht zum ersten Mal, ein Gefälle fest.

  
25.03.2017 18:10:18 [Telepolis]
Russland, Behinderte und der European Song Contest
Hat Russland "provoziert", indem es die Rollstuhlfahrerin Julia Samoilowa für den European Song Contest (ESC) nominierte? Hat Moskau eine behinderte Sängerin zum ESC geschickt, wohl wissend, dass die Ukraine die Kandidatin nicht einreisen lassen wird, weil Samoilowa 2015 ohne Genehmigung Kiews auf die Krim gefahren ist und dort ein Konzert gegeben hat? Wurde die Sängerin im Rollstuhl schnöde für ein politisches Ziel ausgenutzt? Derartige Verdächtigungen kursieren in deutschen Medien. Doch aus russischer Perspektive sind derartige Vermutungen abseitig. Das Thema Behinderungen ist kein Mode-Thema, welches man einmal auspackt und dann wieder zur Seite legt. Dieses Thema hat in Russland in den letzten fünf Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen.

25.03.2017 14:42:25 [Gegen Hartz]
Hartz IV: Mit Zwang in den Freiwilligendienst?
Unionspolitiker fordern, Hartz-IV-Betroffene an Stelle der Zivildienstleistenden zu setzen. 2012 wurde der Zivilidienst abgeschafft, und der Bundesfreiwilligendienst kann die Lücken im Pflegedienst nicht ersetzen. „Hartz IV-Beziehern sollte zugemutet werden können, auch in Alten-, Pflegeheimen und Krankenhäusern zu arbeiten, um mögliche personelle Engpässe zu überbrücken", meint der CDU-Politiker Carsten Linnemann. Sein Parteikollege Otto Wulff hält das für eine gute Maßnahme, einem möglichen Pflegenotstand vorzubeugen.

  
25.03.2017 11:53:28 [Der Freitag]
Dann sauf doch
Alkoholismus: Wenn ein Angehöriger oder Freund zu viel trinkt, kann das hart sein. Alkoholismus ist eine Krankheit. Trotzdem trifft man überall auf Verachtung und Vorurteile. Ich bin das Kind einer Alkoholikerin. Ich war das Kind einer Alkoholikerin. Die Alkoholikerin lebt nicht mehr. Ich ja. Damit trage ich eine mittelschwere Last mit mir herum, die ein bißchen anstrengt, ein bißchen nervt. Hauptsächlich besteht die Last aus Unverständnis, Abwertung und Ahnungslosigkeit. Und auch ein wenig aus mitleidigen Blicken. Es gab da diese Situation, in einem Vorstellungsgespräch. Eins von unzähligen, die alle nach demselben Muster abliefen. Es gebe da so eine Lücke in meinem Lebenslauf, dieses dreiviertel Jahr, ob ich da in Mutterschutz gewesen sei, will man wissen.

  
25.03.2017 09:01:19 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Straßenkinder: Hart aber frei
Neun Monate lang hat unsere Bildredakteurin Fara Phoebe Zetzsche Straßenkinder in Berlin begleitet. Fotos aus einer verstörenden Welt: Sie sind obdachlos, weil sie nicht mehr bei ihren Eltern wohnen und keine eigene Wohnung haben. Aber sie leben nicht immer auf der Straße. Sie ziehen rum. Wohnen zwei Monate bei einem Freund, manchmal streiten sie sich, gehen zum nächsten. Ab und an schlafen sie in Notunterkünften. Selten auch draußen. Wie kommt es dazu? Man denkt doch, in Deutschland hätte das niemand nötig.

  
25.03.2017 08:54:55 [Gegen Hartz]
Wenn Dozenten auf Hartz IV angewiesen sind
Hungerlöhne an der Universität, freie Lehraufträge, die vor allem frei von Bezahlung sind und Privatdozenten, die umsonst lehren. Das Elend ist Alltag an deutschen Universitäten. Was Außenstehende meist nicht wissen: Wer einmal Professor werden will kann circa ab 40 Jahren damit rechnen. Vorher muss er sich qualifizieren, also seinen Doktor machen, als Privatdozent habilitieren und jedes Semester Lehrveranstaltungen nachweisen. Das Fiese an der Geschichte: Ohne den Nachweis regelmäßiger Lehrveranstaltungen fällt eine mögliche Habilitation flach. Die Folge ist: Nachwuchswissenschaftler, also hoch qualifizierte Menschen, arbeiten buchstäblich für gar nichts. Ein bezahlter Lehrauftrag ist in den Geisteswissenschaften ein Glücksfall. Die meisten Akademiker, die Lehraufträge geben, arbeiten umsonst.

25.03.2017 08:44:32 [Blog Abeit-Wirtschaft]
Bildung im Kontext von Digitalisierung
Die mittlerweile vielfältige Literatur zu den Themen Digitalisierung oder Arbeitswelt 4.0 zeichnet ein differenziertes Bild über die zu erwartenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Die hinter diesen Schlagworten liegenden technologischen Veränderungen und die dadurch ermöglichten Produktions- und Geschäftskonzepte erfordern von Beschäftigten neue bzw. auch zusätzliche Kompetenzen. Um welche Kompetenzen es konkret geht, hängt – wie auch bisher – vom Berufsbereich und innerhalb der einzelnen Berufsbereiche von der konkreten Tätigkeit ab. Es lassen sich aber einige durchgängige Anforderungen beschreiben, die in diesem Blogbeitrag aufgegriffen werden.

25.03.2017 08:38:22 [Kontext Wochenzeitung]
Afrika kommt
Seit zu vielen Jahren wird der Welthandel ungerechter. Inzwischen ist der Stein in vielen afrikanischen Ländern so heiß, dass der Tropfen der Entwicklungshilfe verdampft, bevor er fallen kann. Und immer mehr ausgebildete junge Menschen verlassen aus Perspektivlosigkeit ihre Heimat. In jeder Rede über das Flüchtlingsthema hat das Schlagwort von der Bekämpfung der Fluchtursachen seinen Stammplatz. Nicht nur sonntags. "Es gibt nicht den einen Weg, die eine Lösung, den einen Plan, um auf die Herausforderung des afrikanischen Kontinents zu reagieren", schreibt Gerd Müller, CSU-Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, im Vorwort seines vielbeachteten Marshall-Plans für Afrika. Dessen Ziel ist ein friedlicher, prosperierender Kontinent und eine Entwicklung, "die von der eigenen Bevölkerung vorangetrieben wird".
 Umwelt, Natur, Ökologie, Energie, Oel, Atomkraft, Atomenergie, Klima, Agrarwirtschaft, Gentechnik (2)
25.03.2017 16:29:08 [Smart Investor]
Löcher in der Matrix – Endlich „Gerechtigkeit“
Für unsere Heftkategorie „Löcher in der Matrix“ sammeln wir laufend Erstaunliches und Schräges aus der Welt der Medien: „Schluss mit ungerechten Strompreisen“ (www.welt.de, 21.3.2017). Er ist wieder da, der „ungerechte Preis“. Diesmal hat er sein hässliches Haupt ausgerechnet dort erhoben, wo man es am allerwenigsten erwartet hätte, beim Strom. Es soll mit der Energiewende zu tun haben, was wir so gar nicht glauben können. Schließlich wurde diese von der Regierung höchst selbst in nicht enden wollender Weisheit beschlossen und schon der frühere TV-Journalist Franz Alt wusste: „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ Tatsächlich kommt die Rechnung auch gar nicht von der Sonne. Aktuell stecken im durchschnittlichen Strompreis von 29,16 Cents/kWh nämlich 55% Steuern und Abgaben – mindestens!

  
25.03.2017 14:34:54 [Deutschlandfunk]
Die Umweltkosten werden ignoriert
Lärm und schlechte Luft infolge von Gütertransporten sind nur ein Beispiel: es hapert in Europa an einer effizienten gemeinsamen Umwelt- und Klimapolitik. "Die EU müsste unseren wirtschaftlichen Kreislauf anders gestalten", kritisieren Umweltschützer. Mehr lokale Produktion wäre eine Option. Dass Umwelt- und Klimapolitik heute auf europäischer Ebene behandelt werden, war vor 60 Jahren nicht abzusehen. Im März 1957, als die Römischen Verträge unterzeichnet wurden, stand die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund. Umweltschutz war – wenn überhaupt – eine nationale Sache. Das änderte sich nach und nach. Seit 1987 hat die EU bei dem Thema den Hut auf. Die meisten Umweltgesetze in Deutschland entstehen nach Vorgaben, die EU-Parlament, Kommission und Mitgliedsstaaten gemeinsam in Brüssel erarbeiten.
 Meinung, Debatte, Diskussion, Hintergrund, Ansichtssache (6)
25.03.2017 22:14:29 [Die Freiheitsliebe]
Die Linke und das Regieren – Nach Goldschätzen graben?
Linke und die Frage der Beteiligung an bürgerlichen Regierung, eine ewige Debatte so mag man meinen, einen in der man kaum noch etwas lernen kann. Doch das Buch „Nach Goldschätzen graben, Regenwürmer finden“, welches vor wenigen Monaten von Aktivistinnen und Aktivisten des linken Flügels der Linken herausgebracht wurde, offenbart die Notwendigkeit der Debatte und die Relevanz die Regierungsfrage auch historisch zu beleuchten.

25.03.2017 19:51:36 [Fliegende Bretter]
#Shaming allerorten
Sicher, die paranoide Wahrnehmung, als Otto Normalmensch auf Schritt und Tritt von einer linksgrünen Gedanken- und Wörterpolizei umstellt zu sein, die wegen eines jeden falschen Wortes, egal aus welchem Grund und in welchem Zusammenhang geäußert, auf Hexenjagd geht, ist normalerweise heillos überzogener Blödsinn. Wer sich auch nur kursorisch durch so genannte Soziale Netzwerke, Kommentarspalten und anderes klickt, erkennt leicht, wie problemlos es möglich ist, so ziemlich jeden rassistischen, misogynen oder sonstwie menschenfeindlichen Dreck zu kübeln, ohne etwas befürchten zu müssen deswegen. Außer natürlich, man stellt sich dabei ganz besonders extrablöd an. Wiewohl es natürlich kein Grundrecht gibt auf Beleidigen, scheint es andererseits in Deutschland schon eine gewisse Tradition zu haben, vor allem Humoriges - s.o. - sofort persönlich zu nehmen und pikierte Vorträge zu halten darüber, was gefälligst lustig zu finden sei und was nicht.

25.03.2017 18:56:46 [Der Nachrichtenspiegel]
Deutschland 2017 – unser Leben in der Matrix.
Mein Sohn wird heute 19 Jahre alt. Zeit, für ihn mal aus dem Fenster zu schauen, welche Welt ihn da erwartet. Sie wissen ja, was wir da sehen, oder? Nun kommen Sie – im Schnitt verbringt der Deutsche vier Stunden am Tag vor dem Fernseher, dem „sprechenden Bild“ aus der Johannes-Apokalypse: da wird doch wenigstens ab und zu mal was hängen bleiben. Matrix? Spielfilm? USA? Die ganze Welt – -wie wir sie kennen – ist eine Illusion von Robotern, die unsere Lebensernergie als Treibstroff brauchen und uns mit dieser Illusion in einem ewigen Tiefschlaf halten? Wie – das ist nur Hollywood? Machen wir zuvor erstmal einen Ausflug in die Philosophie. Platon. Höhlengleichnis. Urvater bzw. Urmutter des „Matrix-Gedankens“. Ist schon ein paar tausend Jahre alt – und seit dem hat nur Kant der Philosophie einen kleinen Fortschritt verpasst. Ja – in der Tat: bei dem verzweifelten Ringen um Wahrheit ist früher schon alles gedacht worden. Soviel zu „Fortschritt“ in den existentiellen Fragen des Lebens.

  
25.03.2017 18:07:24 [Querdenkende]
Die Mund bedeutet, nicht Recht zu haben
Befreiung vom Hausherrengehabe. Wer kennt diesen Satz nicht, sei es, er erinnert an seine eigenen Kindertage, oder man nimmt ihn in letzter Zeit ständig in den Mund, weil man den Kindern die „Sitte“ des Essens erklären möchte: „Man spricht nicht mit vollem Mund!“ Sicher ist es nicht unvorteilhaft, beim Kauen der Nahrung seinen Mund geschlossen zu halten, damit nicht etliche Essensreste den Weg finden, nicht nur im Nahbereich des Kauenden, sondern auch je Verbindung von Kaubewegung und Sprache an entfernteren Orten niedergehen.

25.03.2017 14:40:53 [Polit Platsch Quatsch]
Armut: Der Grenznutzen der Gerechtigkeit
Sechzehn der letzten 20 Jahre regierte die SPD Deutschland oder sie regierte es mit - und nun war alles vergebens. Die reichsten zehn Prozent der Haushalte in Deutschland verfügen heute immer noch über mehr als 50 Prozent des gesamten Nettovermögens. Die untere Hälfte der Haushalte dagegen nur über ein Prozent, so klagt Sozialministerin Andrea Nahles im neuen Armutsbericht der Bundesregierung an. Es ist dieselbe Andrea Nahles, die vor vier Jahren als Vordenkerin des Nahlismus die Errichtung einer "Guten Gesellschaft" versprach. Und es sind exakt dieselben Zahlen wie vor vier Jahren, als der Streit um den Satz "Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt" Sozialdemokratie und CDU schon einmal prima Wahlkampfmunition lieferte.

  
25.03.2017 12:02:13 [Neuland Rebellen]
Alles Nazis außer Thomas
Julian Assange, Noam Chomsky, Jeremy Corbyn, Diether Dehm, Heiner Flassbeck, Stephan Hebel, Ken Jebsen, Oskar Lafontaine, Jean-Luc Mélenchon, Albrecht Müller, die NachDenkSeiten insgesamt, Podemos, Paul Schreyer, Syriza, Yannis Varoufakis, Sahra Wagenknecht, Slavoj Žižek. Das ist in alphabetischer Reihenfolge die Liste derer, die Thomas Ebermann in der aktuellen »konkret« als Rechte verortet. Der Ökosozialist hat seinen Text mit »Die Nationale« überschrieben und dann Zeile für Zeile ordentlich ausgeteilt. Argumente? Nun, die sind über sechs Seiten ziemlich rar gesät. Ebermann vermittelt mehr so subjektive Eindrücke, publiziert die eigene Befindlichkeit und sublimiert sie zu einer höheren Wahrheit ganz ohne analytische Textbausteine. Ziel seines Angriffs sind nicht etwa die wirklichen Nationalisten, die sich in Europa länderübergreifend zwischen plumpen Rassismus und raffinierten Ethnopluralismus gebaren. Nein, er hat den Feind unter Linken ausgemacht.
 Widerstand, Revolution, Unruhen, Protest, Demos, Streiks (1)
  
25.03.2017 16:20:43 [Amerika 21]
Massendemonstrationen und Streik der Lehrkräfte in Argentinien
In Argentinien haben die Lehrer- und Professorengewerkschaften landesweit mobilisiert. Am vergangenen Mittwoch strömten Hunderttausende aus dem ganzen Land zu einer Massendemonstration nach Buenos Aires. Aufgerufen hatte die nationale Gewerkschaftsunion der Lehrkräfte, UDA. Außerdem zahlreiche Gewerkschaften aus den Provinzen Argentiniens, die Basisgewerkschaft "Vereinigung der Lehrkräfte an technischen Schulen" (CTERA,), der Verband der Privatdozenten, die Föderation der Erzieher Argentiniens, die Nationale Föderation der Universitätsdozenten und die Basisgruppen des Nationalen Rates für Wissenschaft und Technologie.
 Wissenschaft, Technik, Forschung, Weltraum, Astronomie (2)
  
25.03.2017 22:10:38 [Infosperber]
Mensch und Tier: Der kleine, unfeine Unterschied
Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist im Umbruch. Die seit der Antike als unumstösslich geltenden Mauern, die das Humane vom Animalischen trennen, stürzen ein. Der tiefe Graben, der uns als Krone der Schöpfung von den anderen Lebewesen abgrenzt, wird gleichsam aufgeschüttet von den Erkenntnissen, die Biologen über die Talente von Tieren gewinnen. «Bei jeder geistigen Fähigkeit, die ursprünglich als rein menschlich betrachtet wurde, hat sich herausgestellt, dass sie älter und weiter verbreitet ist als zuerst angenommen», sagt Frans de Waal.

25.03.2017 16:26:48 [Quergedacht!]
Statistik einmal anders
Mal so ein Beitrag zur Verbesserung des Allgemeinwissens, in dem es um ein paar eher weniger bekannte Grundlagen geht: Statistik ist ja als die Lehre von Methoden zum Umgang mit quantitativen Informationen definiert. Ich habe früher im Rahmen der chemischen Forschung sowie der Qualitätskontrolle sehr viel mit Statistik gearbeitet. Wenn man heute – wie es von offizieller Seite gerne gemacht wird – der Bevölkerung Statistiken präsentiert, dann wird dabei allerdings liebend gerne auf eine unbedingt erforderliche Differenzierung verzichtet und man beschränkt sich gar nicht mal selten auf im Grunde genommen ungeeignete Verfahren. Simples Beispiel für den letztgenannten Fall: “Deutschland geht es gut!” Denn im Mittel (wissenschaftlich Median genannt) besitzt jeder Deutsche ein paar Tausend Euro.
 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Bücher, TV, Fernsehen, Film, Musik, Spiele (7)
  
25.03.2017 17:58:48 [Deutschlandradio Kultur]
Aretha Franklin: Soul-Ikone und Bürgerrechtlerin feiert 75. Geburtstag
Aretha Franklin sang für Martin Luther King und bei der Amteinführung von Barack Obama, die afroamerikanische Sängerin gilt als eine der erfolgreichsten Musikerinnen überhaupt. Nun ist die Soul-Diva 75 Jahre alt geworden - und denkt über einen Abschied von der Bühne nach. "Ich werde weiterhin Aufnahmen machen, doch es wird das letzte Jahr sein, in dem ich Konzerte gebe - das war's", sagte Aretha Franklin vor wenigen Wochen im Gespräch mit einem amerikanischen Radiosender. Zurzeit arbeitet sie im Studio gemeinsam mit Stevie Wonder an einem neuen Album. Die stimmgewaltige Sängerin gehört mit 18 Grammys und 73 Hits in den amerikanischen Charts zu den erfolgreichsten Frauen der Musikgeschichte.

25.03.2017 12:44:10 [Analyse & Kritik]
Zur Aktualität von James Baldwin
Der Film »I am Not Your Negro« widmet sich dem Werk des US-Autors. Warum das Revival gerade jetzt kommt: Dass einer der größten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts im antiintellektuellen Klima dieser Tage wieder breiter rezipiert wird, ist erfreulich, aber auch verständlich. Neben aller Nostalgie für Radical Chic und Coolness der 1950er, wird James Baldwin besonders für seine geradezu prophetische beziehungsweise brandaktuelle Aussagekraft herangezogen. So auch im Oscar-nominierten Dokumentarfilm »I am Not Your Negro« von Raoul Peck, der historisches Filmmaterial über die Bürgerrechtsbewegung mit aktuellen Protestbildern zusammenschneidet, während Samuel L. Jackson aus Baldwins unveröffentlichtem Manuskript über die Biografien von Malcom X, Martin Luther King und Medgar Evars liest.

  
25.03.2017 12:04:50 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Elton John zum Siebzigsten
Vergesst endlich die Gitarrenzupfer, das Klavier ist die wahre Abschussrampe der Rock-’n’-Roll-Rakete. Zum Siebzigsten des Popstars Elton John. Hätte man auf seinem ersten Popularitätshöhepunkt in den Siebzigern irgendwelche Fußgängerzonenmenschen gefragt, wo Elton John wohl geboren wurde, wäre den meisten wahrscheinlich nur eingefallen: „In der Muppet Show.“ Wo, wann und wie sonst, wenn nicht während einer Märchenkindheit unter bunten Filzpuppen, kann sich der als Reginald Kenneth Dwight geborene Mann, der heute Sir Elton Hercules (!) John heißt, diese unfassbaren Kostüme angewöhnt haben, diese transzendentalen Brillen, diese knödeldicke gute Laune?

  
25.03.2017 08:41:58 [Qantara]
Der Traum von Olympia
Wie erzählt man die dramatische Geschichte einer somalischen Sportlerin, die beim Versuch, das Mittelmeer in einem Flüchtlingsboot zu überqueren, ihr junges Leben verlor? Und noch dazu, wenn man als Autor auf Comics für Erwachsene spezialisiert ist? Als Reinhard Kleist, einer der besten Zeichner Deutschlands und Autor mehrerer preisgekrönter Graphic Novels vom Goethe Institut Palermo für ein einmonatiges Residenzprogramm eingeladen wurde, sich vor Ort einen Eindruck über das Leben von Geflüchteten zu verschaffen, zögerte er nicht lange und flog für einen Monat nach Sizilien. "Seit ich Elias Bierdels Buch ENDE EINER RETTUNGSFAHRT gelesen habe, lässt mich das Thema Flüchtlingspolitik nicht mehr los." In den Straßen und Flüchtlingscamps lernte er nicht nur zahlreiche Flüchtlinge aus Nordafrika kennen, die zuvor die gefährliche Überfahrt in überfüllten Booten überstanden hatten. Bei seinen Recherchen traf er auch Teresa Krug, eine amerikanische Journalistin, die ihm das tragische Schicksal von Samia Yusuf Omar erzählte.

  
25.03.2017 08:39:50 [Planet Interview]
Joy Denalane: Ich bin keine Dogmatikerin.
Joy Denalane ist eine der wenigen deutschen Soul-Stimmen. Im Interview spricht sie über Musikeinflüsse in der Kindheit, zeitlose Klassiker, ihr Album „Gleisdreieck“ und warum ihre Kinder Haftbefehl hören. Joy, du hast öfter erzählt, dass dein erster Kontakt zur Musik die Plattensammlung deines Vaters war. Kommt von dort auch der Soul in deiner Stimme? Denalane: Die Plattensammlung hat mich auf jeden Fall geprägt. Ich glaube, vielen Menschen ist das gar nicht so bewusst, wie stark man geprägt wird durch das, was man in jungen Jahren hört. Ich mochte die Platten meines Vaters und ich glaube schon, dass sich mein Verständnis von Gesang daran orientiert hat – und nicht an NDW oder Schlager. Das war ja das Programm, das im Fernsehen lief: Volksmusik, Musikantenstadl, die Hitparade mit Dieter Thomas Heck, oder „Disco“ mit Ilja Richter. Das habe ich natürlich mitbekommen, aber nur teilweise gemocht. Beim Soul habe ich mich am wohlsten gefühlt, das fand ich am Besten, also habe ich das nachgeahmt.

  
25.03.2017 06:45:31 [Zeit Online]
Leipziger Buchmesse: In den Grauzonen der Debattenkultur
Auf der Leipziger Buchmesse wurde darüber diskutiert, wie ein demokratischer Diskurs gelingen kann. Wo liegen, auch auf dem Buchmarkt, die Grenzen? Spätestens seit Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, geht es in den deutschen Medien um die Frage, wie ein demokratischer Diskurs gelingen kann. Wir diskutieren darüber, wie wir diskutieren wollen, wie wir diskutieren sollten. Auch auf der Buchmesse in Leipzig wird diese Diskussion geführt. Ich sitze bei der Eröffnungsveranstaltung des Café Europa, einer Reihe, die sich mit Demokratie und Freiheit im zukünftigen Europa auseinandersetzen will. Dass die Diskussion um unsere Debattenkultur die Buchbranche erreicht hat, ist kein Zufall. Seit einiger Zeit häufen sich die Vorfälle, bei denen das Buch Dreh- und Angelpunkt einer bestimmten Frage ist.

  
25.03.2017 06:43:16 [Heise]
Science-Fiction-Film "Life": Der Scifi-Thriller-Bausatz
Endlich ist es soweit: Die Menschheit hat außerirdisches Leben entdeckt – und zwar auf dem Mars. Zur Sicherheit soll die einzellige Lebensform auf der ISS untersucht werden. Der Kinofilm "Life" erzählt vom Leben und Überleben im All. Das Einfangen einer Marssonde ist keine Alltagsmission für die Besatzung der ISS. Im Film "Life" glückt sie. An Bord der Sonde wartet die wichtigste Entdeckung der Menschheitsgeschichte: "Der erste unwiderlegbare Beweis für Leben außerhalb der Erde" -- außerirdisches Leben. Was die Wissenschaftler in einer Bodenprobe vom Mars finden beginnt als kleiner Einzeller und wächst heran zu einem Prachtkerl von Alien.
 Sport (7)
  
25.03.2017 19:40:43 [Deutschlandfunk]
Aserbaidschan sonnt sich im Lichte des Sports
Das Land geführt von einem Autokraten, in der Rangliste der Pressefreiheit rangiert Aserbaidschan auf Platz 163 von 180. Andersdenkende lässt Präsident Ilham Alijew rücksichtslos verhaften. Im Gefängnis finden sich Oppositionspolitiker, Bürgerrechtler, Anwälte, Journalisten. Sein Image poliert Aserbaidschan gern mit dem Sport auf. Doch der schweigt zu den Zuständen am Kaspischen Meer. Der Herrschaftsbereich von Präsident Ilham Alijew. Menschenrechtsorganisationen beschreiben das Land als unfrei, kritisieren eklatante Menschenrechtsverletzungen, wie Wenzel Michalski von Human Rights Watch. "Es gibt keine Meinungsfreiheit, es gibt keine Freiheit sich irgendwie zu versammeln, zu demonstrieren. Jede Opposition wird ausgeschaltet. Journalisten verschwinden im Gefängnissen. Aktivisten werden jahrelang irgendwo festgehalten unter fadenscheinigen Gründen. Dieses Land ist wirklich eines der schlimmsten Menschenrechtsverbrecher, die es unter den Staaten in der internationalen Gemeinschaft gibt."

  
25.03.2017 18:52:46 [Hertha Base]
Valentin Stockers Schicksal bei Hertha
Fußball: Die aktuelle Saison sollte Valentin Stockers Ausbruch aus der schwierigsten Zeit seiner Hertha-Laufbahn werden, jedoch scheint sich sein Schicksal aus der vergangenen Spielzeit zu wiederholen. Der Schweizer ist trotz einer bemerkenswerten Hinrunde nur Ersatzspieler und stand in den letzten fünf Spielen ohne eine einzige Einsatzminute im Kader. Es zeichnet sich ein Trend ab, der bald seinen logischen Schlusspunkt finden könnte. Schaut man sich die Pressekonferenzen der letzten Wochen an, so fällt einem auf, dass es viele Themen rund um Hertha BSC gibt, sei es struktureller Natur, wie dem Stadion-Neubau oder der Akquise neuer Investoren, oder eben personeller, wenn es um die Verletzten geht und wer sie ersetzten könnte.

  
25.03.2017 17:53:51 [Der HSV-Blog]
Djourous Zeit beim HSV scheint abgelaufen zu sein
Sportlich geht es langsam bergauf beim HSV. Auch, weil Trainer Markus Gisdol seine erste Elf gefunden hat. Er hat den Kader zu Beginn auf den Kopf gestellt, durchgeschüttelt und die Leute gesiebt, die er gebrauchen kann. Zudem hat er im Winter noch mal personell nachgerüstet. Und bei derartigen Neustarts gibt es neben etlichen gewinnen eben auch „Verlierer“. Insbesondere mit der Innenverteidigung war Gisdol unzufrieden, weshalb Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos geholt wurden. Cleber Reis hat die Situation im Winter erkannt und ist gewechselt – Johan Djourou nicht. Obwohl er zuvor sogar seine Kapitänsbinde abgeben musste, blieb der Schweizer.

  
25.03.2017 17:50:03 [Zeit Online]
Charles Eugster: Lauf, Charly, lauf!
In seinem früheren Leben war Charles Eugster ein erfolgreicher Züricher Zahnarzt. Vor zwei Jahren begann der heute 97-Jährige eine Karriere als Spitzensportler. Nun will er in Südkorea neue Weltrekorde aufstellen. Sein Wohnzimmer könnte auch der Ausstellungsraum eines englischen Antiquitätengeschäfts sein. Mahagoni überall, auf dem Tisch schwere Silber-Aufsätze mit Kristall. Bouquets stehen in großen Vasen, dicht gehängte Stiche tapezieren die Wände. Alles blitzt und glänzt, als hätte das Dienstmädchen mit Häubchen und Staubwedel soeben das Zimmer verlassen. Der Hausherr passt bestens in sein Interieur. Blütenweiß die Manschetten am rosa Hemd; very British seine sorgfältige Sprechweise. Und bald schon rutscht er so schräg und lang in seinen Sessel, als säße er vor dem Kamin in einem Londoner Gentlemen-Club.

  
25.03.2017 12:47:43 [Spiegel Online]
Beerdigung zweiter Klasse
Motorsport: 40 Jahre beherrschte Bernie Ecclestone die Formel 1. Er hielt sich für unantastbar, aber im Winter wurde der Brite entmachtet. Der Rennserie steht ein tiefer Wandel bevor. Sein Abgang aus der Formel 1 sollte mit nichts Geringerem als dem Tode einhergehen. "Mein Job endet, wenn sie mich im Sarg hinaustragen", sagte Bernie Ecclestone einmal. "Und dann sollten sie sicherstellen, dass der Deckel vernagelt ist." Mittlerweile ist Ecclestone 86 Jahre alt, den Job als Geschäftsführer hat er verloren. Der neue Besitzer der Grand-Prix-Serie, der US-Medienkonzern Liberty, hat ihn Ende Januar entlassen, nur fünf Tage nachdem die Übernahme vollzogen war. Ecclestone beherrschte mehr als 40 Jahre lang die Formel 1, er hielt sich für unverzichtbar, über Lebzeiten hinaus.

  
25.03.2017 06:41:27 [Süddeutsche Zeitung]
Start der Formel-1-Saison
Motorsport: Die professionelle Gelassenheit im Umgang mit den kleinen und großen Dramen des Motorsports haben all jene 20 Piloten drauf, die an diesem Wochenende beim Großen Preis von Australien in eine neue Ära der Formel 1 starten. Sie wirkt so gut als schützendes Visier, dass der Schwede Marcus Ericsson über den Auftakt im Albert Park von Melbourne behauptet, es sei alles in allem ein positiver Tag gewesen - obwohl sein Sauber-Ferrari am Ende im Kiesbett steckte.

  
25.03.2017 06:39:54 [Scarico]
Giampiero Ventura
Wer ist der neue „Commissario Tecnico“ der Italiener? Mit dem verschossenen Elfmeter von Matteo Darmian im EM-Viertelfinale gegen Deutschland endete nicht nur der Titeltraum der italienischen Nationalmannschaft, sondern auch die Nationaltrainer-Ära von Antonio Conte. Schon vor der Endrunde war klar, dass Conte im Sommer zum FC Chelsea wechseln wird. Als Nachfolger erkor der italienische Verband den 68-jährigen Giampiero Ventura aus, der schon einmal als Conte-Nachfolger für Furore sorgte. 2009 folgte Ventura in Bari auf den späteren Juventus-Coach und sorgte in Apulien für Rekordzahlen. Jetzt folgt der gebürtige Genueser erneut auf Conte. Als neuer „commissario tecnico“ – wie der Nationaltrainer in Italien genannt wird – steht ihm eine schwere Aufgabe bevor. Doch wer ist dieser Giampiero Ventura?
 Satire, Kolumne, Glosse, Humor, Kabarett (3)
  
25.03.2017 20:10:23 [QPress]
Kein Preisträger für „9/11 Blow up Award“ gefunden
Der 11. September 2001 gilt nach wie vor als die Mutter oder der Vater des “Krieges gegen den Terror”. Jeder Mensch der eine von der offiziellen abweichende Meinung vertritt, gilt als Verschwörungstheoretiker. Dabei ist zumindest bei einem der drei Hauptgebäude, dem WTC 7, der Nachweis für eine kontrollierte Sprengung erbracht. Diejenigen, die sich dafür interessieren und diesen Sachverhalt belegen wollen, haben einen schweren Stand.

  
25.03.2017 12:59:59 [QPress]
Rückfall: Schulz doch wieder in der Wirtschaft
Die SPD hat nicht nur ein Orientierungsproblem, offensichtlich hat sie auch ein kollektives Suchtproblem. Wenn die Parteiführung ihren Spitzenkandidaten in die Wirtschaft schickt, trotz seiner überaus heiklen Vorgeschichte, sollten die Wähler zumindest alarmiert sein. Alles läuft erneut auf einen gewöhnlichen Verrat der Arbeitnehmerschaft hinaus. Selbst eine ausgedehnte “Scham-Offensive” kann da sicher nichts mehr rausreißen. Wir sind der Machtbesoffenheit auf den Grund gegangen.

  
25.03.2017 12:02:59 [Querdenkende]
Politischer Frühling der Eitelkeiten
Satirischer Rückblick: Wer mag schon erhören heftiges Glockenläuten, um in höchster Not uns zu warnen vor Leid und Tod? Dann lieber einfach deutliche Zeichen ignorieren, sich in Endlosdiskussionen verlieren, die sowieso ins Chaos führen? Inhaltsloses Lesen gefährdet bereits viele Leute, und das nicht erst seit heute. Doch wer vermag Scheinheiligkeit näher bringen? Es soll wohl nicht gelingen.
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