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 Arbeit, Soziales, Gesellschaft, Bildung (9)
  
23.01.2019 19:52:00 [Sozialismus]
Der lange Kampf
Die »moderne Arbeitswelt und das Arbeitszeitrecht in vielen Branchen« gerate immer häufiger in Konflikt, begründete die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) ihren aktuellen Vorstoß zur Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit soll auf 54 Stunden hochgesetzt werden – über einen längeren Zeitraum sollen es aber nicht mehr als 48 Stunden sein, sagte sie gegenüber den Stuttgarter Nachrichten (20.12.2018). Darin ist eine tägliche Höchstarbeitszeit von zwölf Stunden vorgesehen – bislang sind zehn erlaubt. Unterstützung findet sie bei ihrem bayerischen Ministerkollegen Hubert Aiwanger (Freie Wähler), der ebenfalls mehr Flexibilität im Arbeitszeitgesetz fordert.

  
23.01.2019 19:41:18 [Der Freitag]
Wenn Angst regiert
Vorurteile: Seit Jahren verbreiten sich in Deutschland islamfeindliche Einstellungsmuster. Wer daran etwas ändern will, braucht klare Antworten. Ressentiments gegenüber Muslimen sind heute nicht mehr nur Themen für Politikanalysen, Einstellungserhebungen und internationale Konferenzen, sondern auch für zwei in diesem Herbst gestartete Fernsehserien von Online-Streaming-Diensten. Die spanische Serie Élite zeigt, wie drei zugewanderte muslimische Außenseiter sich auf einer spanischen Privatschule durchbeißen. Das Format ging Anfang Oktober auf Netflix online.

  
23.01.2019 18:47:35 [Junge Welt]
Etwas mehr »fördern«: Schrecken ohne Ende
Nachbarschaftshilfe für die SPD: DGB-nahes Institut fragt sich, wie Hartz IV renoviert werden kann. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung plagt sich mit der Frage, ob Hartz IV »eine Zukunft« hat. Das gewerkschaftsnahe Institut richtete dazu am Dienstag eine Tagung im Französischen Dom am Berliner Gendarmenmarkt aus. Hier hatte der damalige VW-Personalvorstand Peter Hartz am 16. August 2002 vor 500 geladenen Gästen eine Liste mit Vorschlägen für eine »Reform« der sozialen Sicherungssysteme an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) übergeben.

  
23.01.2019 18:45:30 [O-Ton Arbeitsmarkt]
Leiharbeit: Beschäftigung mit Drehtüreffekt?
Leiharbeitsverhältnisse sind oft nur von kurzer Dauer. Im ersten Halbjahr 2018 endete nahezu die Hälfte aller rund 776.000 beendeten Arbeitsverhältnisse in Leiharbeit innerhalb der ersten drei Monate. Dies geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Mehr als ein Viertel der Leiharbeitsverhältnisse bestand für nicht einmal einen Monat und weitere 18,8 Prozent der Arbeitsverhältnisse dauerten nur zwischen einem und weniger als drei Monaten.

  
23.01.2019 18:38:58 [Deutschlandfunk Kultur]
Arbeitsorganisation ILO: 100 Jahre Kampf um gerechte Arbeit
Es war eine Errungenschaft nach dem Ersten Weltkrieg – 1919 gründete sich die Internationale Arbeitsorganisation. In der westlichen Welt haben wir ihr zahlreiche Arbeitnehmerrechte zu verdanken. In Ländern wie Bangladesch sind ihre Erfolge eher schlecht. Der Palast der Nationen in Genf. Sitz der Vereinten Nationen in Europa und alljährlich für zwei Wochen Schauplatz der Internationalen Arbeitskonferenz, gewissermaßen das Parlament der Internationalen Arbeitsorganisation. Im holzgetäfelten Saal XVI geht es um nicht wenige als die Zukunft der Arbeit.

  
23.01.2019 17:31:38 [Deutschlandfunk Kultur]
Unsichtbare Obdachlosigkeit unter Frauen
Der Anteil der Frauen unter den Berliner Wohnungslosen steigt seit Jahren. Gründe dafür sind Altersarmut und die katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt. Die meisten Frauen versuchen, nicht als Obdachlose aufzufallen. Eine von ihnen ist Sylvia. Ein Bett mit Blümchenbezug, eine hölzerne Kommode, Tisch, Kühlschrank, ein kleiner Fernseher, und freundliche, rot karierte Gardinen an den Fenstern – das ist seit einem Dreivierteljahr Sylvias Reich.

  
23.01.2019 10:45:12 [Deutschlandfunk Kultur]
Zum Tod des Fußballtrainers Andreas Steinhoff
Unsere Reporterin Alexa Hennings begleitete seit Jahren den Langzeitarbeitslosen und ehrenamtlichen Fußballtrainer Andreas Steinhoff. Er war einer jener Menschen, über deren Leben sonst kaum kaum berichtet wird. Nun ist er gestorben – ein Nachruf. So kannte man Andreas Steinhoff in Parchim: Ein hagerer, mittelgroßer Mann Im blauen Trainingsanzug mit der Aufschrift „Parchimer Fußballklub“, inmitten von Kindern auf dem Rasen. „...So jonglieren! Braucht ihr nicht laufen, könnt ihr Luft holen. Wer das so noch nicht packt, links, rechts prallen lassen bitte. Die Mädchen machen euch das vor, guckt!...Bälle knallen...“

23.01.2019 09:04:46 [Aktuelle Sozialpolitik]
Die Große Koalition und die Entlastung der doppelverbeitragten Betriebsrentner
Man kennt das in der deutschen Sozialpolitik zur Genüge: die Suche nach Verschiebebahnhöfen, wenn die eine Sozialkassen in den Seilen hängt. Wo kann man wie viel umleiten, um ein Loch zu stopfen. In diesen Tagen werden wir erneut Zeugen, wie es ist, wenn man sich auf die Suche macht. Der Hintergrund: Blicken wir zurück in die Zeiten der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder, konkret in das Jahr 2004. Zu Beginn dieses Jahres trat das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ in Kraft. Seinerzeit waren die Sozialkassen klamm und die rot-grüne Bundesregierung suchte fieberhaft nach neuen Einnahmequellen.

23.01.2019 08:45:36 [WSWS]
Tarifrunde der Länder: ein festgelegtes Ritual
In Potsdam haben am 21. Januar die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder begonnen. Damit nimmt ein starres, von langer Hand geplantes Ritual seinen Lauf, das vor allem einem Ziel dient: den unabhängigen Kampf der Arbeiterklasse zu verhindern. Seit Jahr und Tag laufen die Tarifverhandlungen nach festgefügten Regeln ab: Dabei wechseln sich die Verhandlungsrunden der Gewerkschaftsführer und Finanzpolitiker mit punktuellen Warnstreiks und lauten, aber wirkungslosen Protestaktionen ab. So war der Montagstermin in Potsdam seit Monaten vorgeplant, und genauso stehen ein weiterer Termin am 6./7. Februar für die zweite und ein dritter Termin Ende Februar für die letzte Verhandlungsrunde längst fest. Für Ende Januar wurden erste Warnstreiks angekündigt.
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