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21.02.2020 21:23:49 [M 7]
Was für ein Tag!
Manchmal reicht die Rekonstruktion eines Tages aus, um die Lage, auch die komplexere, so zu beschreiben, wie sie ist. Und mit etwas Glück kommt dabei auch so etwas wie eine logische Schlussfolgerung heraus. Das Gute und Entlastende dabei ist, sich die Mühe sparen zu können, die unternommen werden muss, um eine bestimmte Botschaft zu suggerieren. Letztendlich kommt es immer auf den Versuch an: Gestern, am frühen Morgen, als die Nachrichten über die Geschehnisse in Hanau noch sehr nebulös waren, beschäftigte mich der Gedanke an Thüringen.

  
21.02.2020 19:56:37 [KenFM]
Keine Demokraten. Nirgends.
Ach, was scheinen sie um die Demokratie zu ringen. Da wird verschworen, intrigiert, gekrönt, gestürzt, und alles mit einer dramatischen Hintergrundmusik von Gut gegen Böse, wie zum Angriff der Jedi-Ritter auf den Todesstern; auf jeden Fall, um Finsternis abzuwehren. Alles wird mobilisiert, vom Liveticker zur Talkshow, selbst die Zombiedemonstration ‚Unteilbar‘ wird wieder einmal scheinbelebt, und das Publikum soll sich empört, erregt und dankbar in eines der angebotenen Lager finden. Schließlich, das ist der Tenor aller Darsteller, hier geht es um was, hier geht es um die Demokratie.

  
21.02.2020 18:20:57 [Neue Debatte]
Erfurt, Hollywood und der Tanz der Vampire
Und der Oscar für die beste männliche Hauptrolle geht an… Badman Höcke! „Wir werden sie jagen, wir werden Frau Merkel und wen auch immer jagen …“, kündigte Alexander Gauland im September 2017 an und es sollte sich als eines der wenigen Wahlversprechen erweisen, welche hierzulande in die Tat umgesetzt wurden. Der alte weiße Mann, der stets eine waidmännische Krawatte aus Sussex trägt, auf deren waldgrünem Hintergrund gelbe Mini-Retriever leuchten, erweist sich als der erfolgreichste Bürgerschreck der Republik. Um Erfurt zu verstehen, müssen wir zurück in den Spätsommer 2015.

  
21.02.2020 17:07:54 [Neues Deutschland]
Unglückliche Vergleiche
Der »Klimaholocaust«: Diese Formulierung sorgte zu Recht für Empörung in den Netzwerken. Ein junger Mann, der auf der Liste der Hamburger Linken stand, hat ihn begrifflich ins Spiel gebracht. Keine Frage, diese Ausdrucksweise ist ziemlich geschichtsvergessen. Aber ich will an dieser Stelle gar nicht in die Empörung einstimmen. Das haben andere schon lange bestellt. Und Tom Radtke, so heißt der Jugendliche, hat ja nun auch viel Kritik einstecken müssen. Irgendwann muss es auch gut sein. Für ihn spricht außerdem seine Jugend – da darf man schon mal Fehler machen.

  
21.02.2020 15:22:45 [Polit Platsch Quatsch]
Hanau: Bombe im Kopf
Kaum ist der Pulverdampf verweht, geht es wieder um alles. Wer kann, was geschehen ist, am besten für seine Zwecke nutzen? Wie lässt sich, was wie aus heiterem Himmel über eine ganz normale Stadt gekommen ist, verwerten für eine politische Agenda, die vor allem daraus besteht, die eigene Ratlosigkeit hinter Symbolhandlungen zu verbergen? Was kann, was muss, was ist noch drin im großen Topf der Verschärfungen von Strafrecht, der Begradigung der Bürgerrechte, der Ausweitung von Überwachung und Meldepflichten? Und lässt sich, schließlich, nicht mittels dieser Tragödie, ausgelöst von einem womöglich psychisch schwer erkrankten Mann, endlich ein Problem lösen, das spätestens seit dem, was späteren Generationen nur als "Thüringen" bekannt sein wird, droht, die Regierbarkeit des Staates zu gefährden?

  
21.02.2020 14:52:44 [FilmDenken]
Amoklauf von Hanau: erneuter Anlass für bigotte Laberkultur
Nachdem seit gestern früh klar ist, aus welchen Motiven Tobias Rathjen, der Mörder von zehn Menschen und seiner selbst beim Amoklauf in Hanau, gehandelt hat, geschieht das Erwartbare: Es werden Gedenkstunden und Talkrunden abgehalten, in denen es im Wesentlichen eine Gewissheit gibt. Man möchte mit den bisher schon gescheiterten diskursiven Mitteln Probleme bearbeiten, die jedoch kaum einmal ausführlicher benannt werden.

  
21.02.2020 13:13:53 [Polit Platsch Quatsch]
Retter Röttgen: Der Klimawandler
Wenn Norbert Röttgen morgens vor dem Spiegel steht, sieht er einen Mann wie den jungen John F. Kennedy, einen deutschen Emmanuel Macron, ausstrahlungsstark, mitreißend, eine personifizierte Politikwende hin zu mehr Bürgernähe, Zukunftsgewissheit und Freude am Fortschritt. Röttgen ist ein wenig größer als Armin Laschet, der sein Programm im Namen trägt, er ist nicht so hager und ausgezehrt von der Jagd nach Maximalprofiten wie Friedrich Merz und er hat viel mehr politische Erfahrung als der 15 Jahre jüngere Jens Spahn. Dass ihn niemand gefragt hat, ob er die CDU nicht gern führen würde, hat Norbert Röttgen seiner Partei zwar übelgenommen.

  
21.02.2020 11:02:39 [Tapfer im Nirgendwo]
Hanau war keine Schießerei!
Wenn ein Mann in einer Shisha-Bar und in einem Kiosk die dort verweilenden Menschen kaltblütig erschießt und er die Orte ausgesucht hat, weil er die dort verkehrenden Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens für minderwertig hält, dann ist das Wort „Schießerei“ für diese Tat absolut unangemessen! Die Definition von „Schießerei“ ist: “heftiger Schusswechsel“. Haben die angegriffenen Menschen in Hanau etwa zurück geschossen? Das richtige Wort für die Tat in Hanau lautet Anschlag oder Terror. Der Mörder von Hanau war ein verrückter Terrorist!

  
21.02.2020 10:56:52 [Makadomo]
Rechtsradikalismus erobert längst Weltpolitik
Trumps Entgleisungen mit Stein des Anstoßes. Das Faß ist längst übergelaufen, spätestens jetzt mit dem jüngsten rassistischen Terroranschlag in Hanau, der ohne weiteres bequem als Einzeltat eines geistig umnebelten Spinners abgetan wird, wie dies u.a. ein Hans-Georg Maaßen sofort erkennt. Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident bleibt voll auf der Rolle, rechtsradikales Gedankengut zu verharmlosen, obwohl die Indizien bestechend grausam brutal jedwedes friedliches Zusammenleben gefährden, so daß sich die Gewaltbereiten plötztlich verstanden fühlen.
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