Net News Express

 
       
1585497065    
 Kategorien:
Topthemen (5)
Aktuelle Themen (6)

Wirtschaft, Ökonomie, Finanzen, Finanz- und Wirtschaftskrise, Geldsystem, Währung, Banken (14)

Medien, Journalismus, Propaganda, Zensur, Netzpolitik, Internet, Computer, IT, Digitales (1)

Konzerne, Unternehmen, Monopole, Organisationen, Vereine, Lobbyismus, Korruption (1)

Überwachung, Daten, Datenschutz, Geheimdienste, Spionage, Sicherheitspolitik, Bevölkerungskontrolle (1)

Krieg, Kriegsverbrechen, Frieden, Terrorismus, Rüstung, Militär (1)

Katastrophen, Unglücksfälle (0)

Deutschland (3)

Europa, Brüssel, EU, Europäische Union (5)

International (5)

Politik, Verfassung, Grundgesetz, Menschenrechte, Parteien, Wahlen, Demokratie, Recht, Gesetz und Justiz (11)

Arbeit, Soziales, Gesellschaft, Alltag, Bildung (11)

Umwelt, Natur, Ökologie, Landwirtschaft, Agrarpolitik/-wirtschaft, Verkehr, Klima, Energie, Atomkraft, Oel, Rohstoffe, Gentechnik (4)

Hintergrund, Verschiedenes, Debatte, Diskussion, Meinung, Ansichtssache (8)

Widerstand, Revolution, Unruhen, Protest, Demos, Streiks (0)

Wissenschaft, Technik, Technologie, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Zukunft, Forschung, Weltraum, Astronomie (0)

Gesundheit, Gesundheitswesen, Gesundheitspolitik, Ernährung, Medizin (6)

Feuilleton: Kultur, Geschichte, Literatur, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (8)

Sport (0)

Kirchen, Religionen, Esoterik, Grenzwissenschaften und Übersinnliches (0)

Verbraucher, Verbraucherschutz, Konsum, Konsumgesellschaft (0)

Termine, Veranstaltungen, Aktionen, Petitionen, Alternative Projekte (0)

Satire, Humor, Kolumne, Glosse, Kurzgeschichten (1)
 Arbeit, Soziales, Gesellschaft, Alltag, Bildung (11)
  
29.03.2020 16:05:35 [Süddeutsche Zeitung]
Armut in Deutschland: Die Hierarchie des Unglücks
Viele Menschen, die auf der Straße leben, wissen noch gar nichts über das Coronavirus. Für Helfende wird es in Zeiten von Ausgebeschränkungen immer schwerer, an sie heranzukommen. Dass hier etwas Ungewöhnliches passiert, sieht man schon von Weitem. Auf dem Boxhagener Platz in Berlin versammeln sich Menschen, sehr viele Menschen. Alte und junge, Männer und Frauen, und das ist in der Hauptstadt wie überall derzeit verboten. Aber eigentlich ist das hier überhaupt nichts Ungewöhnliches, denn diese Leute tun das, was sie so oft tun. Sie stehen für eine Mahlzeit an, weil sie sonst nicht wüssten, wie und wo sie etwas zu essen bekommen. Die Menschen hier sind obdachlos.

  
29.03.2020 15:46:01 [Junge Welt]
Lohnniveau in kritischen Berufen: Einseitige Entlastungen
Fachkräfte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen werden im Zuge der Coronaviruspandemie offiziell als systemrelevante Berufsgruppen anerkannt. Doch weil deren Ausbeutung seit Jahren zunimmt, fordern sie höhere materielle Anerkennung ihrer Arbeit in Form von angemessener Bezahlung. Über die Durchschnittsgehälter vor Ausbruch der Pandemie in der Bundesrepublik informierte am Freitag das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. So haben im Jahr 2019 vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in Krankenhäusern im Schnitt 3.502 Euro (brutto) im Monat gezahlt bekommen. Altenpfleger kamen auf 3.116 Euro, so das Ergebnis der vierteljährlichen Verdiensterhebung des Bundesamtes.

  
29.03.2020 13:22:40 [Studis Online]
Unterlassene Hilfeleistung: Keine Soforthilfe für Studierende in Not?
Die Bundesregierung lässt die durch die Corona-Epidemie von ernsten Geldsorgen geplagten Studierenden bitterlich im Stich, jedenfalls die große Mehrheit, die kein BAföG erhält. Am Mittwoch verabschiedete der Bundestag in einem beispiellosen parlamentarischen Schweinsgalopp ein historisch beispielloses Maßnahmenpaket zur Krisenbewältigung. Von Zuschüssen im Umfang von 156 Milliarden Euro sollen unter anderem Familien, Mieter, Beschäftigte, Freiberufler, Künstler, Pfleger, Krankenhäuser und kleine Firmen profitieren. Überdies wurde die Auflage eines Fonds im Volumen von 600 Milliarden Euro beschlossen. Damit will man Großunternehmen und Konzernen aus der Patsche helfen, wenn diese in wirtschaftliche Schieflage geraten.

  
29.03.2020 11:09:58 [Migazin]
Schwarze Menschen in Deutschland kämpfen gegen Rassismus
Tyfanie Nzila-Balley ist eine starke Frau, die Rassisten die Stirn bietet. Wie viele andere schwarze Menschen in Deutschland wird auch die Ludwigshafenerin immer wieder angefeindet und muss sich rassistische Sprüche wegen ihrer afrikanischen Herkunft und ihrer dunklen Hautfarbe anhören. „Angst zu haben, ist nie gut“, sagt die 38-jährige gebürtige Kongolesin. Man sollte gegen Rassismus seine Stimme erheben. Die Vereinten Nationen haben den 21. März zum Welttag gegen Rassismus erklärt. „Wir müssen einfach den Menschen sehen und nicht seine Hautfarbe“, erklärt Balley, die seit 1997 in Deutschland lebt.

  
29.03.2020 08:52:14 [WSWS]
IG Metall nutzt Corona-Krise, um mehr Arbeitsplätze abzubauen
Die IG Metall nutzt bei der Thyssenkrupp Steel Europe AG (TKSE) die Gunst der Stunde und erhöht die Zahl der Arbeitsplätze, die abgebaut werden. Nun sollen 3000 anstatt ursprünglich 2000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Allen rund 27.000 Beschäftigten werden außerdem Tariferhöhungen vorenthalten. Mehrere Werke werden geschlossen. Bereits vor anderthalb Monaten hatte die IG Metall angekündigt, bis Ende März einen sogenannten Zukunfts-Tarifvertrag unter Dach und Fach zu bringen. Nun hat die Gewerkschaft mitgeteilt, dass am Dienstagabend der „Tarifvertrag Zukunftspakt Stahl 20-30 erfolgreich abgeschlossen“ worden sei.

  
29.03.2020 07:19:39 [KenFM]
Liebe in Zeiten von Corona
Wie kann man in der Krise so denken, fühlen und handeln, dass unser aller Leben reicher und die Krise überwunden wird? Wie finden wir heraus aus Angst und Überforderung? Zurzeit werden die Menschen von der Angst vor dem Corona-Virus oder den entsprechenden politisch-gesellschaftlichen Folgen so mitgerissen, dass sie fast den Verstand zu verlieren scheinen. Beinahe-Schlägereien um Toilettenpapier und Mehl im Supermarkt oder in der Schlange vor dem Geldautomaten sind Szenarien, welche diese Angst zum Ausdruck bringen. Demgegenüber gib es auch viele Menschen, die kritisch sind und eine politisch gewünschte Panikmache zur Duldung massiver Einschränkungen der Freiheitsrechte erkennen.

  
29.03.2020 07:16:47 [Marx 21]
Corona und Migration
In der aktuellen Diskussion um Corona bleibt Rassismus ein weitgehend blinder Fleck. Die AfD nutzt die Situation, um rassistische Hetze zu verbreiten. Einige Regierungen missbrauchen den Ausnahmezustand für verschärfte Grenzpolitik. Die Linke muss erkennen, dass die Krise bestehende Ungerechtigkeiten für Geflüchtete und migrantische Menschen verschärft. Die Situation der Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen gerät im Zuge der Corona-Krise mehr und mehr in Vergessenheit. Aber auch die Situation der Geflüchteten in deutschen Auffanglagern ist kaum Thema. Menschen dort sind dazu gezwungen, in hoher Anzahl auf engstem Raum zu leben.

  
28.03.2020 20:09:36 [Aktuelle Sozialpolitik]
Eine rentenpolitische Maus
Im Februar dieses Jahres wurde hier berichtet: Kommissionsmitglied Axel Börsch-Supan … macht seiner Enttäuschung über die Arbeit der Kommission jetzt Luft. „Erwarten Sie nicht zu viel“, sagte er auf einer Renten-Tagung der Evangelischen Akademie in Tutzing. „Erwarten Sie besser gar nichts.“ Börsch-Supan will seine Frustration nun nicht mehr verstecken: „Die Kommission hat sich selbst zu viele Fallgruben gegraben. Die rentenpolitischen Denkverbote engen den Diskussionsspielraum so ein, dass man sich nicht mehr bewegen kann.“ Damit spielt der Rentenexperte, der schon vielen Regierungskommissionen angehörte, unter anderem auf die Vorgabe von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) an, nicht am Renteneintrittsalter zu rütteln, das bis 2031 auf 67 Jahre steigt.

  
28.03.2020 20:06:29 [O-Ton Arbeitsmarkt]
Corona-Pandemie: Gemeinnützige Betriebe stehen unter Druck
Auch der soziale Arbeitsmarkt spürt die Folgen der Corona-Krise. Doch für dort angesiedelte Arbeitgeber und Beschäftigte stehen nicht dieselben Hilfsangebote zur Verfügung wie für reguläre ungeförderte Arbeitsverhältnisse. Ein Beispiel dafür ist das Kurzarbeitergeld. Gerade erst wurde von der Bundesregierung ein umfangreiches Hilfspaket beschlossen, dass den Arbeits- und Gewinnausfall der Unternehmen durch erweiterten Zugang zum Kurzarbeitergeld kompensieren soll. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis handelt – inklusive der Beitragspflicht in der Arbeitslosenversicherung.

  
28.03.2020 19:50:13 [Infosperber]
Corona: In der Krise beweist sich der Charakter
Die Pandemie ist ein Gradmesser, wie die verwöhnte westliche Wohlstandsgesellschaft mit Krisen umgeht: manchmal gut, oft kopflos. Die Zahl der Menschen, die sich weltweit mit dem neuartigen SARS-CoV-2-Virus angesteckt haben, steigt weiter. Ebenso die Zahl der Todesopfer, die infolge der Lungenkrankheit Covid-19 sterben. Am 20. März 2020 waren es weltweit über 10'000. Tendenz: steigend. Unser Nachbarland Italien ist besonders betroffen, die Regierung vermeldete vor einigen Tagen 475 Todesopfer an einem Tag und verzeichnet damit mehr Todesopfer als China. Das Gesundheitssystem ist lokal teilweise überlastet, ebenso Friedhöfe und Krematorien. Armeelaster fahren die Leichen weg.

  
28.03.2020 17:38:01 [Süddeutsche Zeitung]
Care-Arbeit: "Diese Jobs sollen vor allem eins sein: billig"
Krankenpflegerinnen, Altenpfleger, Erzieherinnen: Sie alle erhalten wenig Geld für eine Arbeit, die anspruchsvoll und gesellschaftlich wertvoll sind. In der Corona-Krise wird das besonders deutlich. Die Sozialwissenschaftlerin Gabriele Winker engagiert sich schon seit Jahren in der sogenannten "Care Revolution", die eine Aufwertung dieser Tätigkeiten fordert. Dabei geht es ihr auch um mehr Anerkennung für die unbezahlte Sorgearbeit, die zumeist weibliche Familienmitglieder tagtäglich leisten. SZ: Frau Winker, Sie fordern seit Jahren eine größere Wertschätzung der Care-Arbeit. Ist das Ihre Stunde, weil nun endgültig bewiesen ist, dass sie systemrelevant ist?
 Regeln
Hier veröffentlichte Artikel dürfen Grundgesetz, Völkerfrieden und Religionsfreiheit nicht in Frage stellen oder diesen zuwiderlaufen.

Die Verantwortung für Inhalte verlinkter Publizierungen liegt ausschließlich bei den jeweiligen Medienanbietern.

Impressum