Net News Express

 
       
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 International (12)
  
27.06.2017 22:07:36 [South Front]
Katar Krise – Ursprung und Konsequenzen
Die Krise die Katar momentan umgibt, stellt den schwersten Konflikt zwischen den arabischen Golfstaaten seit dem Ende des kalten Krieges dar. Während diese Ölreichen, autokratischen OPEC Mitglieder hauptsächlich aus Bequemlichkeit gepaart mit gemeinsamen Ängsten (UdSSR, Saddam Hussein, Iran usw.) Verbündete waren, ist ihr gegenseitiges Misstrauen nie so weit eskaliert, das die komplette Abtretung eines ihrer Mitglieder nötig gewesen wäre. Bei dieser Krise stechen einige interessante Merkmale heraus.

  
27.06.2017 19:47:03 [Qantara]
Netzwerk Zahedan
Zahedan, die Hauptstadt der Provinz Sistan und Belutschistan, zählt zu den wenigen iranischen Städten mit sunnitischer Bevölkerungsmehrheit. Dort können Sunniten noch relativ frei ihren Glauben praktizieren. Allerdings hat sich der Ort auch zur Drehscheibe radikaler sunnitischer Gruppen entwickelt. Ein kalter Wind zieht durch den Rohbau der Makki-Moschee in Zahedan, Tauben fliegen durch die Gerüste im Inneren der gigantischen Baustelle. Zwei Wächter wärmen sich die Hände an einem kleinen Ölofen. Früh am Morgen ist es noch kühl in der Hauptstadt der Provinz Sistan und Belutschistan im Iran, bevor es dann tagsüber in ganzjährige Hitze umschlägt.

27.06.2017 19:42:31 [Journal 21]
Sündenbock al-Jazeera
Der freieste Fernsehsender in der arabischen Welt soll geschlossen werden. Wird der Halbinselstaat auf Druck Washingtons nachgeben müssen? Eine Liste von 13 Forderungen, die von Saudi-Arabien, den Emiraten, Bahrain und Ägypten an Qatar gerichtet wurden, ist auf dem Umweg über Kuwait und Qatar der Agentur AP zugespielt worden. Dies geschah offenbar gegen den Willen der Emirate und vermutlich der anderen Urheber des Boykotts gegen Qatar. Der Aussenminister der Emirate, Anwar Gargash, ein ebenso grosser Twitter-Freund wie Trump, erklärte: „Das Durchsickern (der Forderungen) ist ein Versuch, die Vermittlung zu sabotieren, und zwar in einer kindischen Art, wie wir sie von unserem Bruder gewöhnt sind.“ Er sagte auch orakelhaft: „Es wäre weiser für Qatar, die Forderungen und Anliegen seiner Nachbarn ernst zu nehmen – oder eine Scheidung findet statt.“

27.06.2017 18:27:08 [Telepolis]
Trumps Anti-Einwanderungspolitik
Die Zahl der anerkannten Flüchtlinge wurde halbiert, die der Verhaftungen und Abschiebungen von undokumentierten Flüchtlingen ist gestiegen. War Donald Trump mit seiner Anti-Einwanderungspolitik bereits erfolgreich, bevor die Mauer gebaut bzw. erweitert wurde und obgleich die Einreiseverbote aus einigen vorwiegend muslimischen Ländern von Gerichten blockiert werden? In den ersten drei Monaten der Präsidentschaft von Trump ist die Zahl der Flüchtlinge, die von den USA aufgenommen wurde, fast um die Hälfte gegenüber den letzten drei Monaten der Obama-Präsidentschaft zurückgefallen. Dabei handelt es sich aber um so genannte legale Einwanderung

  
27.06.2017 18:22:01 [Der Freitag]
In der Abhörfalle
In Brasilien steht mit Michel Temer in kurzer Zeit bereits der zweite Präsident vor der Amtsenthebung. Brasília, 7. März 2017, ein Unternehmer, nicht irgendeiner, sondern der größte Fleischhersteller der Welt, fährt gegen 23 Uhr zum Jaburu-Palais, schenkt den Sicherheitsbeamten ein konziliantes Lächeln, parkt seinen Wagen und wird empfangen. Das Palais ist kein beliebiger Prunkbau, sondern die offizielle Residenz des brasilianischen Vizepräsidenten. Am 1. Januar 2011 zog hier Michel Temer als stellvertretender Staatschef einer Parteienkoalition ein, die Ende 2010 Dilma Rousseff, die Kabinettschefin des damals abdankenden Präsidenten Lula da Silva, an die Staatsspitze wählte.

  
27.06.2017 16:47:26 [Junge Welt]
Breiter Strom
Die Linke in den G-20-Staaten. Heute: Brasilien. So vielgestaltig wie das größte Land Lateinamerikas mit mehr als 200 Millionen Einwohnern verschiedener Ethnien und Kulturen sind auch dessen progressive politische Kräfte. Häufig bündeln die Organisationen der Linken eine große Bandbreite weltanschaulicher Positionen und auch spiritueller Richtungen. Ihre Stärke und die Bedingungen, unter denen sie wirken, unterscheiden sich regional erheblich. Die sozioökonomische Situation und die Kampfbedingungen etwa im riesigen agrarischen Hinterland und in den städtischen Ballungsgebieten an den Küsten Brasiliens sind anders gelagert.

27.06.2017 16:45:34 [BüSo-Bürgerrechtsbewegung Solidarität]
Fortschritte bei US-chinesischer Koooperation für die neue Seidenstraße
Präsident Trump und Chinas Staatsrat Yang Jiechi trafen am 22.6 im Weißen Haus zusammen. Anschließend erklärte Yang einer Meldung des Chinesischen Außenministeriums zufolge, der amerikanische Präsident sei bereit, mit China in Projekten, die mit der Gürtel- und Straßen-Initiative verbunden sind, zusammenzuarbeiten.

  
27.06.2017 10:41:58 [Tlaxcala]
Katar-Krise: Ursprung und Konsequenzen
Die Krise, die Katar momentan umgibt, stellt den schwersten Konflikt zwischen den arabischen Golfstaaten seit dem Ende des kalten Krieges dar. Während diese Ölreichen, autokratischen OPEC-Mitglieder hauptsächlich aus Bequemlichkeit gepaart mit gemeinsamen Ängsten (UdSSR, Saddam Hussein, Iran usw.) Verbündete waren, ist ihr gegenseitiges Misstrauen nie so weit eskaliert, das die komplette Abtretung eines ihrer Mitglieder nötig gewesen wäre. Bei dieser Krise stechen einige interessante Merkmale heraus.

  
27.06.2017 09:02:19 [Blätter für deutsche und internationale Politik]
Lateinamerika: Der Fall Odebrecht - oder: Korruption ohne Grenzen
Wenn es einen Namen gibt, der in den vergangenen Monaten in Lateinamerika grenzüberschreitend Empörung ausgelöst hat, dann ist es „Odebrecht“. Er stand auf den Plakaten Hunderttausender Demonstranten in Brasilien, der Dominikanischen Republik und Peru, die wütend gegen die Bestechlichkeit ihrer Politiker protestierten. Der Name des weltweit agierenden brasilianischen Baukonzerns avancierte in Lateinamerika innerhalb kürzester Zeit zu einem Synonym für Korruption. Auf dem ganzen Subkontinent hat Odebrecht Politiker und Funktionäre bestochen, um an öffentliche Bauaufträge zu gelangen.

27.06.2017 08:25:27 [The Vineyard Saker]
NATO Gipfel: Europa alleine mit Putin
Bilanz des NATO-Gipfels: Trump lässt Europa alleine mit Putin zurück. Die Verbindung Putin-Trump hat angefangen zu funktionieren. Gleichgültig, wie jemand zu Trump steht, dabei den andauernd interessanten Situationen, in die der Präsident der USA freiwillig oder gezwungenermaßen immer wieder gerät, Aufmerksamkeit schenkend, zeigt die Bilanz des NATO-Gipfels, dass man es hier mit einem durchaus konsequenten Menschen, Politiker und Businessman zu tun hat. Ich erinnere daran, dass Trump den NATO-Block kritisierte und ihn noch zu Zeiten Reagans im Jahr 1987 eine veraltete Organisation nannte, lange vor dem Zerfall der UdSSR, sowie lange vor der aktuellen Periode der Verwirrung und Instabilität im Nordatlantischen Block.

  
27.06.2017 06:59:25 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Brasiliens Präsident wegen Korruption angeklagt
Die Schmiergeldaffäre um den weltgrößten Fleischkonzern JBS zieht Brasiliens Präsidenten immer tiefer in ihren Strudel: Als erstes Staatsoberhaupt der Landesgeschichte ist Michel Temer während seiner Amtszeit wegen Korruptionsverdachts angeklagt worden. Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot reichte die Klage am Montag (Ortszeit) beim Obersten Gerichtshof des Landes in Brasilia ein, wie verschiedene Medien berichteten. Das Gericht muss nun entscheiden, ob es eine strafrechtliche Verfolgung des Staatschefs zulässt.

  
27.06.2017 06:58:02 [N-TV]
Farc übergibt ihre Waffen an UN
Die nahezu vollständige Entwaffnung der Farc in Kolumbien hat das endgültige Ende des jahrzehntelangen Konfliktes zwischen den linksgerichteten Rebellen und der Regierung des südamerikanischen Landes besiegelt. Die UN-Beobachtermission für Kolumbien erklärte die Entwaffnung für abgeschlossen. Präsident Juan Manuel Santos und Farc-Chef Rodrigo Londoño alias "Timoschenko" wollen den historischen Moment mit einer Zeremonie begehen. Die rund 7000 Farc-Mitglieder hätten die "Gesamtheit" ihrer 7132 registrierten Waffen abgegeben, erklärte die Beobachtermission. Ausgenommen davon seien lediglich einige Waffen, mit denen bis zum 1. August die Sicherheit in den insgesamt 26 Entwaffnungszentren des Landes gewährleistet werden soll.
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