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29.05.2020 13:11:17 [Der Freitag]
Gegen den Rest der Welt
Schock für die Medien: Deutschrapper sind keine Oberstudienräte. Xavier Naidoo hält die Erde für flach, das Coronavirus für erfunden und die Juden für schuldig. Sido findet, Xavier sei ein bisschen „zu tief drin“, habe aber womöglich nicht mit allem unrecht. Ja, sind die denn verrückt geworden, die Rapper? „Warum der Deutschrap so verstrahlt ist“, lautete der Titel eines Artikels, der vergangene Woche im Tagesspiegel erschien. Darin subsumierte der Autor alle Sprechsänger, die in jüngster Zeit durch das Verbreiten von Verschwörungsmythen auffielen, und beklagte, dass sie sich mit ihrer Reichweite nicht „weltlichen“ Problemen widmen.

  
29.05.2020 13:09:46 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Kuppelkreuz am Humboldt-Forum: Kreuzweise blamiert
Der Geburtsfehler eines Projekts ist nicht wiedergutzumachen. Er zieht sich durch alle Phasen seiner Entstehung, und an manchen Punkten wird er eklatant. Beim Humboldt-Forum besteht der Geburtsfehler in der Trennung von Form und Inhalt, genauer: von Fassade und Programm des Gebäudes auf dem Berliner Schlossplatz. Der Rohbau des Humboldt-Forums wird vom Bund bezahlt und gemeinsam mit dem Land Berlin eingerichtet, die barocken Außen- und die Innenhoffassaden finanziert ein privater Förderverein durch Spenden.

  
29.05.2020 13:07:58 [Zeit Online]
Irm Hermann: Das wunschlose Unglück
Irm Hermann verband Drama und Milieu. Bei Fassbinder war sie das Gesicht kleinbürgerlicher Gewalt. Ein Nachruf auf eine der eckigsten Darstellerinnen des deutschen Films: Sie war eine der bezaubernden Nicht-Schauspielerinnen des deutschen Kinos, die ganz anders funktionieren als jene Berufsschauspieler, die in andere Rollen schlüpfen. Irm Hermann war immer nur Irm Hermann, aber das war etwas vom Spannendsten, was man auf Leinwänden und Bildschirmen sehen konnte. Denn sie spielte nicht, sie war die junge Frau aus dem süddeutschen Kleinbürgertum, die davon träumte, "mal was ganz anderes" zu machen als das, wozu sie vom Klassenschicksal bestimmt zu sein schien.

  
29.05.2020 09:15:07 [Blickpunkt WiSo]
Jenseits von Kohle und Stahl
Lutz Raphael 2019: Jenseits von Kohle und Stahl. Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropas nach dem Boom. Suhrkamp Verlag, Berlin. ISBN: 978-3-518-58735-5. 525 Seiten. 32,00 Euro. Die Geschichte der Deindustrialisierung geschrieben als Geschichte der Arbeit. Kapital und Staat als treibende Kräfte bleiben dabei jedoch unterbelichtet. Die akademische Zeitgeschichtsschreibung unterliegt wie jede Forschung aktuellen Trends und Moden. Vor etwa zehn Jahren begann sich in der deutschen Geschichtswissenschaft ein Zugang zu etablieren, der in den Entwicklungen der 1970er Jahre den Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart sieht.

  
29.05.2020 09:12:41 [Neues Deutschland]
Schule schlimm, Uni doof und System scheiße
Marion Messina: Fehlstart. Hanser, 168 S., geb. 18 €. Ein aufreibender Roman für junge Leute. Es ist auch ein Campus-Roman. Ein Buch, das von den Schwierigkeiten beim Ankommen in der Erwachsenenwelt erzählt. Von den Abgründen und Unmöglichkeiten und den allgemeinen Verheerungen des neoliberalen Kapitalismus. Schon die Zuschreibung (»erzählt vom Leben im Niedriglohnsektor«) zeigt hingegen eine empathiefreie Distanzierung, die sich nur aus der eigenen Betriebsblindheit im akademischen deutschen Literaturbetrieb erklären lässt: Doch auch dafür gibt es inzwischen einen Begriff. Er heißt Klassismus.

  
29.05.2020 09:10:03 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Zum Tod von Irm Hermann: Virtuosin der Hassliebe
Fassbinder machte sie zum Star, Loriot weckte ihre humoristische Seite: Die Schauspielerin Irm Hermann stand mehr als fünfzig Jahre vor der Kamera und auf der Bühne. Nun ist sie, eine der Großen des deutschen Films, in Berlin gestorben. Gibt es eine Frau, die jemals so sein wollte wie Irm Hermann in ihren Rollen bei Rainer Werner Fassbinder? So gedemütigt, so hin- und herkommandiert, so bösartig selbst, spießig noch im Negligé, so missgünstig, mürrisch, unterwürfig und immer bei dem falschen Mann, der falschen Frau? Vielleicht ein einziges Mal, ganz am Ende der „Bitteren Tränen der Petra von Kant“. Da ist Irm Hermann fast nur ein Schatten, ganz in Schwarz gekleidet, eine hochaufgerichtete schmale Gestalt im Gegenlicht.

  
29.05.2020 09:07:29 [Junge Welt]
Pop: Desillusionierung im besten Sinne
Ghostpoet bleibt einer der wachsten Beobachter Britanniens. Es ist auch schon wieder knapp eine Dekade her, dass Obaro Ejimiwe seine erste Platte als Ghostpoet veröffentlichte. »Peanut Butter Blues and Melancholy Jam« war 2011 eine gesprochene Meditation über den Zustand der Welt und das Leben in Südlondon zu elektronischen Beats aus dem Laptop und schien damals wie ein Update der Dub Poetry von Linton Kwesi Johnson. Mit seinem dritten Album »Shedding Skin« (2015) modifizierte Ejimiwe seine Herangehensweise.

  
29.05.2020 09:05:28 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
John le Carrés neuer Roman: Das Brexit-Trauma des Agenten
London, wir haben ein Problem: Der 88-Jährige John le Carré zeigt in seinem 25. Roman, wie unvergnüglich das Agentenleben geworden ist. Und wo heute der wahre Feind sitzt. Es gibt Leser, die um die Berühmtheit des Autors wissen und trotzdem ein sanftes Gähnen nicht unterdrücken können, wenn es an die Lektüre geht. Auch in „Agent Running in The Field“ (in der deutschen Ausgabe „Federball“ überschrieben), dem fünfundzwanzigsten Roman John le Carrés – der Achtundachtzigjährige ist längst einer der klassischen Autoren des Spionageromans –, geht es wieder sehr gesittet und manierlich zu.
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