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 Feuilleton: Kultur, Geschichte, Literatur, TV, Fernsehen, Film, Musik, Games (10)
  
21.03.2019 19:36:25 [NachDenkSeiten]
Kulturpropaganda bei Leipziger Buchmesse
Wenn Spaltung zu „Verständigung“ erklärt wird. Zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse wurde am Mittwochabend die russisch-amerikanische Autorin Masha Gessen mit dem „Buchpreis zur Europäischen Verständigung“ geehrt. Das ist ein sehr erstaunlicher Vorgang. Denn scheinbar versteht die Buchmesse jene Verständigung eher als eine „Integration“ durch Feindbildaufbau: Gessens aktuelles Buch „Die Zukunft ist Geschichte: Wie Russland die Freiheit gewann und verlor“ ist das Gegenteil von verbindend – schließlich wird der europäische Nachbar Russland pauschal als verbrecherischer „Mafiastaat“ gezeichnet.

  
21.03.2019 19:33:14 [Zeit Online]
Leipziger Buchmesse 2019: Schriftstellerin Anke Stelling ausgezeichnet
Die Schriftstellerin Anke Stelling hat den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse erhalten. Die Jury zeichnete sie am Donnerstag in der Kategorie Belletristik für ihren Roman Schäfchen im Trockenen aus. Weitere Preisträger sind Harald Jähner für das Werk Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955 in der Sparte Sachbuch/Essayistik sowie Eva Ruth Wemme für die Übertragung des Werks Verlorener Morgen von Gabriela Adameșteanu aus dem Rumänischen in der Sparte Übersetzung.

  
21.03.2019 16:27:03 [Deutschlandfunk Kultur]
Debüt für den neuen Präsidenten
Die Deutsche Filmakademie hat einen neuen Präsidenten, den Schauspieler Ulrich Matthes. Der durfte nun das erste Mal die Nominierungen verkünden. Am Mittwoch sind die Nominierungen für den wichtigsten Deutschen Filmpreis – die Lolas – bekannt gegeben worden. Und verkündet hat sie der Schauspieler Ulrich Matthes. Er tat dies in seiner Funktion als neuer Präsident der Deutschen Filmakademie und diese Bekanntgabe der Nominierung war seine erste öffentliche Amtshandlung.

  
21.03.2019 16:25:35 [Süddeutsche Zeitung]
Strom der Erzählungen
Die Demokratie steht unter Druck und kann andererseits nur gelingen, wenn es Autoren gibt, die sie immer wieder aufs Neue verteidigen: Am Mittwochabend wurde die Leipziger Buchmesse eröffnet. Als die Leipziger Buchmesse am Mittwochabend mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet wurde, drehten sich die Reden vor allem um zwei Themen, um die es jeweils auch schon einmal besser stand: Europa und das Urheberrecht. Und man konnte leicht den Eindruck bekommen, dass beide in einer Art Schicksalsgemeinschaft verbunden sind.

  
21.03.2019 15:02:00 [Spiegelkabinett]
Der Zeitjournalist Dr. Jochen Bittner hat ein Buch geschrieben
Jochen Bittner von der Wochenzeitung "Die Zeit" hat ein Buch geschrieben. "Zur Sache, Deutschland! - Was die zerstrittene Republik wieder eint". Was sich als eine Art Gebrauchsanweisung für ein geeintes Deutschland liest, ist in Wirklichkeit der alte Schmarren, den uns unsere Eliten nun schon seit Jahren mit zunehmender Intensität weiszumachen versuchen: Hört und vor allen Dingen glaubt was wir euch eintrichtern und vermeidet, nach dem Konsum der Tagesschau, euer Hirn einzuschalten.

  
21.03.2019 08:31:21 [Junge Welt]
Leipziger Buchmesse: Kraftsport-Kraemer im Mangaland
Heute öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Türen für die Besucher. Bis Sonntag wird es rund 3.600 Veranstaltungen geben, darunter eine mit Frank Kraemer, Gitarrist der Band »Stahlgewitter«. Der Glatzkopf wird als »Nationalist« angekündigt, das ist untertrieben. Er ist Ende 2017 nicht aus der NPD ausgetreten, weil die ihm zu rechts gewesen wäre. Die innenpolitische Sprecherin der Linkspartei-Bundestagsfraktion, Ulla Jelpke, forderte den Messedirektor Oliver Zille in einem offenen Brief auf, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und den gebürtigen Kölner auszuladen.

  
21.03.2019 08:05:13 [Amerika 21]
Essaysammlung des Calas: Lateinamerikanische Krisen unter der Lupe
Mit einer Serie von 14 Essays, von denen die ersten vier Bände bereits erschienen sind, soll die Debatte, die Reflexion und die Suche nach Wegen zur Bewältigung dieser Krisen gefördert werden, so die Herausgeber. Von Jugendgewalt bis zur Erschöpfung multikultureller Narrative, einschließlich Themen wie Ungleichheit, Refeudalisierung und Neo-Extraktivismus, beschreiben die Essays der Reihe "Krisen bewältigen: Lateinamerikanische Perspektiven" (Afrontar las crisis desde América Latina) des Maria Sibylla Merian Center for Advanced Latin American Studies in Humanities and Social Sciences (Calas) verschiedene Aspekte einer Region, die von Krisen durchzogen wird.

  
21.03.2019 08:00:11 [Die Welt]
Kino: „Der Fall Sarah & Saleem“
Eine Frau und ein Mann haben außerehelichen Sex. Eine banale Sache? Nicht in Jerusalem. Und nicht, wenn er Palästinenser und sie Israelin ist. In diesem Film wird daraus eine Staatsaffäre. „Ich habe David betrogen“, sagt Sarah und fährt sich mit der Hand nervös durch das dunkle Haar. Es ist mitten in der Nacht, in einem Café in Westjerusalem. „Schätzchen“, antwortet ihre Freundin, „das ist nicht weiter schlimm. Diese Dinge passieren. Und wenn sie passieren, dann erinnern sie uns daran, was in unseren Beziehungen wirklich wichtig ist.“ – „Es war mit einem Palästinenser.“

  
21.03.2019 06:31:54 [Deutschlandfunk Kultur]
Kochen gegen den Brexit-Irrsinn
Sean Patten und Sarah Thom im Gespräch mit Susanne Burkhardt. „I love you, goodbye!“ ruft die Theatergruppe Gob Squad den aus der EU abziehenden Briten hinterher. Ihr gleichnamiges Performance-Projekt sucht eine Antwort auf das Brexit-Drama, das sich auf der Insel abspielt. Susanne Burkhardt: Welcome Sarah, welcome, Sean! Sean Patten: Thank you, danke! Burkhardt: „I love you – good bye – The Brexit Edition“, das klingt nach schlimmem Trennungsschmerz, aber dieser Trennung ging ja schon eine Beziehungskrise voraus, nämlich die Entscheidung für den Brexit 2016, also schon vor drei Jahren.

  
21.03.2019 06:29:42 [TAZ]
„Die Geschichte ließ mich nicht los“
Die Rolle der belgischen Beamtenschaft während des Zweiten Weltkriegs ist kaum beleuchtet. Jeroen Olyslaegers fand darin Stoff für seinen neuen Roman. taz: Herr Olyslaegers, Sie erzählen in Ihrem Roman die Geschichte eines belgischen Hilfspolizisten im Zweiten Weltkrieg, eines flämischen Kollaborateurs. An Romanen über den Zweiten Weltkrieg herrscht eigentlich kein Mangel. Trotzdem erregte Ihr Buch große Aufmerksamkeit und wurde in den Niederlanden und in Flandern ein Bestseller. Was meinen Sie selbst: Warum verkauft er sich so gut?
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