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25.01.2020 13:37:06 [Die Nacht der lebenden Texte]
Endzeit – Die Zombieapokalypse: Überleben in Thüringen
Veröffentlichung: 24. Januar 2020 als Blu-ray und DVD. Horrordrama: Eine Seuche hat die Erde heimgesucht. Nur in zwei Städten haben Menschen überlebt. In Weimar werden Infizierte sofort getötet. In Jena forscht man nach einem Heilmittel. Niemand darf die Städte verlassen. Zwei Orte in Thüringen sind als letzte Refugien nach der Zombieapokalypse natürlich so gut wie jede andere Stadt auf der Welt. Mit behelfsmäßigen Zäunen und Mauern haben sich die Überlebenden darin eingeigelt. Nicht immer gehen die Ausbesserungsarbeiten an den Außengrenzen ohne Opfer ab.

  
25.01.2020 13:33:30 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Schätze, die ich mir vom Mond gestohlen hatte
R.O. Kwon: „Die Brandstifter“. Roman. Liebeskind Verlag, München 2019. 240 S., geb., 20,– Euro. Sektenkult und College-Partys: Die amerikanische Autorin benutzt ihren Campusroman als psychoanalytisches Spielbrett. Vor der Gewalt steht das Begehren. Will liebt Phoebe, die ihn ein bisschen zurückliebt, sich aber zugleich für John interessiert, der sie als Anhängerin seiner Sekte gewinnen möchte. Gravitationszentrum dieses Arrangements ist nicht etwa die Frau, an der beide Männer zerren, sondern deren Rivalität. Die Geschichte dazu stammt von R.O. Kwon, trägt den Namen „Die Brandstifter“ und verwandelt sich von harmlosem Campus-Geplänkel an der amerikanischen Ostküste in ein Trauerspiel.

  
25.01.2020 13:30:29 [Heise]
Star Trek: Picard: Der alte Mann und die KI
Endlich Schluss mit den Prequels: Mit Star Trek: Picard erfahren wir, wie es mit der Sternenflotte weiter geht. Eine Rezension: Picard spielt achtzehn Jahre nach den Ereignissen des letzten Next-Generation-Kinofilms Star Trek Nemesis von 2002. Thematisch knüpft die Serie allerdings direkt an die Filme an und bedient sich auch optisch und erzählerisch, ähnlich wie Star Trek Discovery, eher an den Kinofilmen der TNG-Ära als an vorangegangenen Star-Trek-Serien. Und im Gegensatz zu Discovery gibt es bei Picard nicht mal ein Raumschiff, an das sich der nostalgische Trekkie klammern kann.

  
25.01.2020 13:27:43 [Junge Welt]
Schwesternsache: Jolly Goods’ neues Album »Slowlife«
Escaping statt Escapism: Auf diesen knappen Slogan ließe sich das neue Album von Jolly Goods herunterbrechen. Dem Drang zur (vermeintlichen) Effektivierung, Optimierung, Beschleunigung widersetzen sich die Schwestern Tanno Pippi und Angy Lord, die vor Jahren aus dem Odenwald-Dörfchen Rimbach Richtung Berlin aufbrachen, oder besser gesagt: ausbrachen. 2007 erschien die erste Platte »Her.barium«, die zweite, »Walrus«, 2011. »Slowlife« wurde für Ende 2017 angekündigt, doch Jolly Goods nahmen sich für die Vollendung zwei zusätzliche Jahre.

  
25.01.2020 13:26:21 [Zeit Online]
Bill Fay: Der Apokalyptiker wird altersmilde
Der britische Sänger Bill Fay greift uns mit intimen Songs direkt ans Herz. Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass Bill Fay die schwarzen Schiffe des Antichrist am Himmel erschienen sind. 1971 besang er sie in seinem Lied Time of the Last Persecution, und der bedrängten Menschheit riet er angesichts des heraufziehenden Weltenbrands zur Flucht: "Make for your own secret place / and others will join you there". Mit sacht barmender, manchmal leicht zitternder Stimme rief er all jene, die guten Willens sind, zur heiligen Gemeinde der letzten Tage zusammen, in mollgefärbten, aber auch verheißungsvoll schimmernden Songs.

  
25.01.2020 08:29:56 [Süddeutsche Zeitung]
Eminems neues Album: Auf Messers Schneide
Der beste weiße Stakkatoreimer der Welt, Marshall Bruce Mathers III alias Eminem alias "Slim Shady", bringt die Pop-Welt gerade in Rage. Der 47-jährige Rapper aus Detroit hat nämlich am vergangenen Freitag, ohne Vorankündigung, ein neues Album veröffentlicht: "Music To Be Murdered By" (Aftermath). Der Vorwurf lautet nun: Verhöhnung von Terror-Opfern, Sexismus, Homophobie. Die letzteren beiden Punkte überraschen wenig, wenn man sich mit Rap-Musik und Eminem im Speziellen ein wenig auskennt.

  
25.01.2020 08:28:29 [TAZ]
Erstickt an einem Rehknochen
Olga ­Tokarczuk: „Gesang der Fledermäuse“. Aus dem Polnischen von Doreen Daume. Kampa Verlag, Zürich 2019. 352 S., 24 Euro. Das Œuvre der Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk ist vielschichtig. Mit „Gesang der Fledermäuse“ legt sie einen vegetarierfreundlichen Krimi vor. Der Roman spielt dort, wo die Autorin lebt: im schlesischen Berggrenzland zwischen Polen und Tschechien. Erzählt wird er von Janina ­Duszejko, einer pensionierten Lehrerin, die einmal pro Woche in der Dorfschule Englisch unterrichtet und ansonsten zurückgezogen in einer kleinen Siedlung lebt, wo im Winter außer ihr selbst nur zwei weitere Menschen wohnen.

  
25.01.2020 08:25:49 [Süddeutsche Zeitung]
Zum Tod von Gudrun Pausewang: Verdrängen gilt nicht
Gudrun Pausewangs großer Ruhm begann in den späten Achtzigerjahren, nachdem sie, im Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl, ihren Roman "Die Wolke" veröffentlicht hatte. Darin schildert Gudrun Pausewang einen schweren Reaktorunfall am Beispiel des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld. Die Geschichte des Mädchens Janna-Berta, die mit ihrem Bruder Uli durch das nukleare Inferno irrt, ist in ihrer Lebensnähe und ihrem dystopischen Realismus packend und aufwühlend. Das Buch war ein literarisches Ereignis, auch weil es die hohe Politik in einen heute kaum vorstellbaren Erregungszustand versetzte.

  
25.01.2020 08:22:18 [Junge Welt]
Helden im Knast
Premiere: 25. Januar, 20 Uhr, Kino Central, Rosenthalerstraße 39, Berlin. Verbrecher hofiert, Kommunisten inhaftiert. Die Dokumentation »Die Staatsfeinde« geht der westdeutschen Demokratie auf den Grund. Hans Heisel war zuerst Wehrmachtssoldat, dann Widerstandskämpfer. Die postnazistische BRD ignorierte ihn: keine Ehrung, keine Auszeichnung. Oder besser gesagt, er wurde nicht ignoriert, sondern für seinen Heldenmut bestraft. 1959 verurteilte ihn ein bundesdeutsches Gericht zu 15 Monaten Haft. Der Vorwurf: Fortführung der Arbeit in der seit 1956 illegalen KPD.

  
25.01.2020 08:20:31 [Süddeutsche Zeitung]
Jean-Luc, erlöse uns!
Dass ein unbestreitbar alter und weißer Mann im Jahr 2020 so eine uneingeschränkte Liebe, ja unverhohlenes Glück auslösen kann, einfach, weil er sich noch mal zu Wort meldet, das überrascht dann doch. Als sich Sir Patrick Stewart im Jahr 2018 während eines Star-Trek-Fan-Treffens auf die Bühne stellte, in weißem T-Shirt und Jeans, und erklärte, er werde als Captain Jean-Luc Picard ins Fernsehen zurückkehren, begann das Publikum so laut und so herzlich zu jubeln, dass Stewart die Stimme brach, am Ende wischte er sich eine Träne von der Wange.
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