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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (8)
27.06.2017 21:03:19 [NachDenkSeiten]
„Schrottökonomik“ aus der Schweiz und ihre Verbreitung in Deutschland
Die Prognos AG leugnet die negativen Auswirkungen deutscher Exportüberschüsse. „Prognos – Wir geben Orientierung.“ Mit diesem Slogan begrüßt die Baseler Beratungsgesellschaft Prognos AG die Besucher ihrer Website. Und weiter bekommen diese dann zu lesen: „Wer heute die richtigen Entscheidungen für morgen treffen will, benötigt gesicherte Grundlagen. Prognos liefert sie – unabhängig, wissenschaftlich fundiert und praxisnah“. Wen oder was die Prognos AG mit diesen hehren Worten sicher nicht gemeint haben kann, ist ihre eigene Studie „Die Bedeutung der deutschen Wirtschaft für Europa“. Orientierung gibt dieses Dokument dem Leser nämlich vielmehr darin, wie heutzutage Meinungsmache und Manipulation funktionieren. Erschienen ist es Mitte Juni, in Auftrag gegeben hat es die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw).

  
27.06.2017 19:50:22 [Telepolis]
Wieder Bankenrettung statt Abwicklung
Es ging schnell am Sonntagabend in Italien. Nur 20 Minuten brauchte die Regierung in Rom auf einer Krisensitzung, um erneut 17 Milliarden Euro für Bankenrettungen frei zu machen. Zuvor hatte die europäische Bankenabwicklungsbehörde (SRB) am Freitag festgestellt, dass beiden kleinen italienischen Regionalbanken Veneto Banca und die Banca Popolare di Vicenza "wahrscheinlich nicht mehr überlebensfähig" sind. Offiziell heißt es nun, dass die Banken abgewickelt werden. Das geschieht aber nicht nach dem Single Resolution Mechanism (SRM), also dem einheitlichen Bankenabwicklungsmechanismus. Die Regeln dafür sind schon seit Anfang 2016 in Kraft und wurden erstmals kürzlich bei der spanischen Banco Popular angewandt.

27.06.2017 15:14:06 [Kontrast-Blog]
Wie Konservative und Liberale europäische Maßnahmen gegen Steuerbetrug durchlöchern
Die „Panama Papers“ haben mit einem Schlag das enorme Ausmaß an schmutzigen Steuertricks deutlich gemacht, das globale Multis und Superreiche betreiben. Im EU-Parlament wurde in Folge ein Untersuchungsausschuss gegen Steuerbetrug eingerichtet. Gezeigt hat sich: Ohne die Handlanger der Konzerne wäre Steuerpiraterie nicht möglich. Daher soll ihnen ein Riegel vorgeschoben werden. Jetzt liegt ein EU-Vorschlag zur verpflichtenden Veröffentlichung der gezahlten Steuern pro Land vor, doch Konservative und Liberale setzen alles daran, die Maßnahmen zahnlos zu machen.

27.06.2017 15:10:07 [Zeit-Fragen]
Island in der Hochkonjunktur – in Griechenland ein Trauerspiel
Zwei Länder, die die Finanzkrise ganz unterschiedlich angepackt haben. Island, das noch vor wenigen Jahren in einer schlimmen Finanz- und Wirtschaftskrise gefangen war, geht es gut. («Neue Zürcher Zeitung» vom 19.5.2017) Beflügelt vom Wirtschaftswachstum hat die isländische Währung, die Krone, im vergangenen Jahr gegenüber dem Euro um 24 Prozent zugelegt. In diesem Jahr geht die Aufwertung weiter. Allein im April hat die Krone um 7 Prozent an Wert gewonnen. Es wird in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von über sechs Prozent erwartet, und es zeigen sich die Probleme der Hochkonjunktur. Die Löhne und die Preise steigen. Vor allem die touristischen Einrichtungen sind voll ausgelastet.

27.06.2017 11:40:20 [Lost in EUrope]
Die Regeln taugen nichts
Selten waren sich deutsche Europapolitiker so einig: Es sei ein Skandal, dass die EU zuschaut, wie Italien seine Banken mit dem Geld der (italienischen) Steuerzahler rettet. Damit würden EU-Regeln gebeugt. Na und? Offenbar taugen sie nichts, jedenfalls nicht in Krisen.

27.06.2017 10:31:47 [Start Trading]
DAX: Zum Scheitern verurteilt
Hatten die Marktteilnehmer gestern Vormittag noch ein gutes Gefühl beim DAX, so ändert sich das 24 Stunden später doch gewaltig. Im Chartbild hat sich eine schwache Tageskerze gebildet. Sie fügt sich zu der schwachen Wochenkerze hinzu. Die Anleger verlieren allmählich die Hoffnung und der Bereich bei 12.840 Punkte erscheint unüberwindbar. Wenn dann auch noch eine Gewinnwarnung hinzukommt, dann steigt das Risiko, dass sich die Abgaben verstärken werden.

  
27.06.2017 09:00:07 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Seitwärts immer, vorwärts nimmer
Wer sich die schlafmützige Haltung gegenüber neuen Ideen in der Republik anschaut, dem schwant nichts Gutes für die Zukunft. Das Beharren auf alten Vorgehensweisen von denen man bisher prima leben konnte und das Festhalten an vermeintlicher Sicherheit führt zu sinkender Robustheit gegenüber raschen Veränderungen. Zum Kippen braucht es oft nicht einmal einen schwarzen Schwan.

27.06.2017 08:21:42 [WSWS]
Die Übernahme von Whole Foods durch Amazon und die Forderung nach Vergesellschaftung
Am 16. Juni gab Amazon seine Absicht bekannt, die amerikanische Supermarktkette Whole Foods für 13,7 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Verhandlungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Als Reaktion darauf schossen die Aktienkurse von Amazon in die Höhe und Vorstandschef Jeff Bezos wurde an einem einzigen Tag um 2,88 Milliarden Dollar reicher. Mit der Übernahme von Whole Foods gewinnt Amazon ein Standbein in der 800 Milliarden Dollar schweren Lebensmittelbranche und wird zum Eigentümer von 460 Lebensmittelgeschäften in den USA, Kanada und Großbritannien. Diese Expansion ist Ausdruck einer beispiellosen Konzentration wirtschaftlicher Macht in den Händen einer kleinen Gruppe von Konzernen, die die kapitalistische Weltwirtschaft kontrollieren.
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