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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (12)
  
22.03.2017 21:28:45 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Steuerzahlerbund sieht Schuldenbremse in Gefahr
Nach dem Motto „Wir haben es doch“ leistet sich die große Koalition sozialpolitische Versprechen, die die öffentlichen Kassen noch Jahrzehnte belasten werden. Das kritisiert der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, im Gespräch mit der F.A.Z.. Beispielhaft nennt er den größten Brocken, die Rentenpolitik. „Wenn man die Leistungsausweitungen wie Mütterrente, abschlagsfreie Rente mit 63 und Ost-West-Angleichung zusammennimmt, kostet das die Steuer- und Beitragszahler bis 2030 insgesamt 250 Milliarden Euro“, rechnet er vor.

22.03.2017 20:43:15 [Norbert Häring]
Was schert Wirtschaftsweise ihr Geschwätz von gestern?
Die internationale Kritik am extrem hohen deutschen Ausfuhrüberschuss „beruht auf einer Fehleinschätzung“, nimmt der Sachverständigenrat die auf Lohnzurückhaltung und Export setzende deutsche Wirtschaftspolitik in Schutz. Dumm nur, dass seine Argumente diametral denen widersprechen, mit denen er seit langem für diese Politik wirbt. In der gerade vorgelegten „Konjunkturprognose März 2017“ stellt der Sachverständigenrat (SVR) zunächst klar, dass niedrige Kosten zu mehr Exporten führen: "Der Sachverständigenrat erwartet eine moderat steigende Expansion der Exportnachfrage für die Jahre 2017 und 2018. (Denn) …. zudem befindet sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit weiterhin auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.“ Dabei geht es um die Konjunkturprognose.

22.03.2017 17:38:03 [Makroskop]
Free trade oder fair trade
Die deutsche Handelsklippschule, Trump und die G 20. Es ist nur noch peinlich, zusehen zu müssen, wie sich mediale und politische deutsche „Freihändler“, die keine Ahnung von Freihandel haben, in ihrer unhaltbaren merkantilistischen Position verrennen. Der amerikanische Widerstand war absolut berechtigt, hätte aber noch schärfer ausfallen müssen. Die deutsche Regierung scheitert an allen Fronten mit ihren naiven Vorstellungen von Handelspolitik. Angela Merkel muss sich in den USA von Präsident Trump sagen lassen, er sei kein Isolationist, strebe aber eine „faire Handelspolitik“ an, ohne etwas dagegensetzen zu können.

22.03.2017 17:35:56 [Der Goldberg]
Zu viele haben es kommen sehen
Kommt jetzt die große Korrektur im US-Aktienmarkt? Wenn ja, wurde sie vom Gros der Fondsmanager und Kommentatoren schon längst erwartet. Und es scheint nicht wenige unter ihnen zu geben, die gestern fast so etwas wie Schadenfreude empfanden, als der breitgestreute S&P 500 Index eine wichtige Serie beendete.

  
22.03.2017 17:29:19 [IPG - Internationale Politik und Gesellschaft]
TTIP: Bestimmt gut (für Manager)
Das aktuell verhandelte EU-Handelsabkommen mit den USA setzt offenbar auf alte Dogmen: das ist schlecht für die Menschen. Weitgehend unbeeindruckt von der Abhör-Affäre um den US-Geheimdienst NSA verhandeln EU und USA weiter über das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Nachdem die zweite Verhandlungsrunde wegen der Haushaltskrise in den Vereinigten Staaten zunächst verschoben worden war, wurden die Gespräche Mitte November in Brüssel wieder aufgenommen. Was genau mit welchem Ziel verhandelt wird, bleibt streng geheim. Nur stückweise kommt ans Licht, um was es geht. Ein Ziel stand aber von Anfang an fest: Es soll ein besonderer Freihandelsvertrag werden, ein Abkommen, das nur mit Superlativen zu beschreiben ist.

  
22.03.2017 16:26:15 [Junge Welt]
Kandidat der Konzerne?
Über 30.000 SPD-Mitglieder unterstützen Aufruf gegen Autobahnprivatisierung. 100-Prozent-Schulz nicht. Wie hält es Martin Schulz mit dem drohenden Ausverkauf der deutschen Autobahnen? Die Berliner SPD-Politikerin Gerlinde Schermer wollte dies persönlich vom neuen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten wissen. Dafür hatte sie eine Rede vorbereitet, die sie als Delegierte auf dem Berliner »Krönungsparteitag« am Sonntag verlesen wollte. Dabei hätte sie Sätze wie diesen gesagt: »Wenn unsere Abgeordneten heute Ja sagen zur Privatisierung, dann verrotten wir in der nächsten großen Koalition wie die Holländische Arbeiterpartei!« Und geendet hätte sie mit: »Lieber Martin, bitte sorge dafür, dass die Gerechtigkeit in diesem Punkt hier und heute beginnt!«

22.03.2017 16:06:43 [Wirtschaftliche Freiheit]
Protektionistische Handelspolitik unter dem Deckmantel einer Steuerreform
Seit Jahren haben die US-Republikaner an einer Reform der nationalen Unternehmensbesteuerung getüftelt. Mit einer republikanischen Mehrheit im Senat und einem republikanischen Präsidenten im Weißen Haus sehen sie nun erstmals eine echte Umsetzungschance. Die Reform kann in der geplanten Form fundamentale Folgen sowohl für US-amerikanische Firmen und Konsumenten als auch für über den Globus verteilte Handelspartner der USA und folglich für die gesamte Weltwirtschaft haben.

22.03.2017 14:51:50 [WSWS]
USA verhindern Bekenntnis der G20 gegen Protektionismus
Die Entscheidung der größten Wirtschaftsmächte der Welt, ihr langjähriges Bekenntnis gegen Protektionismus aufzugeben, ist ein bedeutender Wendepunkt in den internationalen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen. Angesichts der Tatsache, dass die 20 größten Volkswirtschaften für 85 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) verantwortlich sind, hat diese Entscheidung eine sehr weitreichende Bedeutung. Bei ihrem Treffen in Baden-Baden strichen die G20-Finanzminister am Wochenende eine Passage aus ihrer Abschlusserklärung, die sich gegen „alle Formen von Protektionismus“ richtete. Die Entscheidung ging auf die unnachgiebige Opposition des US-Finanzministers Steven Mnuchin gegen eine entsprechende Erklärung zurück. Die überwältigende Mehrheit seiner Amtskollegen stellte sich indessen gegen Mnuchin. Die einzige Ausnahme scheint der japanische Finanzminister gewesen zu sein, der die Haltung der USA laut Medienberichten zumindest teilweise unterstützte.

22.03.2017 12:08:28 [Elliott Waves]
Dow Jones – Kommt jetzt doch der Trump-Crash?
Nach einer wochenlangen Phase der tollen Stimmung und zuletzt auch Euphorie (Stichwort: Trump-Rally), ist diese jetzt urplötzlich wieder der Unsicherheit gewichen. Medienberichten zufolge könnte Trump der 3. US-Präsident sein, der seines Amtes enthoben wird. Was das für die Börsen bedeuten könnte, kann sich jeder leicht ausmalen. Der gesamte Anstieg seit Anfang November 2016 könnte komplett rückabgewickelt werden. Einen ersten Vorgeschmack darauf haben wir gestern gesehen.

  
22.03.2017 09:30:07 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Steigende Zinsen, fallende Mieten
Wenn Lemminge Wörter erfinden dürfen, dann kommen Begriffe wie Schwarmintelligenz dabei heraus. Der Schwarm bietet dem einzelnen Hering zwar ein gutes Gefühl. Wer jedoch schon einmal gesehen hat, wie Raubfische mit offenem Maul durch einen Schwarm rauschen, der weiß um den eher lockeren Zusammenhang zwischen guten Gefühlen und guten Resultaten.

22.03.2017 08:16:06 [RT Deutsch]
Wirtschaftskrise als Ansporn
Wirtschaftskrise als Ansporn: Russische Sparer setzen sich bewusster mit Finanzprodukten auseinander. Nicht nur die Politik hat in der Russischen Föderation auf die Herausforderungen durch die Wirtschaftskrise reagiert. Auch die Sparer setzen sich bewusster mit Finanzthemen auseinander. Unterdessen hat ein US-Starinvestor Russlands Marktpotenzial gewürdigt. Die Wirtschaftskrise, die in der Russischen Föderation seit der Ukrainekrise und dem deutlichen Preisverfall an den Ölmärkten seit dem Jahr 2014 Platz gegriffen hat, stieß nicht nur eine Reihe von Wirtschaftsreformen an. Auch die Bürger selbst informieren sich intensiver über Finanzprodukte und Optionen zur Geldanlage.

  
22.03.2017 06:43:29 [GEAB]
Trumps Amerika: Ein amerikanischer Zahlungsausfall ist kein Tabu mehr
Ohne einen Kissinger, der den Petrodollar verhandelt und damit nach dem Schock von Nixons Ankündigung aus dem Jahr 1971, die Konvertibilität des Dollars in Gold zu suspendieren, die amerikanische Währung wieder zum zentralen Spieler gemacht hat, wäre der Greenback nach mehr als 40 Jahren jetzt nicht mehr die globale Referenzwährung. Hat Trump die Fähigkeit, sich mit ähnlich fähigen Beratern zu umgeben – und auf sie zu hören? Denn es bahnt sich ein ähnlich gewichtiger Schock an: der Schock einer amerikanischen Staatspleite. Denn dieses Tabu wurde durch die Wahl Trumps aufgehoben. Ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung oder eine gesunde Debatte? Eine Lösung oder eine Katastrophe?
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