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 Überwachung, Daten, Datenschutz, Geheimdienste, Spionage, Sicherheitspolitik, Bevölkerungskontrolle (4)
  
24.09.2018 19:55:47 [Netzpolitik]
Gesichtserkennung: Aktivisten manipulieren biometrisches Passbild
Aktionskünstler haben zwei biometrische Fotos miteinander kombiniert und damit einen offiziellen Reisepass bekommen. Mit dem Hack wollen sie auf die zunehmende Überwachung durch Gesichtserkennung aufmerksam machen. Für ein biometrisches Passfoto gibt es strikte Anforderungen. Qualitativ hochwertig soll es sein. Die Person muss direkt in die Kamera blicken, darf nicht lächeln und es darf keine zweite Person im Bild sichtbar sein. Die Vorgaben gibt es, damit Beamte oder Software das Gesichtsbild mit dem Passbild abgleichen können.

  
24.09.2018 17:37:26 [Netzpolitik]
Der europäische Grenzgeheimdienst
Mit EUROSUR verfügt die EU-Kommission über ein mächtiges Grenzüberwachungssystem. Es führt Aufklärungsdaten von Flugzeugen, Drohnen und bald auch Fesselballons zusammen. Aufgrund der Bilder entscheidet ein Frontex-Referat dann über weitere Maßnahmen im „Grenzvorbereich“. Kern des EUROSUR-Systems ist die Satellitenaufklärung, über die Frontex auch selbst an den Grenzen beobachten kann. Die Bilder stammen von kommerziellen Satellitendiensten sowie von optischen und radarbasierten Satelliten des EU-Erdbeobachtungsprogramms „Copernicus“. Sie werden vom Satellitenzentrum der Europäischen Union (SatCen) erhoben, aufbereitet und an Frontex übermittelt.

  
24.09.2018 17:21:10 [TAZ]
Gesundheitsdaten: „Einstieg in die Ent­solidarisierung“
Interview: In den USA will eine Versicherung nur Kunden, die gesund leben. Die bekommen Rabatte gegen Daten. taz: In den USA verlangt mit dem Unternehmen John Hancock der erste Lebensversicherer, dass Kunden an einem Programm für gesundes Alltagsverhalten teilnehmen. Diese zahlen weniger ein, wenn sie sich etwa über ein Fitnessarmband kontrollieren lassen. Ist das der Einstieg in die totale Gesundheitskontrolle? Philipp Opfermann: Es gibt den Trend zu mehr Kontrollen in der Versicherungswirtschaft. Neu ist an diesem Angebot, dass es keine Option für den Kunden ist, sondern die Voraussetzung für den Abschluss.

  
24.09.2018 15:47:43 [Netzpolitik]
Staatstrojaner: Deutsche Firma entwickelt Spionagesoftware mit neuer Qualität
In einer Reportage berichtet SWR2 Wissen darüber, dass deutsche Wissenschaftler*innen im Jahr 2017 eine neue modifizierte Version des Trojaners „Finfisher“ entdeckten, der von einer Münchner Firma vertrieben wird. Bis zuletzt mussten User auf einen Link klicken oder ein angehängtes Foto öffnen, um der Schadsoftware unbewusst Zugang zu gewähren. Die neue Variante von „FinFisher“ tritt dagegen in einem anderen Gewand auf: in der Form von tagtäglich genutzter Software, um die Geräte zu infiltrieren.
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