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16.10.2019 06:20:18 [Neues Deutschland]
Im düsteren Schatten
Trotz erneuten militärischen Jubels türkischer Fußballer bleibt eine Reaktion des DFB im Fall Gündogan und Can aus. Wenn es noch Zweifel gegeben haben sollte, dann wurden sie vom türkischen Nationalteam am Montagabend beseitigt. Sie stellten ihre eigentlich anerkennenswert gute Leistung im Spiel gegen die Weltmeisterfußballer aus Frankreich selbst in den Schatten. Nach dem späten Ausgleichstreffer durch Kaan Ayhan zum 1:1-Endstand im EM-Qualifikationsspiel salutierten die meisten türkischen Spieler im Pariser Stade de France erneut beim Torjubel. Nachdem sie das schon am vergangenen Freitag beim Sieg gegen Albanien getan hatten, veröffentlichte der türkische Fußballverband folgende Erklärung: »Die Fußballer haben dieses Tor mit dem Militärgruß den Soldaten geschenkt, die in der ›Operation Friedensquelle‹ dienen.«

  
16.10.2019 06:17:40 [Süddeutsche Zeitung]
Singende Fußballer: Flieg, Kanarienvogel, flieg!
Pascal Claude (Hg.): Football Disco! The Unbelievable World of Football Record Covers. Verlag der Buchhandlung Walther König. 19,80 Euro. Pelé im Duett, Ruud Gullit unter der Dusche, Fans singen aus Trotz und aus Liebe: Der großartige Band "Football Disco" trägt die Cover von Fußball-Vinylplatten aus aller Welt zusammen. Die Frage, ob Maradona oder Pelé der bessere Spieler war, wird endgültig und abschließend nie zu klären sein, die einen sagen so, die anderen so. Auf jeden Fall war und ist Pelé der bessere Sänger, und wer noch nicht mitbekommen hat, wie schön Pelé singen konnte, der höre im Internet nach. "Perdão Não Tem" ein Lied aus den Sechzigern, Pelé ist da sanftmäuliger Duettpartner der großen Elis Regina.

  
16.10.2019 06:14:11 [Der Tagesspiegel]
Erdogan nutzt den Fußball als sein Instrument
In der Türkei ist der Fußball ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das weiß auch Präsident Recep Tayyip Erdogan für sich zu nutzen. Es waren Momente der kompletten Ekstase. Mit ausgebreiteten Armen lief Kaan Ayhan zur türkischen Fankurve im Stadion von St. Denis. Seine Mitspieler eilten dazu und begruben ihn unter sich. Der letzte Akt des kollektiven Jubels am Montagabend nach dem Tor zum 1:1 gegen Frankreich war dann eine Wiederholung der Geste, mit der die türkischen Nationalspieler schon am vergangenen Freitag Aufsehen erregt hatten. Mehr als die Hälfte der Spieler reihte sich neben der Eckfahne auf und salutierte mit dem Militärgruß.

  
16.10.2019 06:12:09 [TAZ]
Fußball und Menschenrechte: Final Four im Folterstaat
Der spanische Superpokal soll in Saudi-Arabien ausgespielt werden. Der Protest dagegen wird lauter und auch die Regierung äußert sich. Was hat Sport mit Menschen- und Bürgerrechten zu tun? Diese Frage beschäftigt Spanien, seit der Königliche Spanische Fußballverband (RFEF) angekündigt hat, die Supercopa – Superpokal – in Saudi-Arabien austragen zu wollen. Dies ruft Proteste hervor. So beschwert sich Amnesty International über die „Verstöße gegen die Menschenrechte, wie die weitverbreitete Anwendung der Todesstrafe, Folter und Misshandlung gegen Inhaftierte“ im arabischen Königreich.

  
16.10.2019 06:10:07 [Süddeutsche Zeitung]
Marathon: Wenn ein Weltrekord zu Feinstaub zerhäckselt wird
Eine unbequeme Stille lag über dem Saal, als Brigid Kosgei, die neue Marathon-Weltrekordhalterin, nach vollbrachter Arbeit die Fragen der Reporter entgegennahm. Wo sollte man auch anfangen, nachdem die schmächtige 25-Jährige soeben eine der denkwürdigsten Bestmarken ihres Sports nicht einfach aus den Angeln gehoben, sondern gewissermaßen zertrümmert, zerkleinert und zu Feinstaub zerhäckselt hatte? Nun ja, begann Kosgei ihren knappen Vortrag mit ihrer warmen, leisen Stimme, sie habe im vergangenen Jahr nun mal sehr hart trainiert. Und wenn man fest an seine Ziele glaube, dann seien solche Zeiten natürlich machbar. Alles eine Glaubensfrage?

  
16.10.2019 06:08:24 [Zeit Online]
İlkay Gündoğan: Herzchen für den Kriegsherrn
Es geht um mehr als einen Like auf Instagram, der Erdoğan nützt. Der DFB sollte die Fehler der Özil-Affäre nicht wiederholen – und İlkay Gündoğan Grenzen setzen. Der FC St. Pauli zeigt, wie es auch gehen kann: Weil der Fußballprofi Cenk Şahin öffentlich die Militäroffensive seines Heimatlands Türkei in Nordsyrien unterstützt, und zwar nachdrücklich, trennt sich der Verein von seinem Spieler. Auch auf Druck der Ultras, die völkerrechtswidrige Angriffskriege ebenso verurteilen wie der deutsche Außenminister, die Kanzlerin, die EU, die Sanktionen gegen die Türkei erwägt, sowie beinahe die ganze Welt.

  
16.10.2019 06:06:30 [Süddeutsche Zeitung]
DFB-Team: Löws Lerngruppe schwankt zwischen Extremen
So ein Spiel gegen elf Fußballer aus Estland kann große Überraschungen bereithalten. Zum Beispiel jene, die sich in der Halbzeit in Tallinn zutrug. Da spielte im Stadion eine estnische Sambatruppe (ja, eine estnische!) in der Fankurve des Gastgebers auf. Es trommelte und wummerte, der Rhythmus passte zum beherzten Spiel der Esten, die den großen Gast aus Deutschland so sehr geärgert hatten, wie es keiner für möglich gehalten hatte. 0:0 stand es zur Pause, die Männer vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) waren nur noch zu zehnt, und Torwart Manuel Neuer hatte ein paarmal all sein Können zeigen müssen, um Schüsse der Esten abzuwehren.

  
15.10.2019 16:10:31 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Koreanisches Bruderduell: Keine Fans, kein Fernsehen, keine Tore
Keine Live-Bilder und ein fast menschenleeres Stadion: Das 0:0 im Qualifikationsspiel für die Fußball-WM 2022 zwischen Süd- und Nordkorea ist an diesem Dienstag fernab der Öffentlichkeit über eine bizarre Bühne in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang gegangen. Im 50.000 Zuschauer fassenden Kim-Il-Sung-Stadion waren beim ersten Länderspiel zwischen beiden Nationen seit 29 Jahren keine Zuschauer zugelassen. Ein Foto, das der südkoreanische Fußballverband (KFA) während des Spiels auf seiner Webseite veröffentlichte, zeigt das laufende Spiel vor leeren Tribünen. Warum nicht mal nordkoreanische Fans zuschauen durften, sei unklar, sagte ein Sprecher in Südkoreas Hauptstadt Seoul.

  
15.10.2019 16:08:50 [N-TV]
Bulgariens Fußball-Verbandschef tritt zurück
Nach den rassistischen Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel zwischen den Fußball-Nationalmannschaften von Bulgarien und England (0:6) ist der bulgarische Verbandspräsident Boris Michailow unter dem großen öffentlichen Druck zurückgetreten. Das gab der Verband BFU bekannt. Die Entscheidung resultiere "aus den Spannungen der letzten Tage, die sich nachteilig auf den bulgarischen Fußball und die bulgarische Fußballunion auswirken". Nur Stunden zuvor hatte der bulgarische Premierminister Boiko Borissow den sofortigen Rücktritt Michailows gefordert, der das Tor der bulgarischen Mannschaft beim sensationellen Erreichen des vierten Platzes bei der WM 1994 hütete.
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