Net News Express

 
       
1532003591    
 International (10)
  
19.07.2018 11:12:51 [Amerika 21]
Kolumbien: Studie bringt staatliche Verbrechen unter der Regierung Uribe ans Licht
Als "falsos positivos" werden zivile Opfer bezeichnet, die während des Bürgerkrieges von Soldaten der kolumbianischen Armee wahllos erschossen wurden und als gefallene Guerilla-Kämpfer ausgegeben wurden, um so in den Genuss von Sonderprämien, wie Urlaub oder Beförderungen, zu kommen. Artikel 11 der kolumbianischen Verfassung von 1991 legt kategorisch fest: "Das Recht auf Leben ist unantastbar. Es wird keine Todesstrafe geben." Von daher handelt es sich bei den außergerichtlichen Hinrichtungen oder den falsos positivos um ein Morddelikt an Zivilisten, verübt durch das Militär.

  
19.07.2018 06:44:02 [Telepolis]
Proteste im Irak: Soziale Ursachen mit Potenzial zur Eskalation
Beobachter befürchten, dass die Empörung von außen weiter geschürt wird. Ja, der schiitische Prediger und Wahlsieger Muktada as-Sadr habe mit seiner Order die Proteste im Süden Iraks gestartet, schreibt der Irak-Beobachter Haidar Sumeri als Reaktion auf eine Ermahnung, wonach man doch das Handbuch für Verschwörungstheorien weglegen sollte. Aber, so fährt Sumeri fort, man dürfe nicht ignorieren, welche Rolle die Unterstützung von Baathisten und Saudis in online-Postings für den "Kollaps des schiitischen Systems" (im Original steht das Schimpfwort "Safavid regime") spiele. Frühere Proteste in Anbar hätten dieselbe Unterstützung bekommen und das Ende sei bekannt.

  
19.07.2018 06:29:15 [IPG - Internationale Politik und Gesellschaft]
Allein gelassen
Wie der schlechte Zustand der US-Gewerkschaften die Chancen der Demokraten bei den Kongresswahlen schmälert. US-Präsident Donald Trump möchte vor den Kongresswahlen im November mit Brett Kavanaugh einen konservativen Richter ernennen, um den als „Zünglein an der Waage“ zwischen den Lagern bekannten Anthony Kennedy zu ersetzen, der seinen Ruhestand angekündigt hatte. Für die Demokraten sind das schlechte Nachrichten, weil die anstehende Auseinandersetzung um die Berufung insbesondere Abtreibungsgegner mobilisiert.

19.07.2018 06:21:45 [Antikrieg]
Schusswaffen und Rassismus
In Illinois ist es wie in allen anderen Staaten legal, verdeckt eine Pistole zu tragen, es sei denn, Sie sind in einem Ballspiel oder in der Bibliothek oder an einer Reihe von anderen öffentlichen Orten. Aber die Ecke 71st Street und Jeffery Boulevard in Chicagos Wohnviertel South Shore ist keiner dieser Orte. Man mische Waffen mit Rassismus und rühre Recht und Ordnung ein, und es wird sehr verwirrend.

  
18.07.2018 21:28:14 [WSWS]
Irak: US-Marionettenregime lässt demonstrierende Arbeiter niederschießen
Im Lauf der letzten Woche wurden bei Protesten im Süd- und Zentralirak mehr als ein Dutzend Demonstranten von Polizisten, Spezialeinheiten und regierungsnahen Milizen getötet. Die Proteste sind Teil einer wachsenden Bewegung gegen die Regierung von Ministerpräsident Haider al-Abadi, der die Unterstützung der USA genießt. Die treibende Kraft hinter dieser Bewegung ist die Wut, dass auch sieben Jahre nach dem offiziellen Abzug der US-Truppen, die das Land zuvor überfallen, besetzt und verwüstet hatten, noch immer unerträgliche Lebensbedingungen herrschen und die Regierung ihre Versprechen nicht gehalten hat, den Ölreichtum des Landes zum Wohl der Bevölkerung einzusetzen.

  
18.07.2018 19:43:22 [Politica-Comment]
Kriegsschauplatz, Fluchtroute und Armenhaus: Der afrikanische Staat Niger in der Sahelzone
Der afrikanische Staat Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt.Gleichwohl bauen die USA eine der grössten Luftwaffenbasen in Afrika dort, bereits die zweite in Niger, vorwiegend für Drohneneinsätze. Aber die Landebahn ist so lang und befestigt, dass selbst C17 Transportmaschinen dort starten und landen können. Die Basis, genannt „Niger 201“, die bis zur Fertigstellung im Laufe dieses Jahres rund 100 Millionen US-Dollar verschlungen haben wird, befindet sich 5km südlich der Stadt Agadez, einer Ansammlung von Wellblechhütten in der Wüste .

  
18.07.2018 19:41:25 [Einartysken]
Der Mythos vom neo-imperialen China
Der geopolitische Schwerpunkt des noch jungen 21. Jahrhunderts erstreckt sich vom Persischen Golf bis zum Südchinesischen Meer entlang des Spektrums von Südwestasien bis nach Zentralasien und China. Damit wird der wichtigste Raum der New Silk Roads, auch bekannt als Belt and Road Initiative (BRI), zu umreissen. Das Epizentrum der globalen Machtverschiebung im Osten bringt das US Think Tankland bis ins Mark zur Erschütterung - mit einer Vielzahl beschränkter Analysen, die von chinesischer "imperialer Überdehnung" bis hin zu Xi Jinpings chinesischem Traum, der "Alpträume" provoziert, reichen.

  
18.07.2018 18:33:59 [Amerika 21]
Erste Anhörung vor Sonderjustiz für den Frieden in Kolumbien
In Kolumbien hat die erste Anhörung vor der Sonderjustiz für den Frieden (JEP) in Bogotá stattgefunden. Im Fall 001 sollen Delikte behandelt werden, die von Mitgliedern der ehemaligen Farc-Guerilla begangen wurden. Das im Zuge des Friedensvertrages zwischen dem kolumbianischen Staat und der ehemaligen Farc-Guerilla etablierte Richtergremium behandelt Verbrechen, die im Verlauf des jahrzehntelangen bewaffneten Konfliktes begangen wurden.

  
18.07.2018 18:30:03 [Junge Welt]
»Beste Freunde«
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sieht sich in Israel weiterhin mit dem Vorwurf konfrontiert, im Streit um das sogenannte Holocaustgesetz in Polen mit der Regierung in Warschau zu nachgiebig gewesen sein. Heute wird der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban in Israel erwartet und Oppositionspolitiker und Menschenrechtsorganisationen kritisieren Netanjahu dafür, dass er die Beziehungen zu »illiberalen« und »autoritären« Regimes in Europa stärkt. Orban selbst sucht, wie auch die anderen Visegradstaaten, seit 2015 verstärkt gute Beziehungen mit Tel Aviv.

  
18.07.2018 16:43:23 [Justice Now!]
Iran verklagt Trump-Regierung vor Internationalem Gerichtshof in Den Haag
Die iranische Regierung reichte beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag wegen der Wiedereinsetzung von Sanktionen gegen den Iran Klage gegen die Trump-Administration ein, berichten am Dienstag der IGH sowie das iranische Außenministerium. Mit dem Austritt aus dem von Trumps Vorgänger Obama mit dem Iran und sechs weiteren Parteien verhandelten Iran-Nuklearabkommen brach die Trump-Regierung das Völkerrecht sowie ein 1955 zwischen den USA und dem Iran abgeschlossenen Vertrag, das Treaty of Amity, so die iranische Regierung in ihrer Klageschrift.
 Regeln
Hier veröffentlichte Artikel dürfen Grundgesetz, Völkerfrieden und Religionsfreiheit nicht in Frage stellen oder diesen zuwiderlaufen.

Die Verantwortung für Inhalte verlinkter Publizierungen liegt ausschließlich bei den jeweiligen Medienanbietern.

Impressum