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09.12.2019 14:56:18 [WOZ - Die Wochenzeitung]
Würden Sie lieber hierbleiben?
Warum die mexikanische Autorin Aura Xilonen bei einem Sommernachtsspaziergang in der Schweiz Traurigkeit verspürt, und weshalb sie einen Roman mit einem Migranten als Titelhelden geschrieben hat. WOZ: Aura Xilonen, Sie sind seit fünf Monaten am Literaturhaus Zürich als Writer in Residence. Wie nehmen Sie das Leben hier in Zürich im Unterschied zu dem in Puebla in Mexiko wahr, wo Sie sonst leben? Aura Xilonen: Man spürt hier eine extreme Ruhe und einen Frieden. Zwar haben mir meine Schweizer Bekannten gesagt, dass es in Zürich laut sei und es viele Leute gebe im Unterschied zu anderen Orten in der Schweiz (lacht). Doch für mich, die aus einer chaotischen Stadt kommt, gibt es kaum Menschen hier und ist es extrem ruhig.

  
09.12.2019 14:54:15 [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Kosovo-Krieg: Ein filmisches Denkmal für Vergewaltigte
„Ich glaube an die heilende Kraft der Leinwand“: Eine Begegnung mit Lendita Zeqiraj, einer Künstlerin aus dem Kosovo, deren Filme von Frauen und der Gewalt gegen sie handeln, vor allem im Krieg. Fünf Frauen unterschiedlichen Alters leben zusammen in einem Haus, das zugleich unfertig und heruntergekommen ist. Die Landschaft um das einsam an einem Hügel stehende Heim zeugt von Dürre. Das Ergebnis eines wahrscheinlich regenarmen langen Sommers, wie er im Kosovo üblich ist. Die Frauen sitzen draußen im Schatten eines Baums und bereiten sich bereits auf die kälteren Tage vor. Paprika wird ausgehöhlt und eingelegt. Die jüngeren albern herum, um die Tristesse zu brechen.

  
09.12.2019 14:51:35 [Zeit Online]
Olga Neuwirth: Immer in Unruhe
Olga Neuwirth, die ungewöhnlichste Komponistin des Landes, hat eine Oper geschrieben, die alle Formate sprengt. Am Sonntag hatte "Orlando" an der Wiener Staatsoper Premiere. Am Freitag vergangener Woche ist bei der Probe in der Wiener Staatsoper noch alles im Fluss. Menschen mit Headsets quirlen durch den Zuschauerraum, vor beleuchteten Tischen beugen sich Regiemitarbeiter über die ausgebreitete Partitur, aus der Lautsprecheranlage dringen englische und französische Sprachfetzen. Der Dirigent Matthias Pintscher versucht das Orchester, das mit einer opulent besetzten Schlagwerkgruppe und elektrisch verstärkten Instrumenten durchaus aus dem Rahmen fällt, zu bändigen: "Die beiden Keyboards sind zu laut", kritisiert er.

  
09.12.2019 14:48:47 [TAZ]
50 Jahre Art Ensemble of Chicago: Zukunft, aus Vergangenheit gebaut
Das Art Ensemble of Chicago verbindet Alte und Neue, klassische und populäre, schwarze und weiße Musik. Zum 50. Jubiläum gibt es ein neues Album. Haus der Berliner Festspiele, ein Abend während des Jazzfests 2018: Auf der Bühne steht Moor ­Mother, eine afroamerikanische Musikerin, in Schwarz gekleidet, lange, zurückgebundene Dreadlocks, die Augen geschlossen beim Singen. Mit sonorer Stimme trägt sie Verse vor, rappt wie eine Beatnik-Dichterin: „We are on the edge of victory / After all that dope and dancing and drunkenness […] We are on the edge of victory and the choir is singing in the background: Yeah!“ Stakkato-Geigen ertönen, man hört das Trippeln von Trommeln, das Spotzen eines Saxofons.

  
09.12.2019 14:45:35 [Zeit Online]
"Florida": Wenn der Hurrikan über das Paradies hereinbricht
Lauren Groff: Florida. Erzählungen; aus dem Englischen von Stefanie Jacobs; Hanser Berlin im Carl Hanser Verlag, München 2019; 320 S., 22,– €, als E-Book 16,99 €. Die amerikanische Schriftstellerin Lauren Groff schreibt in ihrem Erzählungsband "Florida" über das fragile Leben ihrer Heldinnen von heute. "Ein schwüles, dichtes Dickicht. Ein Garten Eden der Gefahren", so beschrieb der amerikanische Naturforscher William Bartram 1774 das wie eine hechelnde Zunge aus jeder Karte der Vereinigten Staaten heraushängende Florida. Zweieinhalb Jahrhunderte der Zähmung, Verdrängung und Ausbeutung dieses Paradieses haben die Widersprüche des "sunshine state" nur noch schärfer konturiert.

  
09.12.2019 08:57:28 [Junge Welt]
Dem Komponisten Hans Naumilkat zum 100. Geburtstag
Zu tiefsten DDR-Zeiten hat der Dramatiker Peter Hacks weise Worte zur Rolle des Staates bei der Menschenerziehung formuliert. Für ihn sei es wohltuend gewesen, den Staat nah zu erleben: Vom staatlichen Kindergarten bis zum staatlichen Abendprogramm im Fernsehen, auf der Bühne und im Musiktheater wäre der Mensch des Sozialismus umfassend eingebunden gewesen in die progressiven Maßnahmen einer planmäßigen Sozial- und Bildungspolitik. Ohne Vernunftstaat, so der Hintergedanke von Hacks, keine vernunftgemäße Ordnung im Sinne der Höherentwicklung des Menschengeschlechts.

  
09.12.2019 08:55:56 [TAZ]
Europäischer Filmpreis 2019: Könnte alles so schön sein
Die Beiträge zu den 32. European Film Awards wirkten jünger als zuletzt, strotzen sie doch vor juvenilem Elan vor und hinter der Kamera. Europäer unterscheiden sich bekanntlich in vielen Dingen, auch im Humor. Manchen traut man mehr davon zu, anderen eher weniger. Es freut einen darum diebisch, dass die 32. European Film Awards (EFA), deren Verleihung in diesem Jahr wieder in Berlin (wo sie einst von einer Gruppe Filmmenschen um Wim Wenders ins Leben gerufen wurden) stattfanden, sich ausgerechnet Dietrich Brüggemann als künstlerischen Leiter ans Bein banden: Wenn man bei dem Wahlberliner Regisseur und Drehbuchautor eines nicht findet, dann ist das dröge germanische Witzischkeit.

  
09.12.2019 08:54:02 [Deutschlandfunk Kultur]
Was Edith Piaf und die Spice Girls verbindet
In ihrem Buch „These Girls“ präsentiert Juliane Streich prägende Musikerinnen von den 1940er Jahren bis heute. Im Interview spricht sie über strukturelle Probleme der Musikindustrie und warum das Buch auch für Männer spannend ist. Warum das Werk jetzt erscheine, könne sie nicht beantworten, sagt Juliane Streich, Herausgeberin von „These Girls – Ein Streifzug durch die feministische Musikgeschichte „. Den Bedarf hätte es schon länger gegeben. Dabei geht es im Buch nicht um die Darstellung feministischer Theorie, sondern die Vorstellung von Künstlerinnen,die jede auf ihre eigene Art ein selbstbestimmtes Leben jenseits von Geschlechterklischees führen.

  
09.12.2019 08:52:39 [Zeit Online]
Stefanie Schrank: Hier singt das Unbewusste
Stefanie Schrank liefert das Pop-Debüt des Jahres. Und so treiben wir dann durch das All, getragen von rhythmischem Satellitenpiepsen und silbriger Sphärenmusik, und lassen den Blick durch die Schwärze schweifen, in der es gelegentlich verheißungsvoll glitzert. Aber das Glitzern: Das sind keine Sterne, es handelt sich lediglich um schwebenden Schrott. Um Schrott allerdings, der in seiner diamantenen Schönheit jeden echten Stern überstrahlt; "glänzender Schrott / wie Diamanten überzogen von Rost", singt Stefanie Schrank im ersten Stück ihres Albums "Unter der Haut eine überhitzte Fabrik".

  
09.12.2019 08:49:54 [Klaus Peter Krause]
Ungeschminkt über das, was ist und was kommt
Ein neues Buch von Max Otte. Wieder geht es um „Crash“, also um Zusammenbruch, um Einsturz. Vor gut dreizehn Jahren lautete Ottes Buch "Der Crash kommt", – ein Bestseller, fast 500.000mal verkauft. Das neue jetzt wartet auf mit dem Titel "Weltsystem Crash". In der Einleitung schreibt der Autor, er werde sehr unangenehme Themen ansprechen und sehr unbequeme Erklärungen anbieten. Dabei würden einige Leser sicher denken „Das kann doch nicht wahr sein.“ Doch leider ist an Informationen , Erklärungen oder Botschaften über schlimme Vorgänge, auch Warnungen vor ihnen, weit mehr wahr, als unbescholtene, brave Bürger oft ahnen und sich überhaupt vorstellen können.
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