Net News Express

 
       
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 International (7)
16.07.2018 18:26:36 [Antikrieg]
Der steinige Weg nach Helsinki
Das wurde geschrieben am 14. Juli, zwei Tage vor dem Helsinki-Gipfel zwischen den Präsidenten Trump und Putin, und alles läuft nach Plan - laut Drehbuch. In den USA hat Rod Rosenstein "Anklagen" gegen 12 Russen veröffentlicht, die beschuldigt werden, mit der Demokratischen Partei verbundene Computer des Democratic National Committee "gehackt" zu haben. Diese mysteriösen Hacker werden angeblich mit der russischen Regierung in Verbindung gebracht, wofür es nicht den geringsten Beweis gibt.

16.07.2018 16:40:14 [Antikrieg]
Trump senkt Erwartungen an Russland-Gipfel
Angesichts der hohen Erwartungen an den ersten Gipfel zwischen Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin versuchen Regierungsvertreter verzweifelt, die Gespräche vom Montag herunterzuspielen, wobei Trump sagt, dass er mit sehr niedrigen Erwartungen in die Gespräche gekommen ist.

  
16.07.2018 15:12:49 [Telepolis]
Trump bezeichnet EU als
Heute trifft sich Donald Trump nach einem Golfausflug in Schottland in der finnischen Hauptstadt Helsinki mit dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin, mit dem er nicht nur über die Krim und die Ukraine sprechen will, sondern auch über russische Politikeinflussnahmevorwürfe, den Syrienkrieg und darüber, wie sich die Zahl der Atomwaffen auf der Welt verringern lässt. Kurz vorher macht ein Interview Schlagzeilen, das Trump dem US-Fernsehsender CBS gab. Darin bezeichnet er die EU als "Feind" ("foe"). Dieses sächsischstämmige Synonym ist unter anderem durch die Redewendung "friend or foe?" ein mindestens ebenso expliziter Gegensatz zum "Freund" wie das gebräuchlichere französischstämmige "enemy".

16.07.2018 13:06:30 [WSWS]
Pentagon und Iran bedrohen sich gegenseitig wegen erneuter Ölsanktionen
Die Regierungen in Washington und Teheran haben Drohungen ausgetauscht, die sich um die strategisch bedeutende Straße von Hormuz drehen. Über diesen Seeweg wird etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Erdöls transportiert. Treibender Faktor der Spannungen ist der Versuch der Trump-Regierung, das iranische Atomabkommen zu kippen und das Land durch neue Wirtschaftssanktionen zu lähmen. Das Zentralkommando der USA, das für die Militärinterventionen des Pentagons von Nordafrika und dem Nahen Osten bis nach Zentralasien verantwortlich ist, gab am Donnerstag eine Erklärung heraus. Darin lässt das Central Command wissen, es sei „bereit, die Freiheit der Meere und des freien Handels“ durch die Meerenge zu gewährleisten.

  
16.07.2018 08:36:50 [Der Freitag]
Ein schwaches Herz
Daniel Ortega regiert Nicaragua wie ein Sultan. Die Proteste gegen ihn haben schon viele Leben gekostet. Wochen schon reißen die Proteste in Nicaragua nicht ab – entfacht durch eine beabsichtigte Reform der Sozialversicherung. Zeitweilig drohten Entrüstung und Wut in einen Aufstand gegen Präsident Daniel Ortega und dessen Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo zu münden. „¡De que se van, se van!“ (Weg mit ihnen!) wurde zur Parole des Aufruhrs, der sich gegen den einst führenden Sandinisten richtete. Immerhin gehörte Ortega vor knapp vier Jahrzehnten zum Oberkommando und Nationalen Direktorium der Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN).

  
16.07.2018 06:37:44 [Civaka Azad]
Vom Kapitalismus kann man keine Lösung erwarten
Jeden Tag treffen wir neue Bewertungen zur gegenwärtigen sehr komplizierten politischen Phase. Das gilt für die globale Entwicklung, aber vor allem für den Mittleren Osten. Im Irak führten die Parlamentswahlen am 12. Mai zu keiner Lösung. Es ist auch offen, was die Wahlen in der Türkei für Implikationen haben werden. Auch die Entwicklungen in Rojava und Syrien lassen sich nicht voraussehen und auch global geschehen wichtige Ereignisse. Die USA und Nordkorea setzten sich zum ersten Mal nach 60 bis 70 Jahren an einen Tisch. Eine polarisierende Politik wie zu Zeiten der bipolaren Welt wirkt nicht mehr.

  
15.07.2018 19:55:38 [Infosperber]
Spielen am sterbenden Berg Cerro Rico
Das achtjährige Mädchen Claudia lebt mit seiner Familie am Cerro Rico in Potosí. Es erzählt vom Minen-Alltag auf 4.500 Meter ü.M.: Vor Kurzem hatte einer der Mineure meine Schwester begrabscht, sie ist drei Jahre älter als ich. Da kam meine Mutter aus der Hütte gestürmt und hat den Mann angeschrien. Verschwinde und lass meine Tochter in Ruhe! Seither hat er nichts mehr gemacht. Aufpassen müssen wir trotzdem. Nicht nur wegen der Männer, die oftmals betrunken sind, sondern auch wegen den Minenwagen, die aus den Stollen geschossen kommen und an unserer Hütte vorbeirattern.
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