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15.10.2019 16:20:23 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Wer nach Grönland geht, wird sich leicht selbst gefährlich
Er bewegt sich stets auf dem Spielplatz der Literatur: Michael Köhlmeier spielt in seinen Romanen mit historischen Fakten, die er fiktiv nacherzählt. Jetzt wird er siebzig Jahre alt. Schriftsteller finden häufig Gefallen an der Idee, sich in ihren Werken der Wirklichkeit zuzuwenden und ihre Stoffe nicht mehr allein in der Imagination zu finden. Ob Mathias Énards Orient-Erzählung „Kompass“, Julian Barnes’ Schostakowitsch-Roman „Der Lärm der Zeit“ zur Stalin-Zeit oder Nora Bossongs aktuelles Werk „Schutzzone“ über eine junge Frau in Diensten der Vereinten Nationen – bei aller Verschiedenheit verbindet die Werke eines: dass sie Realität und Phantasie miteinander verknüpfen.

  
15.10.2019 16:18:16 [Zeit Online]
Bernardine Evaristo und Margaret Atwood gewinnen Booker-Preis
Der britische Booker-Literaturpreis wird in diesem Jahr ausnahmsweise an zwei Autorinnen verliehen. Ausgezeichnet wurden die Britin Bernardine Evaristo und die Kanadierin Margaret Atwood. Evaristo wurde für ihr Buch Girl, Woman, Other ausgezeichnet. Margaret Atwood bekam den Preis für den Roman Die Zeuginnen, die Fortsetzung ihrer verfilmten Erfolgs-Dystopie Der Report der Magd. Der Booker Prize ist der wichtigste britische Literaturpreis.

  
15.10.2019 16:16:46 [TAZ]
Saisonstart an der Komischen Oper: Die Männer und die Geschlechter
Berlin: Vladimir Jurowski dirigiert „The Bassarids“, während Barrie Kosky das Licht im Saal brennen lässt. Wirklich überzeugen kann das nicht. Mit maximaler Größe wollte die Komische Oper in die neue Spielzeit aufbrechen, und „The Bassarids“ von Hans Werner Henze sind dafür eine wirklich gute Idee. Allein die Streicher, das Schlagzeug und die Harfen füllen den Orchestergraben bis zum Rand, die Blech- und Holzbläser müssen auf der linken und rechten Seite der Bühne Platz nehmen. Dazwischen steht in antiker Erhabenheit ein Chor, der gar nicht groß genug sein kann.

  
15.10.2019 16:14:19 [Der Tagesspiegel]
Zum Tod des Literaturwissenschaftlers Harold Bloom: Mein Name sei Falstaff
Der epochale Kritiker Bloom war einer der großen Streiter für das Konzept eines westlichen Literaturkanons. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben. Einen wie ihn hatte die Welt noch nicht gesehen – und wird es auch nie wieder tun. Harold Bloom war der einzige wirkliche Literaturpapst inmitten von Möchtegern-Stellvertretern Gottes, Bischöfen und Aushilfsministranten, und er inszenierte sich mit entsprechendem Pomp. Er verkörperte eine romantische Kunstreligion, an deren Reinheit er gegen alle hermeneutischen Störenfriede bis zur Lächerlichkeit festhielt.

  
15.10.2019 16:12:17 [Junge Welt]
Wesentliche Dinge
Marmorner Monolith: Nick Caves ungewöhnliches Album »Ghosteen«. »Ghosteen« ist das erste Album, das Nick Cave geschrieben hat, seit sein Sohn Arthur 2015 in Brighton von einer Klippe stürzte und starb (»Skeleton Tree« von 2016 hatte Cave bereits vorher geschrieben, die Aufnahmen indes fanden später statt). Zu spekulieren, welchen Einfluss dieser Schicksalsschlag auf seine Kunst hat, wäre müßig, möglicherweise zynisch – ein Job, den andere Rezensenten erledigen sollen (und werden). Alles, was einem im Leben passiert, verändert einen. Doch am Ende steht der Rezipient vor dem Werk, und dieses Werk wiederum muss für sich alleine stehen.

  
15.10.2019 10:31:38 [Süddeutsche Zeitung]
Frankfurter Buchmesse: Unpolitische Literatur? Gibt es nicht
Mit der Verleihung des Buchpreises setzt sich die Debatte um Identitätspolitik in der Literatur fort. Warum eine Beurteilung nach "rein" ästhetischen Kriterien hilflos wirkt. Es ist wieder Preissaison für die Literatur. Zwei Nobelpreise gab es schon, die Frankfurter Buchmessenwoche geht mit der Verleihung des Deutschen Buchpreises am Montagabend los. Im rituell dazugehörenden Herumdeuteln an den Entscheidungen sämtlicher Jurys taucht eine Idee immer wieder auf, mal als Wunsch, mal als Vorwurf: dass bei der Bewertung von Literatur politische, womöglich sogar identitätspolitische Kriterien eine Rolle spielen könnten.

  
15.10.2019 10:29:45 [Zeit Online]
Roman des Jahres, ach, das kann vieles heißen
Die Jury des Deutschen Buchpreises steht in diesem Jahr besonders in der Kritik. Warum nur? Es geht bei dieser Auszeichnung vielleicht gar nicht um den besten Roman. Einfache Frage: Was ist eigentlich der beste Roman des Jahres? Und wer wäre am besten geeignet, das zu beurteilen? Buchhändlerinnen und Buchhändler, die im tagtäglichen Kontakt mit den Kunden stehen und genau wissen, wann diese das Geldtascherl am leichtesten zücken? Verlage, die ein jeder für sich und sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ohnehin stets nur die besten Romane im eigenen Programm haben?

  
15.10.2019 10:27:52 [TAZ]
Dokumentarfilm „SeaWatch3“: Flüchtlingsdrama in Kinoästhetik
Seit einigen Tagen ist der Dokumentarfilm „SeaWatch3“ in der ARD-Mediathek zu sehen. Der Dokumentarfilm über die Seenotretterin Carola Rackete berichtet kaum Neues. Dennoch schafft er etwas, was den Medien sonst nicht gelingt. Die Kamera schwebt in der Vogelperspektive über das Mittelmeer, eine scheinbar endlose Ebene aus dunklem Blau. Kein Land ist zu sehen, kein Schiff. Wolken ballen sich über dem Wasser und werfen dunkle Schatten. Elektronische Musik beginnt zu spielen. Wie aus weiter Ferne hören wir Rufe und Schreie, Radiostimmen berichten auf Englisch, Deutsch und Arabisch von Toten im Mittelmeer.

  
15.10.2019 10:25:18 [Junge Welt]
Zu schön, um da zu sein
Kino: Louis-Julien Petit hat eine Komödie mit französischen Obdachlosen gedreht. Das klingt pervers – und funktioniert trotzdem. Sie heißen Brigitte Bardot, France Gall oder Beyoncé, und sie sind obdachlos. Die klangvollen Namen sind nur Pseudonyme, Deckmäntelchen der Anonymität. Die Frauen, die derart ihre Identität verschleiern, treffen sich in einer nordfranzösischen Obdachlosenunterkunft, dem L’Envol. Hier bekommen sie Gutscheine für Dusche und Cafeteria. Betten hat die Notanlaufstelle nicht.

  
15.10.2019 10:23:36 [TAZ]
Ehrung zur Frankfurter Buchmesse: Nachbelichtete Himmel
Sebastião Salgado ist der vielleicht einflussreichste Fotograf. Nun wird ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Man hat sich also gequält, mehr als 150 Seiten lang, das Buch ist bald zu Ende, da kommt sie dann doch noch endlich, die große Enthüllung: Die Glatze ist gar nicht echt. Das markante Profil, mit dem Sebastião Salgado zur Marke wurde, hat keine biologischen, nicht einmal ästhetische, sondern bloß profane praktische Gründe. Der mittlerweile 75-jährige Fotograf verliert nicht etwa seine Haare, sondern rasiert sich schon seit 1994 den Schädel.
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