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22.05.2022 11:33:15 [TAZ]
Mit den Blumen sprechen
Touraj galt einst als iranisches Poptalent. Nach der islamischen Revolution erhielt er Betätigungsverbot. Höchste Zeit für eine Wiederentdeckung. Wenn zwei Menschen, die eine mit, die andere ohne persische Sprachkenntnisse, unabhängig voneinander den gleichen Song beeindruckend finden, spricht das für die Fähigkeit der Musik, Botschaften zu vermitteln. „Baghche“ (Garten) ist eine schwermütige Ballade mit säuselndem Keyboard, im Hintergrund rollt die Kelchtrommel Tonbak, darüber erhebt sich der Gesang von Touraj Shabankhani, flatterhaft und zärtlich zugleich.

  
22.05.2022 11:30:17 [Junge Welt]
Abschottung: Gewalt an der Grenze
(Info: Kollektiv Meuterei: Grenzenlose Gewalt. Der unerklärte Krieg der EU gegen Flüchtlinge. Assoziation A, Berlin/Hamburg 2022, 311 Seiten, 18 Euro) Stärker abgeriegelt als je zuvor: Autorenkollektiv untersucht das Grenzregime der EU, verzichtet aber auf Staats- und Gesellschaftskritik. Die Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine hat es geschafft, das seit Jahren hauptsächlich an der Südgrenze Europas errichtete Abschottungsregime der EU-Bürokratie gegen die aus Afrika und Südasien in Richtung Europa strebenden Flüchtlinge und Migranten aus der Wahrnehmung zu verdrängen. Verdienstvollerweise wurde das hier rezensierte Buch trotz dieser Abnahme des öffentlichen Interesses fertiggestellt.

  
22.05.2022 11:26:44 [TAZ]
Musikfestival Femua in Elfenbeinküste: Beats, Businesspläne und Magie
Die Stars von Magic System spielen, der Präsident kommt. Musik ist ein Wirtschaftsfaktor in Côte d’Ivoire. Eindrücke vom Femua-Festival in Abidjan. Magie ist in Abidjan fast greifbar, nur wäre es keine Magie, wenn man wüsste, wann genau sie auftaucht und in welcher Form. Oft zaubert sie in den schönsten Momenten der Verwirrung ein Lächeln auf Gesichter, das überaus entspannend wirkt. Mir spendiert sie einen Running Gag. Den Weg zum Hotel im Viertel Riviera Deux und seinen Namen wissen die Taxifahrer nicht, Straßennamen gibt es keine in Abidjan, aber die Chauffeure kennen die große Werbetafel von Voodoo Communication – so heißt eine TV-Produktionsfirma –, und in der Nähe dieser Tafel findet sich die Route zum Hotel.

  
22.05.2022 11:24:48 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Martinů-Oper in Osnabrück: Nächstenliebesgeschichte
Flüchtlingshilfe ohne Selbstgerechtigkeit: Das Theater Osnabrück zeigt die Oper „The Greek Passion“ von Bohuslav Martinů. Kitsch wird geschickt vermieden, und der Chor hinterlässt einen starken Eindruck. Der junge, geradlinige Manoliòs wird von Träumen geplagt: „Was macht es mit mir, Christus zu spielen?“ Er hatte vom Priester des Dorfes für das Passionsspiel die Rolle des Jesus zugewiesen bekommen. Manoliòs und seine Freunde, die als Jünger auftreten sollen, bemerken, dass es in ihnen brodelt. Sie sehen ihre Dorfwelt mit kritischeren Augen, nehmen die Rituale wahr, mit der Priester Grigoris Ruhe und Hierarchie im Dorf betoniert hat.

  
22.05.2022 11:22:57 [Zeit Online]
Eckhart Nickel: Die feine englische Art
(Info: Eckhart Nickel: "Spitzweg". Roman; Piper Verlag, München 2022; 256 S., 22,– €) Mit Eleganz, Spieltrieb und Raffinement: Eckhart Nickel feiert in seinem zweiten Roman die Kunst und die Künstlichkeit. Vermutlich spielt Eckhart Nickels zweiter Roman Spitzweg in unserer Gegenwart, aber wirklich beweisen lässt es sich nicht: Elektronische Geräte – Smartphones, Tablets –, mit denen sich eine Zeitbestimmung am präzisesten durchführen ließe, kommen nicht vor oder werden jedenfalls vom Ich-Erzähler, Schüler eines Gymnasiums einer namenlosen Stadt, nicht eigens erwähnt. Dass dieser Zeit-Index fehlt, ist aber nicht nur eine Frage der Erzählperspektive, sondern Thema des Romans.

  
22.05.2022 11:19:22 [Der Freitag]
Hoffnungslos finster
Die Deutsche Oper Berlin entdeckt Franz Schrekers „Der Schatzgräber“ von 1920 wieder – und steckt ihn ins Mausoleum. Ganz am Ende schwillt im riesigen Orchester ein infernalischer Klang zum dreifachen Forte und sackt jäh in sich zusammen. Es bleibt das Grauen. Einfach ausgedrückt handelt die Oper "Der Schatzgräber" von Franz Schreker von einer Frau, die daran stirbt, dass sich ihre Träume nicht verwirklichen lassen. Bloß, was für eine Frau! Els verführt Männer dazu, den Schmuck der Königin zu stehlen, und lässt sie danach ermorden. Der Minnesänger Elis soll die Juwelen wiederbeschaffen, denn seine Laute besitzt Zauberkraft.
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