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28.10.2020 13:22:11 [TAZ]
Annette Humpe hat Geburtstag: Sie ist die Queen of Berlin
Auf der Bühne war sie die kühlste, aber sie bewegt auch hinter den Kulissen des männerdominierten Musikgeschäfts viel. Happy Birthday, Annette Humpe! Am 28.10.2010 erzählte Annette Humpe der taz, die Zahl 60 sei „natürlich voll fürn Arsch – schwer unsexy. Aber jetzt ist es zu spät, um jung zu sterben.“ Zehn Jahre später wird die 1950 in Hagen geborene Pop-Queen unserer Stadt 70 Jahre alt. 1974 kam sie mit sechs Semestern Klavier- und Kompositionsstudium nach Berlin. Zuerst gründete sie mit ihrer nicht minder berühmten kleinen Schwester Inga die Gruppe Neonbabies. Richtig berühmt wurde sie mit dem Nachfolgeprojekt Ideal, das nur von 1980 bis 1983 existierte, aber der Inbegriff der deutschen New Wave wurde, der so genannten Neuen Deutschen Welle.

  
28.10.2020 13:19:53 [Andreas Wehr]
Rückzug in die Zitadelle Deutschland
Hans-Werner Sinn, Der Corona-Schock. Wie die Wirtschaft überlebt, Verlag Herder, 219 Seiten, 18 Euro, ISBN Print: 978-3-451-38893-4. Bereits im August dieses Jahres legte Hans-Werner Sinn sein Buch „Der Corona-Schock“ vor. Es gehörte damit zu den ersten Büchern, in denen die Pandemie und ihre ökonomischen Folgen behandelt werden. Die Schnelligkeit hatte allerdings ihren Preis: Das Werk ist nicht mehr als ein langes Interview mit dem Autor. Es beruht auf Gesprächen mit dem Lektor des Herder-Verlags Patrick Oelze. Die Frage-Antwort-Form erleichtert zwar das Lesen, führt aber zugleich immer wieder zu Redundanzen und lässt eine klare Gliederung vermissen. Der Leser hat so oft den Eindruck, im Kreis geführt zu werden.

  
28.10.2020 13:18:02 [Junge Welt]
So verpeilt, wie man es haben will
Psychedelisches Gegniedel: Drei neue Alben demonstrieren, dass der Stoner Rock wieder voll da ist. Wenn Metal in die Wüste geht, um mit gegorener Kaktusmilch zu gurgeln und ein Fuder Heu zu schmöken, nennt man das Stoner Rock. Kyuss erschufen den Urrauchpilz, der dann bald durch die Welt wehte. Schon die Exmitglieder dieser Band fingen an, durch bloße Zellteilung die Methode Stoner weiterzutragen: Josh Homme und Nick Oliveri mit Queens of the Stone Age, Brant Bjork mit Fu Manchu und seiner nach ihm selbst benannten Band, Sänger John Garcia mit Slo Burn, Unida, Vista Chino und schließlich als Solist.

  
28.10.2020 09:15:53 [Süddeutsche Zeitung]
Neuer Roman von Don DeLillo: Auf sich zurückgeworfen
Don DeLillo: Die Stille. Roman. Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020. 115 Seiten, 20 Euro. Stromausfall in New York im Jahr 2022. In einer vernetzten Welt werden die Menschen wieder ganz analog vereinzelt. "Die Stille" stellt spannende Fragen - ist aber doch eine kleine Enttäuschung. Die Unterhaltung, die Jim und Tessa führen, während sie nach Hause fliegen, wird von außen bestimmt. Sie reden über das, was ihnen zugetragen wird und nicht über das, was in ihnen ist. Sie waren in Paris, aber sie schwelgen nicht in Erinnerungen. Sie werden bald wieder in New York sein, aber sie reden nicht über das, was sie dort erwartet.

  
28.10.2020 09:13:38 [Blick nach rechts]
Radikalisierungsentwicklung der AfD
Hajo Funke, Die Höcke-AfD. Vom gärigen Haufen zur rechtsextremen „Flügel“-Partei, Hamburg 2020 (VSA-Verlag), 128 Seiten, 10,-- Euro. Der Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke widmet sich in seinem kurzen Buch „Die Höcke-AfD. Vom gärigen Haufen zur rechtsextremen ‚Flügel‘-Partei“ den im Untertitel angedeuteten Prozessen. Die Entwicklung der AfD ist auch in der Corona-Zeit immer wieder von Sprüngen und Veränderungen geprägt. Da kommen Buchautoren mit einschlägigen Analysen kaum noch hinterher. Angesichts der Produktionszeiten von Monographien darf man ihnen daher nicht vorwerfen, dass sie die gerade aktuellen Entwicklungen noch nicht in ihren Texten verarbeitet haben.

  
28.10.2020 09:11:42 [Radio FM4]
Woodkid feiert auf seinem zweiten Album den Selbstzweifel
Das düstere, zweite Album des französischen Musikers bezieht sich vor allem auf die eigene Gefühlswelt – hat aber auch eine politische Ebene. 2013 bringt Woodkid sein erstes und bisher einziges Album raus: „The Golden Age". Woodkid, bürgerlich Yoann Lemoine, eigentlich ausgebildeter Werbefilmer, ist in den Jahren zuvor bereits ein gefragter Regisseur für aufwändige Musikvideos – auch für die ganz großen Pop-Stars, von Taylor Swift bis Rihanna. Insgeheim hat Lemoine aber von Anfang an ein anderes Ziel: Eigene Musik zu veröffentlichen. Als er schließlich den Schritt wagt, kommt das gleich extrem gut an.

  
28.10.2020 09:09:24 [Lunapark 21]
Auf Visite in selbstverwalteten Betrieben
Christian Kaserer: „Coop – SelbstverwalteteBetriebe und ihre Auswirkungen auf Arbeit und Gesellschaft“. Guernica Verlag, Linz; 2020; 120 Seiten; 9,90 Euro. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reportagereise zu sieben selbstverwalteten Betrieben kreuz und quer durch Europa auf der Suche nach „Best-Practise-Beispielen“, wie es im Vorwort heißt, um das Ergebnis zwei Seiten später nur noch als „eklektische Sammlung“ anzukündigen. Die Auswahl ist aber durchaus interessant. Wir lernen eine Seifenmanufaktur in Thessaloniki kennen, einen Energieversorger in London, einen Teeproduzenten bei Marseille, eine Sozialgenossenschaft für Suchtkranke in Bozen, einen Supermarkt in Warschau, den drittgrößten Industriekonzern Spaniens und einen landwirtschaftlichen Betrieb nahe Wien.

  
28.10.2020 09:07:00 [TAZ]
Der Wahnsinn auf Sendung
„Network“ ist eine Mediensatire über die Gier nach Einschaltquoten und Emotionen. Inszeniert hat sie Jan Bosse für das Thalia Theater Hamburg. Glitzeranzüge, Fönwellen und Ledersessel. Telefone aus Bakelit, Pilzlampen und immer wieder und überall grelles Orange. Mitten in die 70er Jahre führt uns dieses Bühnenbild im Thalia Theater Hamburg. Mitten in den 70er Jahren spielt schließlich der Film „Network“ von Sidney Lumet, den der Regisseur Jan Bosse dort für die Bühne bearbeitet hat. Darin kündigt der – seine Einschaltquoten sind einfach zu lausig – gerade geschasste Nachrichtenmoderator Howard Beale an, sich in seiner nächsten Sendung eine Kugel durch den Kopf zu jagen.
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