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 Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (11)
  
11.12.2017 21:25:13 [Süddeutsche Zeitung]
Bitcoin: Der Wahnsinn mit dem Pseudo-Geld
Diese angebliche Währung mag zwar faszinierend sein. Aber sie hat nicht das Zeug dazu, ein völlig neues, von niemandem kontrolliertes Geldsystem zu schaffen, in dem keine Notenbank das Sagen hat. Dafür schwankt sie viel zu sehr im Wert. Bitcoin ist alles - nur keine Währung, jedenfalls keine im klassischen Sinne. Er ist ein Objekt der Begierde, der Spekulation, des Wahnsinns. Immer mehr Menschen stecken ihr Vermögen in das digitale Pseudo-Geld.

  
11.12.2017 21:13:20 [Telepolis]
WTO: Kritiker unerwünscht
In Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires tagt noch bis Mittwoch die 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO. Die diversen WTO-Verträge regeln seit den 1990er Jahren den freien Waren- und Geldverkehr zwischen den 164 Mitgliedern. Verhandelt wird unter anderem über die Ausdehnung der Verträge auf den Agrarsektor. Das könnte bedeuten, dass Zollschranken, Importbeschränkungen und Subventionen für Agrarprodukte abgeschafft würden, was eine erhebliche Bedrohung für Kleinbauern und die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung insbesondere für ärmere Bevölkerungsschichten bedeuten würde.

  
11.12.2017 19:39:55 [Cicero]
Martin Schulz und die EU: In Paris knallen die Korken
Martin Schulz warb in seiner Rede auf dem SPD-Parteitag für die Vereinigten Staaten von Europa. Das dürfte besonders Emmanuel Macron freuen. Aus ökonomischer Sicht sind solche Ideen für Deutschland alles andere als sinnvoll. Martin Schulz hat nun also doch die europäische Karte gespielt. Die SPD soll unter seiner Führung in die Regierung eintreten, um endlich eine andere Politik in Europa durchzusetzen. Weg von Wolfgang Schäuble (der für Sparen steht), hin zu Emanuel Macron (der fürs Ausgeben steht). Denn nur so ließe sich – so die irrige Meinung – der Euro und die EU retten.

  
11.12.2017 19:24:23 [TAZ]
Zwanzig Jahre nach dem Crash
Basel III ist fertig: Die globalen Regeln, die Finanzkrisen verhindern sollen. Es wurde wieder nur in der Logik des vorhandenen Systems gedacht und gehandelt. Am 1. Januar 2027 wird es endlich so weit sein – fast 20 Jahre nach dem Ausbruch der großen Finanzkrise sollen bis dahin weltweit die letzten Regeln implementiert sein, um die nächste Krise zu verhindern. 2027 – das ist einer der Punkte, auf die sich am Donnerstagabend Bankenaufsichten und Zentralbanken weltweit geeinigt haben.

  
11.12.2017 16:39:51 [Telepolis]
Angola: Öl-Prinzessin gefeuert
Personalrochaden auch in anderen Bereichen sollen die grassierende Korruption eindämmen. Der anhaltend niedrige Ölpreis auf dem Weltmarkt macht dem Land zusätzlich zu schaffen. Der seit Herbstanfang amtierende angolanische Präsident João Lourenço hat am 15. November 2017 die Tochter seines Vorgängers als Vorstandsvorsitzende des staatlichen Erdölunternehmens Sonangol entlassen. Außerdem wurde eine Reihe weiterer leitender Manager ausgetauscht. Isabel dos Santos ist die bekannteste Tochter des abgelösten Langzeit-Präsidenten José Eduardo dos Santos, der 38 Jahre im Amt war und nicht noch einmal antrat.

  
11.12.2017 16:24:05 [Infosperber]
« … die Probleme der Welt nur gemeinsam lösen»
Die HandelsministerInnen aus den 164 Mitgliedsstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) beraten seit Sonntag in Buenos Aires über globale Liberalisierungsregeln für Einkäufe per Internet, für den Handel mit Dienstleistungen sowie für den Warenverkehr mit Umweltgütern. Zudem geht es bei der viertägigen Konferenz um den Abbau handelsverzerrender und umweltschädlicher Subventionen für Fischereiflotten.

  
11.12.2017 13:19:16 [Blickpunkt WiSo]
Das wirtschaftspolitische Versagen der SPD und die Agenda 2010
Im Rahmen der von der SPD angekündigten grundlegenden Neuorientierung ihrer Politik wird die Frage der Wirtschaftspolitik eine größere Rolle spielen. Daher ist es sinnvoll, die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der SPD in den vergangenen 15 Jahren und ihre Wirkungen zu bilanzieren. Teil 2: Der deutsche Handelsmerkantilismus und die Fehlinterpretation der Agenda 2010. Die unter Linken verbreitete Redeweise vom deutschen Lohndumping in Europa ist in dieser Schlichtheit irreführend. In den exportorientierten Industriebereichen sind die Löhne in absoluten Größen relativ hoch; sie sind auch nach 2003 wieder im Rahmen der produktivitätsorientierten Tarifpolitik gestiegen.

  
11.12.2017 13:03:08 [Junge Welt]
Jubel nur unter Politikern
Handelsabkommen zwischen der EU und Japan ausverhandelt. Kritiker bemängeln unter anderem fehlenden Verbraucherschutz. Die EU hat die Verhandlungen mit Japan über ein Handelsabkommen (JEFTA) abgeschlossen. Das teilte die Europäische Kommission am Freitag in einer Presseerklärung mit. Das Abkommen sei das größte, das die EU jemals ausgehandelt habe, und eröffne für beide Seiten riesige Möglichkeiten am Markt.

  
11.12.2017 10:31:47 [Bankhaus Rott + Frank Meyer]
Und führe uns nicht in Versuchung...
Letzte Woche hieß es noch, der Bitcoin wäre eine Blase. Mag ja sein. Nur ist diese seitdem um nochmal die Hälfte größer geworden. Einer kostete so viel wie ein Kleinwagen oder ein ganzer DAX. Billig, aber die Leute sind offenbar willig.

  
11.12.2017 10:24:37 [TAZ]
Freihandel erschwert Agrarwende
Das Abkommen zwischen EU und südamerikanischem Staatenbund ist viel gefährlicher als CETA. Problematisch ist vor allem der Fleischexport. Das Angebot der EU-Kommission an den südamerikanischen Staatenbund Mercosur für ein Freihandelsabkommen ist gefährlich. Es würde Verbrauchern, Bauern, Umwelt und Tieren schaden – viel mehr als der bereits abgeschlossene Ceta-Vertrag mit Kanada. Denn die Kommission hat Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay im Lebensmittelbereich viel mehr angeboten.

  
11.12.2017 08:38:43 [Never Mind the Markets]
Die Eurozone bleibt instabil
Vergleicht man den Eurokurs mit dem Dollar oder mit der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts der Eurozone, könnte man auf die Idee kommen, die grundlegende Instabilität der Währungsunion sei überwunden. Doch dafür gibt es keinen Grund. Weder die aktuelle Währungsentwicklung noch das Wirtschaftswachstum sagen etwas über die Qualität des Gebildes aus. Im Gegenteil: Dieser Fehler hat schon vor der Finanzkrise von 2008 dazu geführt, die Konstruktionsmängel des Euro zu verkennen.
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